Darf der Arzt Johanniskraut verschreiben?

2 Antworten

Hallo...Du bekommst es als Privatrezept und mußt es aber selbst bezahlen!!!Unter den Naturheilmitteln ist die Wirkung nur für Johanniskraut bei leichter bis mittelschwerer Depression wissenschaftlich belegt!Weil der Pflanzenextrakt Wechselwirkungen mit anderen Mitteln zeigt,nicht ohne Absprache mit dem Arzt einnehmen!Eine Alternative wäre eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen.Dort triffst Du Menschen,die Ähnliches erleben wie Du.Viele haben Angst man zieht sich dort gegenseitig runter...>aber das ist falsch!"Dabei bedeutet mitmachen,sich gegenseitig aufzubauen"!!!LG

Will so nicht weitermachen...

Hallo Leute,

also ich quäl mich seit mittlerweile (erst?) 2 Monaten mit folgenden Symtomen rum, war aber noch nicht beim Arzt, weil ich noch nicht die Courage dazu habe:

ständige Müdigkeit / Gefühl der Überforderung selbst bei Kleinigkeiten (Haushalt, etc.) / Schlafstörungen / Atemprobleme (Kloß im Hals) / Lustlosigkeit / keine Motivation / ich fühl mich so "emotionstot" (ich empfinde weder pos., noch neg. Gefühle) / hab das Gefühl, nichts zu leisten / plötzlicher Schüttelfrost / Zukunftsängste / Versagensängste / "Wurstigkeitsgefühl" / kein Appetit oder manchmal auch schlagartiger Heißhunger / weinerlich / ich will, aber ich kann nicht / ...

ich könnte die Liste noch beliebig erweitern...

Unter Tags sind die Symtome immer besonders schlimm, Abends, nach der Arbeit, wirds ein wenig besser. Spät Abends kommt dann wieder ein Tief.

Ich habe mit meinem Mann bereits darüber gesprochen, er unterstützt mich im Alltag, wo er kann, aber er weiß mittlerweile auch nicht mehr recht, wie er mir helfen kann.

Ich habe Angst, zu einem Arzt zu gehen, der mich vielleicht dann länger krank schreibt. Das kann ich mir nicht leisten - ich habe eine leitende Poition in einem großen Unternehmen und habe keine Vertretung. Ich habe jetzt vor 2 Wochen begonnen, Johanniskraut Tabletten zu nehmen, merke aber keine Wirkung. Das einzige, was ein wenig hilft, ist Baldrian zum Durchschlafen.

Ich möchte so nicht weitermachen, weils mir echt schlecht geht. Ich will meine Energie wieder zurück und lebensfroh sein!

Kann mir jemand gute Tipps geben - bzw. wie war es bei euch?

Vielen Dank schon mal.

LG Jacky1905

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Würde die Krankenkasse das übernehmen? Fiktive Geschichte!

Hallo,

Mein Text ist ziemlich lang, aber lest bitte trotzdem alles.

Wir haben in Werte und Normen (manchen auch als Ethik bekannt) eine fiktive Geschichte bekommen, die folgendermaßen geht:

Heinz ist seit vielen Jahren glücklich mit seiner Frau Marion verheiratet. Nun ist sie leider vor einem Jahr an einer besonderen Krebsart erkrankt und liegt im Sterben. Täglich sieht er, wie sehr sie leidet und steht ihr so gut es geht bei. Dann hört er eines Tages, dass es eine neue Medizin gibt, von der Ärzte glauben, sie könne die Frau retten. Es handelte sich um eine besondere Form von Radium, die ein Apotheker in der gleichen Stadt erst kürzlich entdeckt hatte. Heinz geht sofort am nächsten Tag zu dieser Apotheke!

Die Herstellung des Medikaments war zwar teuer, doch der Apotheker verlangt zehnmal mehr safür, als ihn die Produktion gekostet hat. Er hat 2000€ für das Radium bezahlt und verlangt nun 20.000€ für eine kleine Dosis des Medikaments.

Heinz sucht daraufhin alle seine Bekannten auf, um sich das Geld auszuleihen, da er bei der Bank keinen Kredit bekommt. Am Einde bekommt er jedoch nur 10.000€ zusammen, also die Hälfte des verlangten Preises. Er erzählt dem Apotheker, dass seine Frau im Sterben liegtund fleht ihn an, ihm die Medizin billiger zu verkaufen bzw. ihn den Rest später bezahlen zu lassen. Doch der Apotheker sagte: "Nein, ich habe das Mittel entdeckt, und ich will damit viel Geld verdienen. Das ist mein gutes Recht!"

Heinz hat nun alle legalen Möglichkeiten erschöpft; er ist ganu verzweifelt und überlegt, ob er in die Apotheke einbrechen und das Medikament für seine Frau stehlen soll.

Im Unterricht gab es dann eine kleine Diskussion, ob das keine Krankenkasse übernehmen könne. Daraufhin aber meinte meine Lehrerin: "Der Arzt darf ein gewisses Budget von sagen wir 10.000€ monatlich nicht überschreiten. Das heißt, er darf bzw. kann das Medikament nicht verschreiben." Ich war aber der Meinung, dass die Krankenkasse darüber urteilen könne und die Kosten übernehmen würde, wenn eine besondere Notwendigkeit besteht (und die besteht ja). Angenommen die Geschichte sei wahr: Würde die Krankenkasse das im Fall von Heinz' Frau übernehmen? Ich habe meiner Lehrerin versprochen, mich darüber zu informieren...

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