Dämmung des Haarwachstums durch entsprechende Deodorants

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Bis seoben kannte ich dieses Deo nicht, kann deshalb nicht aus Erfahrung berichten. Aber hier gibt es Erfahrungsberichte: http://www.ciao.de/Erfahrungsberichte/Nivea_Double_Effect_Deodorant__7818242 Viele andere Nutzer scheinen ebenfalls den 'Double Effect' nicht festgestellt zu haben.

Stiftung Warentest spricht von einem Marketing -Gag: w.w.testberichte.de/p/nivea-tests/deodorant-double-effect-150-ml-testbericht.html

Hallo francis1505,

auch ich kenne das Produkt nur vom lesen und ich würde nelly1433 jetzt einfach mal in ihrer Aussage unterstützen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, auch nicht nach dem durchlesen der Inhaltsstoffe, das dieses Produkt tatsächlich das Wachstum der Haare verlangsamt. Obwohl man fast meinen könnte, die ganzen chemischen? oder künstlichen? (ich hab keine Ahnung) Inhaltsstoffe müßten eigentlich dazu führen, dass unter den Achseln keine Haare mehr wachsen können. Da wird bei der Werbung wohl wieder mal mehr versprochen als die Wirklichkeit hergibt.

Ich meine, wenn dir der Duft dieses Produkts gefällt, dann kaufe es weiterhin deswegen und laß alles andere außer acht. LG

francis1505 05.06.2012, 15:18

Der "typische" Deogeruch gefällt mir einfach nicht und dieses hat das gewisse Extra für mich :D

Vielleicht sollte ich diese zweite Wirkung mal an den Beinen aufprobieren?!? :o)

0

ich bin mir sicher - es ist ein werbegag. ganz logisch betrachtet, kann ein oberflächlich wirkendes deo nicht die haarwurzel beeinflussen. das müsste es aber, um auf das haarwachstum einfluss zu haben. es ist auch gesetzlich verboten, im handel etwas frei zugänglich zu machen, was so stark wirkt, dass es nicht mehr nur oberflächlich wirkt. alles was darüber hinausgeht ist verschreibungspflichtig und nur in der apotheke zu haben. also alle argumente zusammengenommen - nein, sicherlich bewirkt es kein verlangsamtes wachstum der haare. =)

Grundsätzlich würde ich auf Deos mit Aluminium Chlorohydrate verzichten. Es ist zwar wissenschaftlich bisher nicht bewiesen aber der Stoff stand im Verdacht, Brustkrebs auslösen zu können. Auf alle Fälle können wegen der säurehaltigen Lösung Hautirritationen entstehen. Alternativen ohne solche Verbindungen gibt es in der Naturkosmetik - und die duften auch nicht schlecht.

Unabhängig davon hab ich den Double Effect anders verstanden (siehe Niveau-Seite): 1. Bietet 48h zuverlässigen Anti-Transpirant Schutz und 2. unterstützt mit pflegenden Avocadoextrakten eine gründlichere Rasur - für länger schöne, glatte Achseln!

Wo steht da was von Dämmung des Haarwachstums?

francis1505 05.06.2012, 16:00

Jetzt muss ich mich fast schämen, dass ich das so falsch aufgefasst hab. Dennoch hab ich den Eindruck, dass es keinen nennenswerten Unterschied macht.

0
Trinchen 05.06.2012, 16:25
@francis1505

Hey, ich würde das unter "HAMMER-MARKETING" seitens des Herstellers verbuchen. Du hast es vermutlich genauso verstanden wie erwünscht. Kauf dir trotzdem lieber eins ohne Alu :-)

0
francis1505 05.06.2012, 17:00
@Trinchen

Wenn man von der Werbelüge absieht, mag ich es eigentlich doch ganz gerne.

0

Selbst wenn es diesen propargierten Effekt gäbe, zu welchem Preis denn?! Was denkst du was in diesem Mittel für schädliche Chemikalien enthalten sind. Klar du setzt selbst deine Prioritäten, aber das solltest du dabei bedenken. Funktionieren kann es eigentlich eh nicht.

Wie schon gesagt wurde, ich kann auch nur davon Deos mit Aluminium Chlorohydraten zu verwenden.

francis1505 06.06.2012, 08:47

Manche Antwort bringt doch auch zum Nachdenken und folgendes hab ich gefunden, was diese Hypothese nicht unterstützt:

Deos und Antitranspirantien: Als Risiko verkannt?

Wer schön sein will, darf nicht schwitzen: Genügten noch vor wenigen Jahren Wasser und Seife, später vielleicht noch Deos, die Körpergeruch verhinderten, müssen es heute meist schon so genannte Antitranspirantien sein, die die Schweißbildung hemmen. Und schon geisterte das erste Krebs-Gerücht durch das Internet: Vor allem die Antitranspirantien sollten für Brustkrebs verantwortlich sein, so eine Ketten-E-Mail, die seit einigen Jahren in verschiedenen Sprachen durch das Netz kreist. Einen wissenschaftlichen Beleg für die Behauptung gibt es nicht. Weder werden über den Schweiß Schadstoffe aus dem Körper geleitet, die sich ansonsten im Körper ansammeln würden, noch wirkt sich ein Deo oder ein Antitranspirant auf den Stoffwechsel aus oder ist mit den bekannten hormonellen oder genetischen Risikofaktoren für Brustkrebs verknüpft. Bekannt ist lediglich - wie bei allen Kosmetika und Körperpflegemitteln - die Gefahr der Allergiebildung oder der Unverträglichkeit. Menschen mit empfindlicher Haut sollten bei Problemen deshalb auf andere Produkte wechseln. Auch beobachten Radiologen gelegentlich, dass in die Haut aufgenommene Bestandteile der schweißhemmenden Kosmetika in der Mammographie zu sehen sind. Bei guter Durchführung der Untersuchung sind diese Einlagerungen jedoch von auf Brustkrebs hinweisenden verdächtigen Gewebeveränderungen zu unterscheiden. Neue Nahrung erhielten die Gerüchte über das Risiko von Deos, als eine deutsche Fachgesellschaft eine Pilotstudie aufgriff und gegenüber Journalisten vor Risiken warnte: Eine international anerkannte Fachzeitschrift veröffentlichte eine Studie, nach der sich in den entnommenen Tumorproben von 20 Brustkrebspatientinnen Rückstände von Konservierungsmitteln fanden, die auch in Deos und anderen Kosmetika verwendet werden. Von diesen Substanzen ist seit kurzem bekannt, dass sie hormonähnlich wirken können. Die Herausgeber der Fachzeitschrift wiesen in einem Kommentar jedoch darauf hin, dass daraus nicht automatisch ein Zusammenhang abgeleitet werden kann: Weder wurde untersucht, ob sich diese Stoffe auch bei gesunden Frauen im (Fett-)Gewebe finden, noch ist der Mechanismus geklärt, über den die Krebsentstehung beeinflusst werden könnte. Sie forderten weitere Forschung, für eine Empfehlung sei es noch viel zu früh. Auf diese Vorläufigkeit der Ergebnisse beziehen sich bisher auch alle weiteren Kommentare, noch haben sich keine weiteren Hinweise auf ein besonderes Brustkrebsrisiko ergeben.

http://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/mythen.php#inhalt4

0
Trinchen 06.06.2012, 10:48
@francis1505

Ich finde das liest sich trotzdem nicht gut. Wenn ich als Verbraucherin die Möglichkeit habe, mich mit ganz einfachen Mitteln einem potentiellen Risiko zu entziehen, dann mach ich das doch lieber. Es ist für mich schon unnatürlich, die Schweißproduktion komplett zu hemmen. Da hat sich der Körper doch sicherlich was bei gedacht, Krebsrisiko hin oder her. Aluminium ist auch für die Umwelt ein giftiger Stoff und nicht umsonst kursieren auch kritische Beiträge über Dosen, Innenwände von Tetrapaks etc. Ohne sich verrückt machen zu müssen, versuche ich meinem Körper nicht alles anzutun. Aber das muss jede/r für sich entscheiden.

0

Was möchtest Du wissen?