Darmkrebs unheilbar auch ohne Metastasen?

5 Antworten

Hallo JenAnn, wenn Dein Schwiegervater einen künstlichen Darmausgang bekommt, bedeutet dies, dass ein Teil des Dickdarms entfernt werden muß. Eine Strahlentherapie wird anschl. deshalb gemacht, weil ja in dem betroffenen Darmbereich geschnitten wird. Das wird zwar in der Regel sehr großzügig gemacht, aber man geht da auf Nummer Sicher, das eben keine Metastasen durch den Eingriff gestreut werden. Das er bis jetzt keine Metastasen hat, ist natürlich gut, aber wenn die Ärzte sagen,es ist schon weit fortgeschritten, ist damit sicherlich gemeint, dass ein sehr großer Darmteil betroffen ist. Ich wünsche Deinem Schwiegervater alles Gute. Eine Chemotherapie ist leider für die meisten Betroffenen mit starker Übelkeit und anderen Nebenwirkungen verbunden. Grüße Gerda

Hallo JenAnn,

um einmal Zusammenhänge auf zu zeigen. Der Dünndarm ist 6-7 m lang Der Dickdarm ist 1,5 m lang und der Mastdarm ist ca. 2o cm lang. Sicher kann man operieren wenn man das Ausmaß des Tumors bekannt ist und es noch keine Metastasen gibt!

Nun möchte man eine Chemo- und Strahlentherapie machen. Um das Ausmaß des Tumors einzuschränken und nicht zu viel weg schneiden zu müssen. Wenn man einen Darm operiert entstehen natürlich Wunden. Um eine Abheilung der Operationswunden sicher zu stellen wird ein Stoma (künstlicher Darmausgang) gesetzt. So das nichts in die Nähe des Operationsbereiches kommt, was die Wundheilung stören könnte bzw. Schlimmeres verursachen könnte!

http://www.darmkrebs.de/behandlung/operation/dickdarmkrebs-operation/

Wir können natürlich hier nicht sagen was möglich und sinnvoll ist - dies können nur die Ärzte vor Ort die entsprechende Unterlagen haben. Aber ein Darmkrebs muss Heute kein Todesurteil mehr sein wenn man ihn Frühzeitig entdeckt. Natürlich muss man dann aber auch zur Vorsorge gehen. Auch wenn es mitunter etwas peinlich ist wenn man Frau Dr. ......die Hosen ein Stück....

VG

Das Bester wäre wenn dein Partner oder du mit dem Arzt sprichst, als Familienangehörige bekommt ihr ja Auskunft.

Wir können hier nur Vermutungen aufstellen, darum ist es nicht sinnvoll was dazu zu schreiben.

Ja, mein partner geht am Montag mit zur Aufnahme, ich hoffe nur, er versteht alles! Er sagt immer nur: Schaut nicht gut aus, weil das das ist, was sein Vater sagt! Ich hab mich halt eingelesen, ich werde ih dann am wochenende nochmal briefen, was er alles fragen muss! Ich weiß, dass keine detaillierten Aussagen getroffen werden können, nur passt für mich, das was die Ärzte anscheinend sagen und der Stand der Krankheit eben nicht so zusammen!

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@JenAnn

Das ist gut das dein Partner mit zur Aufnahme geht, er soll alle Fragen die er stellen will aufschreiben und sie genau abarbeiten, am Besten mit einem Stift in der Hand und sich gleich neben den Fragen bei der Beantwortung Notizen machen, sonst vergisst man wieder.

Ich wünsche euch alles Gute und dem Schwiegervater eine heilsame OP

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Als Ursprung wird angeführt, dass meine Mutti 1997 einen Darmkrebs besiegt hatte und davon scheinbar etwas übriggeblieben ist, welches jetzt erst mit Verspätung ausbrach. Als ich am Telefon, trotz des für mich traurigen Themas, etwas verdutzt nachfragte, sagte man mir, dass so etwas jederzeit möglich ist und nichts ungewöhnliches sei!

Irgendwie kann ich das alles nicht glauben!

Außerdem will man meiner Mutter leider keiner Resektion der Leber unterziehen, da sie dafür schon zu alt und wohl zu gebrechlich ist. Also wir beide würden es riskieren. Ist es wirklich so riskant die Hälfte eines Leberlappens zu entfernen?

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