Dauerhaft auf Kohlenhydrate verzichten?

5 Antworten

Hallo Predni26,

es gibt die verschiedensten Diätvorschläge. Die meisten zielen darauf ab, Geld damit zu verdienen!!! Richtig ist eine ausgewogene, vitaminreiche, vernünftige Ernährung, die sich an den Kalorien - nicht Kohlehydraten oder anderen Faktoren - orientiert. Und dabei sollte man sich eigentlich nach seinem Appetit richten, denn der sagt einem welche Stoffe der Körper benötigt, und um gesund zu bleiben. Die einzige Form der Gewichtsreduzierung - falls erforderlich oder nötig - die ich für richtig halte ist: ****Esse weniger, aber immer das, worauf du Appetit hast!"**

Ich habe volles Verständnis, dass dieses eigentlich einfache System so unpopulär ist! Außer dem Nutzer verdient keiner daran!

Mit freundlichen Grüßen! Fischkopp

Die taeglich aufgenommene Nahrung sollte zu 50-55% aus Kohlenhydraten bestehen, 30% Fett und zu 15% aus Eiweiss. Allerdings sollten die Kohlenhydrate, oder der groesste Teil der Kohlenhydrate mit Obst, Fruechten und Gemuese gedeckt werden. So ganz ohne Kohlenhydrate zu leben, ist nicht der richtige Weg. Siehe z.B. die Eskimos, oder in Suedafrika die Buschmaenner, welche sich nur von Eiweiss ernaehren. Sie erreichen ein Durchschnittsalter von nur 35 - 40 Jahren.

Tut mir leid, hier widersprechen zu müssen - Kohlenhydrate sind nicht essentiell, Fette und Aminosäuren sind es allerdings: Kohlenhydrate aus stärkearmer Kost sind ausreichend, um den Körper zu versorgen - mehr brauchen wir nicht! Deine Empfehlung entspricht den DGE-Leitlinien und damit haben Menschen seit über vierzig Jahren nur durchschnittlich zugenommen....Sinnvoller ist es, den Zuckerkonsum, auch aus der Verstoffwechselung aus Kartoffeln, Nudeln, Müslis, Reis etc einzuschränken und den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Leitsatz ist: Je weniger Bewegung man hat, desdo weniger Kohlenhydrate sollte man zu sich nehmen.

PS. Der gesundheitliche Vorteil von Obstverzehr wird überbewertet: Das meiste Obst heutzutage ist auf "süß" gezüchtet und entbehrlich - wichtiger wäre, den Anteil von Gemüse in der Ernährung zu erhöhen.

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@Semana

Diese Angaben sind auch nur fuer den Durchschnittsmenschen gedacht. Selbstverstaendlich benoetigt ein Mensch, der sich wenig bewegt (sitzende Taetigkeit), weniger Kohlenhydrate und kommt gerademal mit der Haelfte aus, wogegen ein Sportler, vor allem Kraftsportler, einen Kohlenhydratverbrauch von 80-85 % benoetigen, wobei die Kohlenhydrate als Glykose in der Muskulatur (250 g) gespeichert werden. Kohlenhydrate sind die Energieliiferanten und nicht Eiweiss. Ebenfalls benoetigen unsere Nerven-, Blut- und Nierenzellen und das Gehirn (alleine 120-140 g Glucose taeglich) Kohlenhydrate.

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@Semana

Kohlenhydrate sind nicht essentiell,

Sorry, aber womit arbeitet dein Gehirn? mit Kohlenhydraten. Die Muskeln auch (das Herz ist auch ein Muskel)

Bekommt der Körper nicht genug Kohlenhydrate aus der Nahrung, wandelt er Speicherfette in KH um. Wenn das nicht mehr geht, verarbeitet der Körper seine Muskeln zu KH.

Demnach müssen KH doch essentiell sein.

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@bethmannchen

Sorry, schon mal was vom Keton-Stoffwechsel gehört ? Der zweite große Regelkreis neben der Glukoseverbrennung - bitte googlen und nicht mit der Ketoazidose bei Diabetes verwechseln :-)

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@pferdezahn

Nochmal: Das Gehirn und der gesamte Körper funktionieren auch mit Ketonkörpern aus Fettsäuren nach einer kurzen Umstellzeit normal- jeder Säugling hat zu Beginn einen Keton-Stoffwechsel - erst durch die stetige Gewöhnung an Glukose durch Muttermilch und Säuglingsnahrung schaltet der Körper auf Glukose-Stoffwechsel um - dieser Prozess ist auch wieder umstellbar!

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Um keine Kohlenhydrate aufzunehmen, müsste man so gut wie alles essbare weglassen. Kohlenhydrate brauchen wir als Energielieferant für Muskeln und Gehirn. Führt man sie nicht mit der Nahrung zu, holt sich der Körper sie KH aus dem Fettgewebe. Ist da nichts mehr zu holen, verwurstet er seine Muskeln dazu.

Von Ketonkörper-Stoffwechsel hast du noch nie gehört oder, bitte googlen - das Gehirn und der Körper laufen nicht nur auf Glukose-Stoffwechsel, ansonsten hätten wir niemals eine Hungerzeit überstanden.

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