demenz

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3 Antworten

Du kannst dich mal an die Sozialstation wenden. Die bieten Kurse an wie man mit Demenzkranken umzugehen hat (meine Oma ist auch dement und wir wissen jetzt viel mehr, wie wir in welcher Situation reagieren müssen) und können einem solche Fragen gut beantworten (sind ja geschult). Außerdem stehen sie einem bei weiteren Fragen zur Verfügung oder man kann Hilfe anfordern. Alleine kann einem sowas schnell über den Kopf wachsen. Vor allem muss man sich sehr in Geduld üben...

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Am Besten immer irgendwie beschäftigen: morgens schon mal die Kartoffeln schälen lassen, wenn der Garten eingezäunt ist, kann man auch draußen prima kleine Arbeiten verteilen. Manchmal reicht es den Demenzkranken schon, wenn sie sich in den Garten setzen können und andere Leute oder Tiere beobachten können. Das wichtigste: keine Langeweile aufkommen lassen!

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Mit ihm spazieren gehen und alles wieder aufräumen ohne zu schimpfen (Man weiß dadurch wenigstens, wo man etwa suchen muss)!

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franzi61 24.05.2011, 10:21

Hört sich gut an, aber ER holt Lebensmittel aus dem Kühlschrank, reist Verpackungen auf und läst die Kühlschranktür offen! Oder anderes Beispiel: ER hebt die Post(Briefe usw) auf, öffnet Briefe u. Päckchen - was ist wenn mal was wichtiges dabei ist? denn ER zerreist mit vorliebe Papierblätter(alte Zeitungen)bis jetzt hat es gut gegangen. Was auch noch erwähnenswert ist: ER rasiert sich sehr gerne, am liebsten den ganzen Tag. Wenn man den Rasierapparat mal auf seite legt (weil ER hat bis jetzt schon drei Geräte verschwinden lassen, vermutlich Mülleimer)dann sucht ER solange bis ER ihn gefunden hat.

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doktorhans 24.05.2011, 22:03
@franzi61

Dann kann man wahrscheinlich ohne eine Aufsicht oder Begleitung nicht mehr auskommen...

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