Dauerkatheder oder Operation?

4 Antworten

wenn es sich um eine gutartihe Prostatavergröserung handelt, es gibt verschiedene Methoden das zu behandeln, auch ohne OP. [...]

So eine OP ist kein Drama, aber ein Dauerkatheder. Wer will schon sein Leben lang damit umherlaufen. Die Beschwerden könnten damit erst so richtig anfangen, also nicht zu lange zögern und dann habt Ihr es bald hinter Euch. Alles Gute.

Hallo, es gibt noch die Möglichkeit der ISK = Intermitierenden Selbstkatheterisierung, diese wird von entsprechenden Fachleuten kostenfrei gelehrt, z.B. von mir. Für weitere Informationen, kann ich dir gerne einen Fachmann oder Frau in eurer Nähe nennen. LG

Blasenproblem: Ich weiß nicht mehr weiter! Hat noch jemand eine Idee?

Ich habe eigentlich Blasenprobleme, seitdem ich am Anfang der Beziehung seeehr häufig mit meinem Freund geschlafen habe und wahrscheinlich dadurch zum ersten mal eine Blasenentzündung bekommen habe. Seitdem hatte ich immer wieder mehr oder weniger schwere Infektionen in dem Bereich. Habe auch schon viel probiert, z.B. Cranberry Kapseln u.ä. Hat alles nicht wirklich was genützt. Dann habe ich zufällig herausgefunden dass die Pille das begünstigen kann und habe sie vor drei Monaten schließlich abgesetzt. Seitdem geht es mir an sich besser und ich habe auch sofort wieder regelmäßig meine Periode bekommen. Hatte sie schon dreimal seitdem wieder (allerdings eher schwach, nur ca. ein Tag lang normal viel Blut, dann noch ca. 1-2 Tage etwas schmierbluten. Ich weiß nicht, ob das auch ein Grund zur Sorge ist)

Auf jeden Fall ist das Blasenproblem seitdem eher schlimmer geworden. Schon zweimal hatte ich um die Periode herum und während der Periode eine extrem gereizte Blase, sodass ich ständig Harndrang hatte, auch wenn ich gerade von der Toilette runter war oder selbst dann wieder, wenn beim Pipi machen noch nicht mal alles raus war!! Außerdem ist mein ganzer Unterleib verkrampft, aber nicht nur wegen der Periode, sondern es geht hauptsächlich von der Blase aus. Das ist doch nicht normal! Manchmal hatte ich sogar schon das Gefühl, dass kleinste Tröpfchen Urin einfach so aus der Blase laufen. Im Moment ist das alles wieder so, meine Periode ist gerade vorbei. Das Leben damit macht einfach keinen Spaß, an Sex mit meinem Schatz ist in dieser "Phase" gar nicht zu denken und ich hoffe dass die Phase jetzt überhaupt mal wieder aufhört.

Und das schlimmste: Ich bin gerade 23, war noch nie schwanger geschweige denn dass ich eine Geburt hatte. Damit kann das also nichts zu tun haben. Sowas hört man doch eigentlich eher von älteren Frauen so um die 50. Meine Vermutung war schon, dass es vielleicht irgendwie von den Hormonen gesteuert wird, weil es halt vor allem um die Periode herum so schlimm ist. Evtl. auch durch die Umstellung vom Absetzen der Pille. Beim Urologen war ich damit schon, der tippt wohl auf eine Reizblase und hat mir ein Medikament dagegen verschrieben.Damit war es tatsächlich besser, bis ich während der Einnahme wieder eine richtige BE bekommen habe, Antibiotikum nehmen musste und das andere Medikament lieber nicht gleichzeitig nehmen sollte (laut Hausarzt)

Nochmal wegen den Hormonen: Es ist so dass ich wirklich extrem schlank bin und so gut wie keine Brust habe. Kann es sein, dass ich deshalb in meinem Alter schon einen Östrogenmangel oder sowas habe, wodurch das verursacht wird? Ich stelle manchmal schon alles in Frage. Habe mich sogar schon heimlich gefragt ob ich jetzt schon auf dem Weg in die Wechseljahre sein kann (wenn auch sehr unwahrscheinlich, deutet auch sonst nichts drauf hin) oder ob ich allgemein wegen dieses Blasenproblems überhaupt mal schwanger werden kann. Das ist echt nicht mehr schön. Hat noch jemand einen Rat/Antworten?

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Permanentes Gefühl des Harndrangs

Hallo zusammen.

Ich bin männlich und fast 25 Jahre alt. Ich leider seit etwa 4 Wochen unter dem ständigen Gefühl des Harndrangs.

Angefangen hat es, als ich einige Wochen meistens gesessen bin, um Seminararbeiten zu schreiben. Davor habe ich es zwar auch gemacht, allerdings mindestens zweimal die Woche Sport getrieben. Ich bin weder übergewichtet, allerdings habe ich immer mal wieder Probleme mit dem Rücken. Bei regelmäßigem Training komme ich damit aber sehr gut zurecht.

Wenn ich auf die Toilette gehe, ist der Strahl klar, kein Blut oder andere Dinge, Ich muss nicht besonders pressen und es kommt auch eine adäquate Menge heraus. Trotzdem habe ich danach das Gefühl, dass ich wieder gehen müsste. Mittlerweile warte ich sehr lange ab, kann bis zu 8,9 oder sogar mehr Stunden dauern. Das Gefühl, aufs Klo gehen zu müssen, ist da aber ständig vorhanden.

Ich war bereits beim Urologen, beim Internisten und beim Allgemeinmediziner. Bei zwei Urintests ist nichts herausgekommen, der Ultraschall der Blase, der Nieren, der Galle und allem anderen, was es noch so gibt, war auch vollkommen in Ordnung. Auch eine Blutuntersuchung ergab, dass alles top in Ordnung ist.

Von meiner Hausärztin habe ich jetzt Cystinol Akut bekommen. Sie meinte, es könne sich um eine Blasenentzündung handeln, die zwar abgeklungen sei, die aber nicht richtig behandelt worden ist und deshalb weiterhin Ärger macht, da die Wände der Blase noch gereizt sind und somit immer das Signal aussenden, ich müsse auf die Toilette.

Ich nehme das jetzt den viertel Tag, eine Besserung hat sich noch nicht eingestellt.

Ich habe auf Alkohol verzichtet, auf den Kaffee, sogar drei Wochen auf Sex, nichts hat geholfen.

Ich weiß nicht genau, ob ich mir das nur einbilde oder das wirklich da ist. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, als ob es in den letzten Wochen ein Kribbeln in meinem Penis gibt. Das Komische daran ist, dass es erst unten begann und ich das Gefühl habe, dass es mit den Wochen so langsam hoch gewandert ist. Also erst war es am Beginn des Penises, dann hat es in der Mitte gekribbelt, jetzt ist es eher an der Spitze der Eichel.

Ich weiß, dass sich das komisch anhört, aber ich weiß mittlerweile keinen Rat mehr, als mich hier zu melden. Ich hoffe wirklich, dass mir jemand helfen kann. Zumindest eine Erklärung, woher diese Beschwerden kommen, wären gut. Das Schlimmste daran ist, dass ich nicht weiß, woher das kommt!

Würde ein Abstricht etwas bringen?

Die Ärztin meinte Nein, da die Beschwerden von der Blase kommen. Ein Nierensteinchen ist es anscheinend auch nicht, da man sonst einen Rückstau in der Niere oder blase hätte erkennen können.

Danke im Voraus für die Antworten,

geplagte Grüße,

Matthias

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Blase Niere Blasenentzündung chronisch Urologe Nephrologe Flankenschmerzen Nierenbeckenentzündung

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, was das Thema chronische Blasenentzündung (BE) und deren Folgen betrifft. Ich bin gerade mal 20 Jahre alt und mich quälen seit der Grundschule immer wiederkehrende BEs, vom Arzt bekam ich in dem Alter schon Antibiotika verschrieben, die auch nur eine gewisse Zeit geholfen haben. 2005, mit 11 Jahren dann der erste Besuch beim Urologen und da auch wieder nur Antibiotika. Mit 12 Jahren herum, dachte ich, ich könnte mich schon selber auskurieren, hab literweise Blasen- & Nierentee getrunken oder mir eine große Kanne grünen Tee so bitter wie möglich aufgebrüht und so meine Blase ausgespült.

Ich habe oft gelesen, dass eine Blasenentzündung schon chronisch ist, wenn man die ca. 4 mal im Jahr hat. Da weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll, weil bei mir die BE ein Dauerzustand ist, und ich mich auch glücklich schätzen kann wenn ich sie 2 Wochen nicht hab.

Mit 13 war es teilweise so schlimm, dass ich es nicht von der Schule rechtzeitig geschafft habe nach Hause zu kommen, ohne mir in die Hose zu machen, 1 Jahr später die erste Nierenbeckenentzündung.

April 2013 hatte ich einen sehr starken Harnwegsinfekt und da wieder Antibiotika bekommen (NorfloHexal; 400 mg Wirkstoff; N1). Im August erkrankte ich an einer sehr schweren Nierenbeckenentzündung, wo mich wieder NorfloHexal; 400 mg Wirkstoff, N2! "heilte". Anfang Dezember das selbe Spiel, da bin ich dann zu einem Urologen in München. Das erste was ich zu hören bekommen hab war, dass ich für solche Probleme viel zu jung bin & ich an Antibiotika nicht vorbei komme.

Ich musste eine Langzeitprophylaxe Antibiotika machen (ca. 3 Monate; Elobact, 20 Tabletten (N2); 250 mg & Uro-Tablinen; 50 mg; 50 Tabletten!. Nach dieser "Kur" ging es aber wieder los... Da meinte der Urologe, dass ich versuchen soll es mit pflanzlichen Mitteln in Griff zu bekommen!!! Ganz ehrlich, ich hab mich sehr stark mit dem Thema auseinandergesetzt, keine pflanzlichen Tabletten haben mir geholfen, keine Bärentraubenblätter und erstrecht keine mit Cranberry oder Preiselbeerextrakten.

Ich hab dann einen Nephrologen aufgesucht, der zu mir meinte dass ich es mit Uro-Vaxom probieren soll (185 € aus eigener Kasse), um die Blasenschleimhaut zu kräftigen und mich gegen die Bakterien zu immunisieren. Vor den Uro-Vaxom Tabletten sollte ich dennoch nochmal 20 Tabletten Antibiotika zu mir nehmen. (Elobact, 250 mg Wirkstoff)

Das sind schon 120 Tabletten Antibiotika innerhalb eines Jahres!!!

Am Freitag, nach 90 Tabletten Uro-Vaxom hab ich die letzte Tablette eingenommen und am Sonntag schon wieder eine Blasenentzündung bekommen. Heute war ich beim Arzt und was hab ich bekommen? Antibiotika! Wieder der größte Ausknocker (NorfloHexal; 400mg; N2).

Ich hab dank den vielen Tabletten fast 10 Kilo zugenommen, ich fühl mich schlapp und meine Verdauung spielt oft verrückt.

Von den Ärzten bin ich enttäuscht und nun hoffe ich auf Ratschläge & Erfahrungen von euch!

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Würde zum Urologen gehen.. aber es ist SEHR peinlich.. Was tun?

Ich bin kein Teenager mehr, und eigentlich sollte einem beim Arzt nichts peinlich sein..

ABER:

Ich habe ein Problem, dass angeblich jeden 5. Mann betrifft.. Pre-Ejakulation.. aber das ist leider noch nicht alles.. darüber hinaus, ist der Penis zu steif (steinhart) und Geschlechtsverkehr ist (bzw. wäre) sogut wie unmöglich.. vielleicht höchstens in einer "Position"..

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre:

Ich hatte nie eine Freundin, ich hatte nie Sex.. darum habe ich "wäre" und "vielleicht" geschrieben.. wenn es bei der Selbstbefriedigung bis zum Orgasmus keine 2 min. dauert, keine Minute dauert oder gar 30 Sek.. wie würde es wohl sein, wenn es zum Geschlechtsverkehr KÄME.. es würde wenn überhaupt einige Sekunden dauern.. weder ich, noch "sie" würden was davon haben.. und das Problem mit der "Steifheit" habe ich schon erwähnt.. eigentlich bräuchte ich etwas, was das komplette Gegensatz zu Viagra ist.. das Ganze ist nicht nur ein psychisches Problem, sondern wohl auch ein Medizinisches..

Das Adjektiv muss noch erfunden werden, das die ganze Traurigkeit, Erbärmlichkeit und Tragik meiner Person und meines Problems beschreibt.. dass ich alles verpasst habe in Sachen Liebe, Sex und Beziehung kann ich weder vergessen, akzeptieren, noch überwinden.. zumal ich in keinster Weise zu den typischen Leuten gehöre, denen man so ein Problem "nachsagt" (Nerds, Freaks, Schüchterne, vom Aussehen her SEHR benachteiligte etc.)

Wie es dazu kommen konnte ist im nachhinein unwichtig.. das katastrophale Ergebnis ist kaum auszuhalten. Vor allem, weil ich in eine Zukunft schauen muss, die aus DIESER mehr als unschönen Gegenwart (auf meine Probleme bezogen) resultiert. Und diese Gegenwart ist das Resultat einer unausgelebten, (im wahrsten Sinne) unbefriedigenden Vergangenheit.

Ich wüsste nicht wie mir ein Urologe da helfen könnte.. Er würde mir wohl das sagen, was er einem besorgten Teenager sagen würde: Mit der Zeit und fortgeschrittener Erfahrung in Sachen Sexualität, würden die Probleme und Sorgen "von alleine" verschwinden.. Aber einer Frau zu beichten, dass man(n) keinerlei Erfahrung hat und wenn sie immernoch nicht abgeschreckt ist.. sie zu trösten, dass der Sex wohl den Namen nicht verdienen würde.. falls es zum Geschlechtsverkehr käme.. das ist eine ganz andere "Nummer" ! Und Menschen, die nie solche Probleme hatten, würden mir wahrscheinlich sagen, dass es "nicht so schlimm" ist, gar keine Erfahrung diesbezüglich zu haben. Aber eben diese Menschen könnten sich nie und nimmer vorstellen, mit großen Schritten auf die dreißiger zu gehen, und Null Erfahrung zu haben.. denn sie müssten alle die Erfahrungen, all die Freunde und Freundinnen mit denen sie Beziehungen mit all seinen schönen und unschönen Momenten hatten.. aus ihrem Gedächtnis löschen und von Null starten. Der beste Schauspieler hat seine Probleme sich vorzustellen etwas NICHT erlebt zu haben.. wie könnte man annehmen ich oder jemand anders könnte das.. und mir Dinge schönreden, konnte ich nie.

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Wieder Kehlkopfentzündung? Oder Folge der Untersuchung?

Hallo zusammen! Seit gestern ist meine Stimme (mal wieder) weg. Ich habe allerdings keine Halsschmerzen oder sonst irgendwelche Erkältungssymptome. Außer vielleicht, dass ich mich etwas schlapp fühle, aber das muss nicht davon kommen.

Ich befürchte so ein bißchen, dass es mal wieder eine Kehlkopfentzündung durch meinen Reflux sein könnte. Denn der Reflux, das Aufstoßen und Sodbrennen ist in der letzten Zeit wieder mehr geworden. Und ich hatte in den letzten Wochen auch immer wieder mal morgens Halsschmerzen und Heiserkeit, was sich dann im laufe des Vormittags aber immer wieder gelegt hat. Ich habe den wieder zunehmenden Reflux auch diese Woche bei einem Termin bei meinem Facharzt angesprochen und nun soll ein Wechsel des Medikaments (Pariet statt Pantoprazol) gemacht werden, weil der Doc meint, dass es ggf. zu einer Gewöhnugn gekommen ist, das käme schonmal vor und dann würde Pantozol nicht mehr so gut wirken.

Andererseits wurde da am Donnerstag auch eine Untersuchung gemacht (Manometrie der Speiseröhre), bei der ich eine Sonde durch die Nase bis in die Speiseröhre bekommen habe. Und diese Sonde ging ja auch am Kehlkopf vorbei. Könnte es auch sein, dass das mit der Heiserkeit jetzt noch mit der Untersuchung zusammenhängt? Irgendwie eine Reizung? Direkt nach der Untersuchung hatte ich längere Zeit so ein Kratzen im Hals und hatte den ganzen Tag immer wieder irgendwie so einen Räusperzwang.

Was meint ihr, könnte die Heiserkeit auch durch diese Untersuchung ausgelöst worden sein? Oder ist eine Refluxbedingte Entzündung wahrscheinlicher?

Das blöde ist ja so oder so, dass ich dann nicht so viel machen kann gegen die Heiserkeit. Wenn es von der Untersuchung kommt, müssen sich die Stimmbänder wahrscheinlich einfach nur wieder erholen, und wenn es vom Reflux kommt, ist ja auch nicht viel zu machen. Ich lutsche Salbeibonbons und trinke viel, insbesondere Tee, versuche nicht zu sprechen und nehme jetzt ab heute den neuen Säurehemmer.

Habt ihr sonst noch eine Idee, was ich machen könnte? Ich müsste heute Abend nämlich dringend einen Termin (erstes Date) wahrnehmen und da wäre es auch gut, wenn ich wenigstens etwas sprechen könnte (ich weiß, dass das eigentlich nicht so gut ist).

So oder so kann man ja an der Heiserkeit nicht viel machen, also egal ob Untersuchungsfolge oder Reflux, sollte ich eurer Meinung nach denn trotzdem am Montag zum HNO gehen? Ich würde ja eher nicht gehen, aber eine Freundin meinte, ich solle auf jeden Fall gehen, wenn es nicht besser wird.

Oh je, hab mal wieder Fragen über Fragen. Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben. Danke!

Viele Grüße

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Dringend Rat gesucht: Harnverhalt, Fatigue, Fieber, Entzündungen....

Hallo ihr Lieben!

Ich bin auf der Suche nach Ideen, Rat und vielleicht sogar Erfahrungen. Nach wochenlanger Rumdokterei und ewigen erfolglosen Untersuchungsmarathons versuche ich mal mein Glück hier.

Kurz erklärt, worum's geht: Ich, w, 25 Jahre alt habe im Ende letzten Jahres eine Chemo mit anschließender Bestrahlung bekommen, wegen eines winzigen Urothelkarzinoms (Tumor im Nierenbecken) und diverser kleiner Tumore an Eierstöcken und Gebärmutter. Ich habe die Behandlung erfolgreich abgeschlossen und auch recht gut vertragen. Im Februar war dann Alles komplett überstanden - fein! (hab ich mir so gedacht....) Gut, da waren noch ein paar Kleinigkeiten: Blutwerte immer noch nicht so ganz im Grünen, Immunsystem auch noch ein bisschen platt - aber is ja klar, dass der Körper ein bisschen beleidigt ist, wenn man Ihn über Wochen systematisch vergiftet

So, und jetzt habe ich folgende Probleme (bedenkt bitte: ich bin erst 25 Jahre alt!!) :

  • Nieren arbeiten nur noch "so Lala" - Doc sagt: "is jetzt nich so ungewöhnlich nach ner Chemo, Niere arbeitet zuverlässig und so wild sind die Werte ja nich, machense sich keine Sorgen" ... Gut, kann ich mit leben...

  • Seit ca 5 Monaten habe ich Entzündungen in einigen Gelenken (vor Allem in den Füßen und Händen), teilweise so schlimm, dass es ohne Kortisonspritzen so gar nicht mehr geht. - Diagnose: Arthritis (ohne irgendeine Therapieinfo oder sonst irgendeine brauchbare Aussage)

  • Seit ca vier Wochen fast täglich kurze Fieberschübe mit Schüttelfrost (Warum? Da hat auch kein Doktor ne Idee )

  • dazu kommt eine permanente Müdigkeit und Antriebslosigkeit - Arbeiten länger als drei Stunden is schon seit Wochen nimmer drin. An manchen Tagen schlafe ich bis zu 18 Stunden, kleine Alltagsdinge wie Einkaufen werden inzwischen zur Herausforderung.

  • Und jetzt das, was mich wirklich richtig fertig macht: Seit drei Wochen hab ich massive Probleme mit meiner Blase: Harnverhalt - ich kann kein Wasser mehr lassen. Bin in's Krankenhaus und hab mir notfallmäßig nen Katheter legen lassen (ey, nen knappen Liter in der Blase - DAS tut weh!) und jetzt muss mich vier- bis fünfmal am Tag selbst kathetern.

Blasenspiegelung, Urodynamik, Urinkontrolle, Neurologe, Orthopäde - und das kam dabei raus: NIX!

Jetzt isses so, dass ich seit drei Wochen nicht mehr arbeiten gehen kann, mir selbst Katheter legen muss und keine Ahnung hab, was da los ist. Montag geht der Ärztemarathon wieder weiter - inzwischen war ich beim Neurologen, Orthopäden, Urologen, Gynäkologen und Onkologen - ohne ein einziges besch....eidenes Ergebnis. Ich könnt heulen

Und obwohl sich alle dazu befragten Ärtze sicher sind, dass ich mich täusche, hege ich doch immer mehr den Verdacht, dass das doch Alles irgendwie zusammenhängen könnte? Ich kann einfach so gar nicht glauben, dass so viele Kleinigkeiten und Wehwehchen "einfach so" und unabhängig voneinander auftreten. Und genauso wenig kann und will ich damit leben..

Wer hat denn eine Idee?

Liebe Grüße, Michaela

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