Darf man über 50 wirklich nur noch 1500 Kalorien zu sich nehmen?

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4 Antworten

Hallo, wie @evistie bereits ausgeführt hat, kann man da keine generelle Aussage machen. Ein Bauarbeiter mit 53 Jahren dürfte wohl kaum mit 1.500 Kalorien auskommen und ist wohl kaum vergleichbar mit einer Hausfrau, die nur einen kleinen Haushalt zu versorgen hat und keinen Sport betreibt. Das muss jeder selbst herausfinden; spätestens beim wöchentlichen Wiegen oder wenn die Lieblingshose nicht mehr passt, merkt man, ob man die Kalorienzufuhr evtl. etwas drosseln sollte. lg Gerda

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Insgesamt ist das viel zu pauschal ausgedrückt, um richtig zu sein. Aber etwas Wahres ist schon dran:

  • In den Wechseljahren verändert sich der Stoffwechsel, bei unveränderter Kalorienzufuhr "setzt alles mehr an" => man nimmt zu. Frauen sind häufiger betroffen, aber auch Männer haben so etwas wie "Wechseljahre", in denen der Stoffwechsel träger wird.

  • Wann man die Kalorienzufuhr drosseln muss, hängt nicht von der magischen Zahl "50" ab, sondern mit der Veränderung des Stoffwechsels. Das kann vor 50 oder nach 50 sein, und bei manchen ändert sich überhaupt nichts.

  • Mit zunehmendem Alter wird man meist "ruhiger" - betätigt sich weniger sportlich, fährt Auto bzw. Fahrstuhl, statt zu laufen oder zu radeln, hängt mehr vor Fernseher und/oder PC, ... usw. Dadurch verbraucht man weniger Kalorien und nimmt, wenn man unverändert viel isst, allein schon dadurch zu.

  • Auch "1.500 Kalorien" ist nur eine Zahl. Bei welcher Kalorienzahl man sein Gewicht halten kann, ist individuell verschieden und richtet sich nach Betätigung, Habitus und noch einigen anderen Dingen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Körper mit zunehmendem Alter eher weniger als mehr Kalorien benötigt, um Figur bzw. Gewicht zu bewahren.

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Kommentar von pferdezahn
05.01.2015, 02:18

Vor 100 Jahren und davor war die Menschheit gesuender als heute, und dies ohne Kalorienrechner.

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Kommentar von beamer05
05.01.2015, 21:00
Mit zunehmendem Alter wird man meist "ruhiger" - betätigt sich weniger sportlich, fährt Auto bzw. Fahrstuhl, statt zu laufen oder zu radeln, hängt mehr vor Fernseher und/oder PC, ... usw. Dadurch verbraucht man weniger Kalorien und nimmt, wenn man unverändert viel isst, allein schon dadurch zu.

Völlig richtig.

Und trotzdem wundern sich meine oft älteren "Kunden" (meist nur die weiblichen), dass sie zunehmen, obwohl sie doch "gar nichts" (meint eigentlich: gar nicht mehr als zuvor) essen.

Da der Bedarf sinkt, müßten sie halt auch etwas weniger essen, was nach jahrzehntelanger Gewöhnung ziemlich schwierig ist - ähnlich wie das ausreichend Trinken...

Ein täglicher Kampf ;-))

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Der Stoffwechsel wird langsamer, weil die Hormone nicht mehr so gut im Gleichgewicht arbeiten wie all die Jahre zuvor. Am besten verbrennt der jugentliche Körper. Aber dass man es auch da schon immer öfter vermissen muss, zeigt dass wir ein Problem mit den Hormonen haben.

In der Pubertät und den Wechseljahren, der Andropause sollten wir die Hormone viel besser untersuchen. Iinterdisziplinär ist es bei uns erforderlich, denn unsere Medizinsystem ist zu sehr organspezifisch aufgeteilt. Welche Frau weiss denn zu welchem Arzt sie alles gehen muss, wenn ihre Hormone aus den Fugen gehen? Der Mann noch weniger. Leider wissen auch die Ärzte dann zu wenig über die Hormone der anderen Drüsen, die nicht in ihr Spezialgebiet fallen.

ich kenne kein anderesGesundheistsystem indem es so schwierig ist die Hormone ausbalanziert zu bekommen, denn zuviele organspezifische Fachärzte müssen aufgesucht werden. Der Überblick fehlt meistenteils. Bis das der Patientin klar geworden ist, liegt sie meist schon darnieder und kommt alleine nicht mehr hoch.

Aber DU kannst aktiv dran arbeiten das auch dein Hormonsystem im Alter über 50 weiter funktioniert, dein kreislauf angeregt wird.

Mit zunehmendem Alter und schwächerer Stoffwechsellage wird es immer wichtiger WAS du isst, DAS du dich bewegst, in Gang bleibst, Kaffe trinkst, scharfe Gewürze nutzt, Sonne tankst. Im jungen Jahren hat man mehr Muskelmasse, die Männer geschlechtsspezifisch deutlich mehr als die Frauen, sie sind auch länger geschützt vor der Gefahr des Zunahmens. ABER..wir finden doch immer mehr fettleibige MÄNNER. Das ist erstmal paradox, da muss man sehr lange nachdenken um dafür Kausalitäten zu finden.

Zu höher Biergenuss? Alkoholgenuss? Zuviele Östrogene im Trinkwasser, östrogenartige Substanzen im Plastik, in der Zahncreme. Mangel an Sonnenlicht, zuviel autofahren statt fahrrad oder laufen. Zu wenig Ausdauersport? Zu kohlehydratlastige Kost stoppt die Fettverbrennung.

Früher durften sich die Männer wie die Cow boys ernähren: Rühreier morgens, mittags Bohnen mit Speck..und Abends ein Steak mit oder ohne Gemüse. heute gibts morgens, mittags, abends Kohlehydrate. Da ist ein billiger Nahrungsstoff, aber er macht uns langsam, dick, depressiv, konkurrenzunfähig, unmännlich, unsexy, unfruchtbar, raubt uns die Muskeln...vor allen Dingen in fortgeschrittenem Alter.

Die BauchspeichelDRÜSE hat nur eine Lebenserwratung von ca 40 Jahren. Mit der modernen Kohlydratlastigen Kost brennt sie aber schneller durch. Nicht jeder bekommt gleich Diabetes..aber VIELE! Kleinkinder leiden heute teilweise schon an ALTERSdiabetes!

Iss low carb oder Paläo. Trinke viel WASSER, Kaffee, saure Schorlen, Eiweissshakes wie Ayran, Lassie.. meide Eistee, Cola, Bubbletea, Fanta, Limo, Bier Bevorzuge die Geschmacksrichtungen Sauer, Biller, (Salzig)..meide SÜSS

Viele sind aber auch gar nicht so fett wie das Gewicht auf der WAAGE glauben macht. Viele speichern nur zuviel WASSER, leiden unter Ödemen. Dann sollte man den Salzkonsum überdenken, die Schilddrüse kontrollieren lassen, Petersilie u.a. harntreibende Kräuter nutzen. Aber auch immer genug trinken um die Nierenfunktion anzuregen.

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Hey.

Das halte ich für ein Gerücht. Was ich bei "älteren" Menschen schon oft festgestellt habe ist, dass sie einfach nicht mehr so viel Essen. Ihr Organismus schafft es nicht alles aufzunehmen und sie haben oft weniger Hunger.

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