Depressionen in den Wechseljahren, wie sollen sie behandelt werden?

5 Antworten

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Hallo Inge :-)

zunächst mal: es gibt keine "echten" bzw. "unechten" Depressionen, es gibt nur unterschiedliche Auslöser. Möglicherweise resultieren Deine Depressionen aus den Wechseljahren heraus - es gibt viele Ursachen!

Auf alle Fälle würde ich nicht darauf warten, dass das "irgendwie mal vorbeigeht". Dafür ist Dein Leben zu wertvoll, um auch nur noch einen Tag Depressionen ertragen zu müssen!

Ergänzend zu den anderen Ratgebern möchte ich Dir gern noch sagen, dass es für Dich wichtig ist, aktiv zu werden. Dich aktiv um Dich zu kümmern, Sport zu treiben (Endorphinausstoß!), neue Seiten/Hobbies/Talente an bzw. in Dir zu entdecken und die Wechseljahre nicht als Schicksal zu sehen.

Arzt und Heilpraktiker haben einige Möglichkeiten, Dir zu helfen - das geht aber nur, wenn Du selbst Deinen Teil dazu tust (Tabletten allein reichen nicht!!), herausfindest, was genau Du jetzt brauchst, was Dir gut tut....und Dich mit Dir beschäftigst und Dir selber wichtig bist.

Hallo IngeP, du kannst immer etwas gegen Depressionen tun. Mit Medikamente allein ist das nicht zu schaffen. Dazu musst du die tatsächlichen Ursachen bekämpfen lassen. Meiner Meinung nach sind das Entzündungen an deinen Zähnen. Dieses Entzündungsniveau muss immer niedrig gehalten werden, was nicht so einfach ist. Es beeinflusst den ganzen Körper und hat einen schädigenden Einfluss auf das Gehirn oft auch verbunden mit Schmerzen. Diese Entzündungen sind zu erkennen an gerötetem und geschwollenem Zahnfleisch, an Zahnfleischbluten, an Karies, an Zahnfleischtaschen, an Zahnfleischschwund, an empfindlichen Zahnhälsen auf warm kalt und auf Druck. Da brauchst du einen guten Zahnarzt, der mit Zahnfleischbehandlung Erfahrung hat.

gibt es von dir auch noch eine andere, vernünftige Antwort als diese ? Genau mit dem selben Wortlaut bekämpfst du Depressionen, Osteoporose, Schwitzen, morgendlichen Schwindel, Neuropathie, Gürtelrose usw. Ich kännte diese liste noch endlos weiter führen.

Es ist richtig, das die Gesundheit der Zähne eine Rolle spielt, aber übertreibst du es da nicht ein bischen ?

Klingt mir irgendwie nach einer Zahnphobie, würde ich mal behandeln lassen.

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@Meelia

Du hast vollkommen Recht, Meelia.

Diese Antworten sind alles andere als hilfreich.

Solche an den Haaren herbeigezogenen Theorien lassen auf ein tiefsitzendes Problem schließen.

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Liebe/r FrankM,

Spekulationen sind bei so ernsten Fragen unangebracht. Du kannst Fragen auch auslassen, wenn Du keine konkrete Antwort hast. Bitte beachte das in Zukunft.

Danke und viele Grüße,

Eva vom gesundheitsfrage.net-Support

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Liebe Inge,

Ihre Gemütszustände machen Ihnen ja anscheinend wirklich sehr zu schaffen. Ich glaube, Gespräche könnten Sie erleichtern.

Die Wechseljahre sind ja nicht nur ein Thema der "Hormone", sondern man ist ja oft auch innerlich mit vielen Themen des Umbruchs beschäftigt. Ein tiefenpsychologischer (= psychoanalytischer) Psychotherapeut kann Ihnen da wahrscheinlich helfen.

Sie benötigen keine Überweisung, sondern können sich einfach jemanden aus den Adresslisten aussuchen und einen Termin vereinbaren. Adressen gibt es zum Beispiel bei der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse und Tiefenpsychologie, www.dgpt.de - aber auch bei Ihrer Krankenkasse.

Vielleicht helfen Ihnen besonders die Gespräche mit einer erfahreneren Therapeutin.

Empfehlenswert finde ich auch Petra Gersters Buch "Reifeprüfung".

Viele Grüße von Dunja Voos

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