Darf die Berufsunfähigkeitsversicherung auf vorhandene genetische Daten zugreifen?

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2 Antworten

Grundsätzlich, so das Positive, sollen Arbeitgeber und Versicherungen nicht verlangen können, dass Gentests gemacht oder Ergebnisse vorgelegt werden müssen. Für die Versicherungen wurde jedoch ein Tor weit aufgesperrt, da diese genetische Untersuchungen oder Ergebnisse verlangen dürfen, wenn es um eine Lebensversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung und die Pflegerentenversicherung geht und eine Leistung von mehr als 300.000 Euro oder mehr als 30.000 Euro Jahresrente vereinbart wird.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30171/1.html

Dies finde ich trotzdem heavy, weiß man doch nicht, wer dann alles darüber erfährt. Danke für die Antwort.

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Ich stimme Lena zu, dass neue Gendiagnostikgesetz verhindert, dass Du deine gendaten grundsätzlich offenbaren musst bei der Versicherung. ( § 18 GenDG, kannst Du dort nachlesen) Es gibt eine Ausnahme bei bereits Dir vorliegenden Gentestergebnissen, die musst Du dem Versicherer zeigen, wenn es um die Diagnose einer bereits bestehenden Kranheit geht. Hinsichtlich solcher Gene, die die zukunft betreffen, musst Du sie nur offenbaren, wenn die Summer von 300.000 € überschritten ist.

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