Dauert wiederaufkommendes Pfeiffersches Drüsenfieber genau so lange wie das richtige?

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3 Antworten

Ich hatte dieselben Symptome, Fieber ( 38 Grad ) und ein eiterndes Auge, jedoch im Erwachsenenalter. War nur 2 Wochen krankgeschrieben, und weiß nicht, ob es ein Rückfall oder eine Neuerkrankung war, und wie lange ich mich noch schonen muss (noch länger zuhause bleiben???). Möglicherweise hatte ich das unerkannt vor 6 Jahren schon einmal. Hatte der Arzt einen Zusammenhang feststellen können zwischen der Erkrankung und dem Auge?

Mein Arzt konnte feststellen, dass es ein "leichter Verlauf" war. Jedoch ohne meinen Vorschlag hätte er keine Blutuntersuchung vorgenommen.

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Hier ein Auszug aus Wikipedia zu atypischem Verlauf

Asymptomatische Verläufe sind besonders bei kleinen Kindern möglich.

Außerdem kann diese Erkrankung auch chronisch verlaufen. Die Betroffenen leiden dann monate- oder jahrelang unter Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressiven Verstimmungen, Gefühlen von Antriebsschwäche und chronischen Lymphknotenschwellungen, insgesamt also einem starken Krankheitsgefühl ähnlich dem beim Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS).

Selten kann es wie bei vielen anderen Viruserkrankungen wie beispielsweise bei Influenza zu einer über Monate bis zu einem bis zwei Jahren anhaltenden Schwäche und Müdigkeit kommen, die allerdings nicht durch das Virus selbst hervorgerufen wird. Die eigentliche Infektion ist auch hier innerhalb weniger Wochen abgeklungen, jedoch erfolgt in diesen Fällen anschließend eine Überreaktion des Immunsystems. Bis dieses sich nach der erfolgreichen Abwehr des Virus wieder normalisiert hat, können geschwollene und/oder schmerzende Lymphknoten, Halsschmerzen, Schwäche, Müdigkeit bis zu mehreren Monaten anhalten.

Zudem ist bei einer Schwächung des Immunsystems ein erneutes Aktivwerden (Reaktivierung) des Epstein-Barr-Virus – wie bei allen Herpes-Viren – immer wieder möglich, wobei allerdings dann in diesen Fällen die Erkrankung in abgeschwächter Form verläuft.

Da er nie behandelt wurde, kann es sein, dass er unter der chronischen Verlaufsform leidet, deshalb evtl. jetzt diese bakterielle Augenerkrankung. Du solltest mit Deinem Sohn zu einem guten HNO-Arzt gehen. lg Gerda

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Deine Frage kann ich nicht beantworten; aber ich frage Dich, warum Du mit Deinem Sohn nicht zum HNO-Arzt gehst. Der ist für Pfeiffersches Drüsenfiber zuständig und wird Dir auch Deine Fragen beantworten können. Und weil das eine ernsthafte Krankheit ist, empfehle ich dringend, sofort zu einem Facharzt zu gehen.

http://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/pfeiffersches-druesenfieber/behandlung-beim-hno-arzt.html

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