Darf die Krankenkasse den Hersteller des Medikamentes vorschreiben?

2 Antworten

Hallo Hanni, leider weiß ich nicht genau bescheid, allerdings hat mir mein Arzt nach langer Zeit ein anderes Medikament verschrieben, dass die gleichen Inhaltsstoffe hat, allerdings preislich deutlich günstiger ist. Als ich nachfragte warum, meinte er nur, dass die Krankenkasse immer vorschreibt, das günstigere Medikament zu verschreiben. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass die Krankenkasse schon einen Einfluss darauf hat, welche Medikamente man verschrieben bekommt!gruß petra

Jeder Apotheker ist vepflichtet bei Entgegennahme eines Kassenrezepts zu prüfen ob das verschriebene Medikament von der jeweiligen Krankenkasse ersatzpflichtig ist. Bei Nichtübereinstimmung mit dem verschriebenen Medikament darf er nur das Medik. herausgeben was auf der KK-Liste steht. (Generika)

Muss bei Coxarthrose/Hüftnekrose unbedingt operiert werden, oder gibt es die Möglichkeit...

Muss bei Coxarthrose und einer Hüftnekrose unbedingt operiert werden (d.h. eine künstliche Hüfte eingesetzt werden), oder kann man auch mit bestimmten Medikamenten den Krankheitsverlauf stoppen, bzw. einen Heilungsprozess einleiten?

Konkret: Nach sehr starken und andauernden Hüftschmerzen hat man bei mir (bin 70) durch Röntgen festgestellt, dass eine Hüfte total im Eimer ist (Pfanne und Gelenke sind "bröselig" und es fehlt zwischen den Gelenken das nötige Schmiermittel). Empfehlung des Chirurgen und des Orthopäden: so schnell wie möglich OP, also künstliche Hüfte! Für Schmerzlinderung und Entzündungsrückgang hat man mir Tropfen verschrieben, die etwas helfen, aber ziemlich unangenehme Nebenwirkungen zeigen. So weit der konkrete Fall.

Nun habe ich (im Internet, in Werbebroschüren und in der Apotheke) Werbung für (ziemlich teuere) Tabletten gefunden, die verschiedene Natur- und Pflanzenheilmittel enthalten sollen und angeblich die Knochen wieder stabilisieren und die Gelenke mit Schmierstoff versorgen können, angeblich alles ohne Nebenwirkung.

Ich kann mir zwar vorstellen, dass es (rezeptfreie) (Natur?)Mittel gibt, die einen Heilungsprozess "unterstützen", so lange die Krankheit noch nicht sehr weit fortgeschritten ist. Aber sollte es möglich sein, dass man alleine mit diesen Mitteln (und ohne OP) eine fortgeschrittene Arthrose "in den Griff bekommen" und einigermaßen damit leben bzw. die OP für ein paar Jahre hinauszögern kann?

Wer hat konkrete Erfahrungen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?