Datenschutz Mitversicherung?!

5 Antworten

Hallo,

bei den gesetzlichen Krankenkassen erhält das Mitglied (=Mutter) keine Info über die Leistungen, die über die Karte abgerechnet werden. Wenn es bei besonderen Leistungen eine Privatrechnung gibt, kann auch der Angehörige diese bei der Krankenkasse einreichen und erhält die Erstattung auf die mitgeteilte Bankverbindung. Ggf. bei der Rechnungseinreichung nochmal den Datenschutz in der Familie betonen.

Bei einer Privatversicherung kann nur der Versicherungsnehmer (= Mutter) die Rechnungen zur Erstattung einreichen. Man erhält für jede Behandlkung eine Privatrechnung.

Gruß

RHW

Hallo Hauskatze19. Da die gesetzlichen Krankenkassen genauso wie die privaten Krankenversicherer mit sehr sensiblen Daten in Berührung kommen, hat der Datenschutz hier eine besondere Bedeutung. Gemäß des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sind die Regelungen für die Erhebung, die Speicherung sowie die Weitergabe von Daten sehr restriktiv. Weitere Hilfreiche Informationen sind unter: http://sozialversicherungsausweis.info/die-krankenversicherung/

P.S. Bei Antragstellung unterschreibt der PKV-Kunde auch eine Datenschutzerklärung und entbindet mit seiner Unterschrift seine behandelnden Ärzte von deren Schweigepflicht, damit der Versicherer Auskünfte über seinen zukünftigen Kunden und dessen Gesundheitszustand einholen kann.

Die Mitversicherung ist nur die Grundlage, über die Du bei der (gesetzlichen) Krankenversicherung versichert bist. Die Informationen, die der Krankenversicherung über Dich vorliegen, dürfen nur sehr begrenzt mitgeteilt werden, letztlich nur innerhalb des Gesundheitssystems. Nicht an Deine Mutter.

Dennoch sind übergriffige Mütter mitunter erfinderisch. Deine Mutter hat vermutlich Deine Versichertennummer und kennt ja auch sonst Deine Daten. Sie könnte an Deiner Stelle bei der Krankenversicherung anrufen (so tun, als würde es sich um Dich handeln, weil sie ja Deine Versicherungsdaten kennt) und zum Beispiel nachfragen, ob dies oder jenes angekommen ist und wann es erstattet würde.

So ganz lückenlos ist der Datenschutz also nicht, aber grundsätzlich hat Deine Mutter nicht das Recht, Auskünfte über die Behandlung erwachsener Familienversicherter bei der Krankenversicherung zu erhalten.

Wenn Du ohnehin zu Deiner Krankenversicherung gehst, hilft ja vielleicht auch ein persönliches Gespräch dort vor Ort, um genaue Informationen zu bekommen (wenn Du vorsichtig bist, vor Einreichen der Rechnung / des Rezepts). Und vielleicht musst Du für die Erstattung auch noch Deine Kontoverbindung angeben, bei der Gelegenheit könntest Du die Frage nach dem Schutz Deiner Daten ja einflechten. Die kennen diese Unsicherheiten dort sicher.

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