Depression Schlaf rhytmus?

7 Antworten

Solche Phasen hatte ich auch schon oft und kann verstehen, dass es an den Nerven zerrt.

Es ist hart einen Tag und eine Nacht komplett durch zu machen ohne einzuschlafen, ich hab es auch immer wieder versucht und bin gescheitert, grad wenn man keine Beschäftigung hat.

Was ich gemacht habe, war mir einen Plan zu machen welche Dinge ich zu welcher Uhrzeit erledigt haben möchte und wenn es nur Staubsaugen war. Einen geregelten Tagesablauf zu haben hat mir enorm geholfen. So war es manchmal so, dass ich mir vogenommen habe um 10 Uhr morgens einkaufen zu gehen, dass ich mir wenn ich um 5 Uhr immernoch wach war bewusst wurde, wenn du jetzt nicht bald etwas schläfst, wird das ein anstrengender Einkauf. Dennoch solltest du nicht versuchen dich zu sehr zum Schlafen zu zwingen. Wenn du nicht müde bist, ist das eben so. Unter Druck wird man nurnoch aufgekratzter, da muss man sich selber etwas Zeit geben.

Ich weiss ja nicht ob du zur Zeit berufstätig bist, falls nicht dann könnte ein quasi "simulierter" Tagesablauf hilfreich sein um wieder etwas Struktur in den Tag zu bringen und auch mal Dinge zu erledigen, die man vielleicht aus bequemlichkeit ewig hat schleifen lassen.

Als ich mithilfe meiner Therapeutin meine depressiven Phasen besser in den Griff bekam, löste sich das Schlafproblem irgendwann in Luft auf, ohne das ich diesen Tagesplan weiter fortführen musste.

Eine Gesprächstherapie, falls du diese noch nicht besuchen solltest, kann definitiv helfen um entspannter zu werden und früh zu erkennen wann so eine Phase wieder im Anmarsch ist und rechtzeitig gegen zu lenken.

Ich wünsche dir alles Gute und das du einen Weg aus den Depressionen findest!

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

ja ich Schafs gerade ziemlich gut wach zu bleiben, schön den Simulierten Tag bei behalten. Bloss nicht mal eben "auf dem sofa bisschen entspannt Tv gucken :D "

Ja, diese Phasen kicken einen einfach komplett aus allem raus. Und die Nachwirkungen, oder wie man das nenne will sind halt ärgerlich.

ja, dieser druck ist schlimm. So alle Paar Minuten auf die Uhr schauen, und sehen wie es später später später wird. Das macht einen Irre.

Therapeuten zu bekommen is so ne Sache der Geduld. Solang muss ich alein wege finden, es erträglich zu machen :)

Aber ich freu mich schon, endlich eine stützt zu bekommen.

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Du musst bevor du schlafen gehst, dein Kopfkino ausschalten. Nie denken, ich schlafe sowieso nicht, hoffentlich schlafe ich diese Nacht. Einfach denken, ich bin müde, ganz müde und schlafe tief und fest, dabei ganz ruhig und gleichmäßig atmen.

Schaffe dir Einschlafritualien. Sehr gut ist in den Abendstunden oder vorm Schlafen progressive Muskelentspannung durchzuführen. Nimm ein seichtes Buch und lese ein paar Seiten. Anfangs habe ich das halbe Buch ausgelesen, dann reichte eine halbe Seite.

Auch ein CD Player am Bett mit deiner Lieblingsmelodie kann dir in den Schlaf helfen. Da der Apparat meist Licht abgibt, habe ich ihn abgedeckt, denn ich kann nur schlafen, wenn alles dunkel ist. Ich schalte die Wiederholungsfunktion ein und irgendwann schlafe ich auch ein.

Versuche ihn nicht herbeizuzerren und zu erzwingen, damit erreichst du nur das Gegenteil und wirst immer munterer. Sieh auch nicht ständig auf die Uhr, beschäftige dich mit dir, massiere deine Gliedmaßen, deinen Bauch, lege die Hände über die Augen und entspanne dich. Im entspannten Zustand schläft man leichter ein.

Wenn es gar nicht geht, dann stehe auf und mache paar monotone Sachen. Manchmal bringen sie im Fernsehen Naturimpressionen oder Bob Ross malt. Da brauche ich nur ein paar Minuten und mein Schlafpegel ist erreicht. Sehe ich aber vorm Schlafengehen aufregende Filme, kann ich auch nur schlecht einschlafen, weil ich eben dann nicht Abschalten kann.

Merkst du was? Du musst lernen dich und deine Gedanken abzuschalten, dann ist es dir egal, ob du schläfst oder nicht und dann schläfst du garantiert ein und bist den nächsten Tag fit. Egal wie lange du geschlafen hast. Manchmal braucht man nur ein paar Stunden, dann wieder wesentlich länger.

Ich bin leider viel zu müde um vernünftig auf deine Antwort zu antworten, daher lass ich es lieber.

Aber es ist hilfreich.

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Ich habe es immer auf diese Weise sehr gut geschafft, meinen Schlafrhythmus wieder neu einzustellen. Du musst einen ordentlichen "Schlafdruck" aufbauen, damit du abends bzw. nachts so müde bist, dass du sofort einschläfst und dann wie ein Stein schläfst. Du solltest mit Absicht eine Nacht lang entweder gar nicht schlafen oder nur 2-4 Stunden. Das hat zudem eine leicht euphorisierende Wirkung, sprich es ist auch sehr gut für deine Stimmung!

Kann nachts nicht durchschlafen - was tun?

guten tag. ich (24) war seit ende oktober oft von der arbeit krankgeschrieben wegen psychischen ängsten u.a wegen hypochondrie und war von depressionen geplagt. da ich in dieser zeit viel zuhause war ist mir mein schlafryhtmus stark abhanden gekommen. oft habe ich tags geschlafen und war nachts wach. seit diesem monat geht es mir psychisch wieder besser und ich gehe auch wieder regelmäßig in die arbeit. die letzten 2 wochen habe ich mir den schlaf tagsüber und nachts in ca 3-4 jeweils stunden aufgeteilt. gestern habe ich aber absichtlich tags nicht geschlafen damit ich nachts endlich mal durchschlafen kann und bin sehr müde nach 1:00 schlafen gegangen. einschlafen konnte ich sehr schnell. aber um ca 5:30 morgens bin ich schon wieder aufgewacht. und das obwohl ich den ganzen tag nicht geschlafen habe. mir kommt es im allgemeinen so vor dass grade die zeit zwischen 3:00 und 6:00 morgens bei mir dazu führt dass ich leichter aufwache. ich laß im internet dass früh morgendliches aufwachen oft mit depressionen im zusammenhang steht. meine depressionen haben sich mittlerweile aber wieder gebessert und das problem besteht immernoch. da ich wie erwähnt hypochonder bin und im internet alles mögliche steht mache ich mir nun sorgen ob das villeicht körperliche hintergründe hat dass ich nachts nicht durchschlafen kann. somit rutsche ich wieder in den depression und ängste-teufelskreis. meine blutwerte letztes jahr waren jedoch allesamt gut.

nun stellen sich mir die fragen: sind meine durschschlafprobleme nun eher wegen meinem schlechten schlafryhtmus die letzten monate bedingt und es braucht erst zeit sich wieder einzupendeln? oder steckt da doch was ernstes dahinter? komisch ist halt dass ich tagsüber gut durchschlafen kann wenn ich sehr müde bin aber nachts dafür trotzdem dann in den frühen morgenstunden aufwache. dazu muss ich aber sagen dass ich keine körperlichen beschwerden habe wenn ich aufwache bzw es gibt keinen auslöser den ich körperlich dafür ausmachen könnte. ich wache einfach so auf. und das wie gesagt meist zwischen 3:00 und 6:00 morgens. oft kann ich danach zwar wieder eine weile einschlafen aber trotzdem finde ich das komisch.

und was könnte ich tun damit ich den schlafryhtmus wieder auf dauer hinkriege? er war jetzt halt ziemlich lange gestört monatelang und hatte oft keine festen uhrzeiten.

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Ständige Müdigkeit trotz viel Schlaf?

Hallo, ich habe ein seit nun über 2 Wochen andauerndes Problem. Ich (m,18) wohne zu Hause und gehe in die 11. Klasse, somit Abitur nächstes Jahr. Seit 2 Wochen bin ich ständig müde (wirklich extreme Müdigkeit, alle paar Minuten Gähnen, fast Benommenheit) und meiner Ansicht, nach Rauschen auf beiden Ohren, obwohl ich "rechtzeitig" und früher als zuvor schlafen gehe (zwischen halb 11 und halb 12 schlafe ich in der Regel). Ich habe überhaupt keine Probleme beim Einschlafen, wache Nachts normalerweise auch nicht auf. Zurzeit habe ich das Problem dass ich tagsüber sehr müde bin. Manchmal dauert diese Müdigkeit nur für die ersten beiden Schulstunden an, manchmal tritt sie erst später nach der 4. Stunde ein und dauert dann bis zum späten Mittag an (ich kann selber keinen Rhythmus daraus schließen). Allerdings tritt das ganze nie nach 17 Uhr auf und ich bin abends häufig so wach wie den ganzen Tag noch nicht. MRT, CT sowie Analyse vom Blutbild wurden gemacht - glücklicherweise alles in bester Ordnung, bis auf minimal erhöhte Leukozyten zur Zeit der Blutbildanalyse. Aufgetreten ist das ganze nach einer Woche Skifahren, nachts meistens wenig Schlaf (~6 Stunden) und tagsüber etwa 7 Stunden Skifahren. Erst dachte ich es sei einfach nur Erschöpfung, aber viel schlafen hilft nichts. Ich mache mir mittlerweile schon Gedanken ob ich psychisch in Ordnung bin? Ich habe in meinem Leben überhaupt keine Probleme, mache 5 mal die Woche für 2 Stunden Sport, ernähre mich ausgewogen und gesund und bin rundum zufrieden mit meinem Leben. Ich nehme keine Drogen, rauche nicht. Alkohol wenn es hoch kommt 1-2 mal im Monat, dafür dann aber etwas mehr. Hat einer eine Idee was das noch sein könnte, hormonell evtl? Es macht mich echt fertig in vielen Situationen vor Müdigkeit neben mir zu stehen. Am Wochenende hatte ich diese Probleme komischerweise, bis auf den Tag der nach der Rückreise, noch nicht. LG

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Seit Mittwoch Magen-Darm Grippe. Soll ich morgen wieder zur Arbeit gehen?

Hallo.

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Von Mittwoch auf Donnerstag hatte ich starken Schüttelfrost, hab stark geschwitzt, und erst am Morgen war das vorbei, hatte dann kein Fieber mehr.

Durchfall und Übelkeit am Donnerstag aber noch vorhanden, kein Erbrechen mehr.

Am Freitag hab ich dann vorsichtig begonnen, wieder feste Nahrung zu essen, Nudeln, und Cola getrunken. Gestern dann wieder 2 Scheiben Toast zu Frühstück und Spaghetti am frühen Abend.

Und dann von gestern auf heute Sonntag gings wieder los. Der Durchfall sehr stark, ich ging nachts alle 2 Stunden auf die Toilette. Hab nachts sogar bisschen in die HOse gemacht, wohl im Schlaf. Heute Morgen wurde mir auf der Toilette dann auch schwindelig und es kribbelte im Körper so, als ob ich gleich wieder erbrechen müsste. Das war dann aber nicht so.

Heute noch gar nichts gegessen, nur 1 Tasse getrunken. Fühle mich total müde, könnte dauernd schlafen, richtig schlapp.

Meine FRage nun: Soll ich morgen nochmal zum Arzt oder wieder zur Arbeit? Hab halt aktuell noch starken Durchfall, Kreislaufprobleme, und keinen Appetit auf irgendwas. Manchmal noch Übelkeit.

Und ist es normal dass ein Magen Darm Infekt solang dauert? Bin es gewohnt, dass es nach 2 Tagen vorbei ist. Heute ist der fünfte Tag.

Danke.

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