Dauerschwindel seit einem Jahrzehnt - psychisch bedingt? Behandlungsmöglichkeiten?

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4 Antworten

Oder ist das mit den Neuroleptika eine komplette Schnapsidee?

Meine persönliche Ansicht: ja. "Psychisch bedingt" ist noch lange nicht "psychotisch". Aber es bleibt Dir natürlich unbenommen, diese Frage trotzdem dem Arzt vorzutragen. Es ist ja offensichtlich, dass Du Dich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast, und sollte nicht mit bloßem Vogelzeig beantwortet werden.

Ich glaube auch nicht, dass die Behandlung nach dem Kreislaufzusammenbruch für den Schwindel ursächlich ist. Korrelation bedeutet nicht Kausalität! Soll heißen, nur weil zwei Ereignisse zeitlich übereinstimmend auftreten, muss das eine nicht zwangsläufig im anderen begründet sein.

Ist Deine Bekannte denn jemals beim Orthopäden gewesen, die Halswirbelsäule untersucht worden? Das wird oft vergessen, wenn schon "alles andere durchuntersucht" wurde.

Mich warf vor Jahrzehnten ein monströser Drehschwindel wortwörtlich zu Boden. Ich kam ins Krankenhaus und wurde "gründlich" untersucht. Nach einer Woche war man durch und schickte mich mit eben diesem Drehschwindel wieder nach Hause. Meinen weiteren Leidensweg erspare ich Dir, nur soviel: ich gelangte in die Hände eines Osteopathen, der mir in mehreren Sitzungen die Halswirbelsäule behutsam wieder zurechtrückte. Der Schwindel verschwand so plötzlich, wie er gekommen war, und kehrte nie mehr wieder. Da gute Osteopathen leider selten sind, mein Rat mit dem Orthopäden. Vielleicht lässt sich ja bereits im Röntgenbild eine Fehlstellung erkennen.

Übrigens, wusstest Du, dass es regelrechtes "Schwindeltraining" gibt? http://www.hno.uniklinikum-jena.de/Schwindeltraining-p-6755.html  Ich habe es noch im Krankenhaus (wenn auch nicht in Jena) gelernt und zu Hause weiter geübt. Es hat mir sehr geholfen, mit dem Schwindel besser fertig zu werden.

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Kommentar von Dunno
25.03.2016, 11:45

Vielen Dank. Das mit der HWS werde ich bei ihr mal erfragen, ob da untersucht wurde.

Kennst du eine einfachere, ausführlichere Anleitung für Zuhause durchführbares Schwindeltraining ohne besondere Hilfsmittel oder kannst kurz das Grundlegende erklären?

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Hallo Dunno,

ich vermisse so ein Stück  einen Hinweis was ihr bisher unternommen habt! Ob sie in einer Schwindelklinik / Schwindelambulanz war usw..

https://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/07\_kliniken/nlg\_neurolog-neurophys/pdf/schwindel-fragebogen-neurologie-freiburg.pdf

Aber fangen wir einmal von vorne an

Sie hatte vor Jahren einen Kreislaufzusammenbruch. Ich glaube ihr Blutdruck war zu niedrig!

Da wäre der erste Ansatzpunkt gewesen einmal zu prüfen hat sie deutliche Blutdruckschwankungen am Tag. Wurde einmal ihr HbA1c- Wert  über eine  gewissen Zeitraum überprüft.

Wurde einmal ein MRT von ihrem Kopf gemacht ob sie evtl. ein
Akustikusneurinom odgl.  hat.

Es gibt sicher Medikamente die Einfluss auf das Gleichgewichtsorgan haben. Siehe folgenden Link     http://www.neuro24.de/s11.htm

Hat sie eines dieser (Link) genannten Medikamente bekommen?

Nun zu sagen OK wenn die Ärzte halt nichts finden dann muss es
psychisch sein und das probieren wir nun mal aus so ein Neuroleptika einmal gegeben kann ja nicht schaden.

Äh ->  Ich bestellte den Hausarzt, der ihr 2 Spritzen verabreichte! Jetzt probieren wir es einmal mit ein , zweimaligen Gabe eines Neuroleptika. und diesmal geht ganz sicher nichts schief.

Das ist wie wenn man einem Betrunkenen sagt, mit zwei Promille - wir wollen einmal sehen ob du wirklich betrunken bist hier hast Du noch eine Flasche Schnaps.
Wenn Du Deiner .. helfen willst würde ich mich einmal hier hin wenden und die Situation insgesamt schildern was bisher unternommen wurde usw..

http://www.ukgm.de/ugm\_2/deu/umr\_zuk/27241.html

Man weis nicht ob sie auf gewisse Medikamente negativ reagiert also sie nicht verträgt aus welchen Gründen auch immer?

In der Klinik da in Marburg war auch einmal ein Mann aus Österreich er ist am frühen Abend immer zur gleichen Zeit umgefallen. Die Ärzte da in Österreich  finden wir nichts das ist bestimmt psychisch. udgl. . Ja und  in Marburg hat man einen Gentest gemacht und hat das Problem gefunden was man bisher noch nicht so kannte. Der Patient war froh er konnte nun den Ärzten in AT beweisen da ist die Ursache ich habe euch nichts vorgespielt.

Eine Frau ging es langsam besser als man ihre Spirale entfernt  hat! Allerdings man kann nicht jeden Fall klären.

Aber dort versucht man zumindest einmal dem Patienten zuzuhören!

Gruss Stephan (Schöne Ostern irgendwie ).


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Kommentar von Dunno
25.03.2016, 14:14

Ja, das mit dem NL war wohl eine eher hilflose Spontanidee. Dachte dabei an die Analogie mit dem Naloxon, um herauszufinden, ob jemand Opioidabhängig ist. Weil ein Arzt wörtlich sagte "sie bilde sich das nur ein" und sie psychiatrisch behandeln lassen wollte. Natürlich würde ich niemals zulassen, dass man sie (dauerhaft) mit Neuroleptika vollpumpt.

Welches Medikament damals verabreicht wurde, gilt es zu ergründen. (Hätte längst passieren müssen). Momentan nimmt sie keine ein. Hat der Arzt eine Dokumentationspflicht und wie lange? Ist es heute noch ersichtlich, was er ihr damals auf dem Hausbesuch gegeben hat?

So weit ich weiß, wurden MRT und CT beim Neurologen gemacht, ein HNO Arzt wurde besucht und den Rest muss ich erfragen. Ist mir komischerweise spontan in den Sinn gekommen das Problem, obwohl es schon so lange besteht. Musste halt letztens an sie denken.

Vielen Dank für den Tipp mit Marburg! Ist eine schöne Stadt und übrigens sehr ortsnah, diese medizinische Hochburg. Meinst du, die nehmen sich dem Problem an?

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Angesichts dieser umfangreichen Schilderung traue ich mich fast nicht, auf "Vertigoheel" hinzuweisen. Vorab: Ich bin 71 und hatte letztes Jahr auch mal zeitweise Schwindelgefühle. Min (guter) Hausarzt hat mir Vetrtigoheel mitgegeben und dazu gesagt: "Warum und wie es wirkt, ist bisher noch unklar; aber es wirkt in vielen Fällen".

Aufgrund Deiner Frage habe ich den folgenden Artikel der Firma Heel, die zu den  seriösen Herstellern von Naturprodukten gehört, gefunden. Sie geben für die Studie, die sie beschreiben auch die Quelle an, was bei Quacksalbern bekanntlicherweise nicht der Fall ist. Ich würde sagen: Ein Versuch lohnt sich, wenn keinem Arzt etwas einfällt. Sicherlich braucht es dabei Geduld. http://www.heel.de/Heel-de-F-d-M-Wirkmechanismus-von-Vertigoheel-bei-Schwindelzustaenden-aufgeklaert.html

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Kommentar von Dunno
25.03.2016, 11:43

Vielleicht schenke ich ihr mal ein 100er Pack zum testen. Allem Anschein nach kann es ja kaum bis gar nicht schaden...

Meinst du das reicht aus, 90 Stk über 30 Tage 3-mal täglich eingenommen, um eine Wirkung zu spüren, oder dauert es noch länger, bis die Wirkung einsetzt?

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Wart ihr denn auch beim Kardiologen, denn der Schwindel kann auch vom Herzen kommen

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