Corona Regeln-stationäre Behandlung bei psychischer Erkrankung?


16.09.2020, 00:59

achja, ich bin nicht faul oder so...arbeite seit meinem schulabschluss vollzeit und war noch nie arbeitslos...und ich bin weder coronaleugner noch verschwöhrungstheoretiker und schon gar nicht rechts ( leider habe ich das gefühl, das betonen zu müssen, wenn ich gewisse corona-regeln in frage stelle)

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2 Antworten

Es wird sicherlich in anderen Bundesländern auch nicht anders sein. Sobald du in näheren Kontakt zu anderen Personen kommst, ist die Maske zu tragen. Das ist ja auch außerhalb von Kliniken so. Da ist ja quasi in der Öffentlichkeit und bei Begegnung mit anderen Mensche auch Maskenpflicht, sofern nicht grundsätzlich 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können. Und in Kliniken wird natürlich ganz besonders darauf geachtet. Das ist auch zu deinem Schutz!

Ich kann schon verstehen, dass es eine unangenehme Situation und Vorstellung ist. Aber du hast ja nicht den ganzen Tag ständig nur Behandlungen. Wenn du alleine in deinem Zimmer bist, brauchst du natürlich keine Maske zu tragen. Da kannst du dann durchatmen. Aber wie gesagt, bei jeglichem Kontakt zu anderen eben schon. Ich bin mir aber sicher, dass man gerade in solchen psychosomatischen Kliniken einen guten Weg finden wird, damit umzugehen. Da wirst du sicher nicht die erste und einzige Patientin sein, die damit Probleme hat.

Wenn dich das aber insgesamt psychisch zu sehr beeinflusst, dass ggf. sogar der Therapieerfolg gefährdet sein könnte, dann solltest du das Thema mal mit deinem Arzt besprechen und ggf. mit ihm gemeinsam nach einer Lösung suchen. Wobei du die Maske auch in einer Tagesklinik sicher den ganzen Tag tragen müsstest. Da ist die Gefahr einer Ansteckung ja sogar noch größer, da die Patienten nicht rund um die Uhr in der Klinik sind, sondern zwischendurch eben auch immer wieder zuhause und von dort den Virus mitbringen könnten.

Alles Gute für dich!

Dir auch ganz vielen dank:) hab jetzt auf die letzte antwort schon meine gedanken zu therapie mit maske beschrieben....glaub nicht, dass die kliniken da wirklich lösungen finden, sonst hätte die dame an telefon mir nicht gesagt, dass es tatsächlich scheiße ist und sie selbst es auf keinen fall machen würde....tagesklinik wäre halt trotzdem besser, da könnte ich ja zumindest in der freizeit meine freunde ohne maske treffen bzw müsste nicht abends beim fernsehen, tee kochen etc eine maske tragen...aber anscheinend bin ich leider nicht für eine tagesklinik geeignet....werds vielleicht nochmal bei einer anderen versuchen...danke trotzdem für deine hilfe:)

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@Butterfly206

Ich habe dir bei der anderen Antwort auch was zu deinen Gedanken dazu geschrieben.

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Ohje, ist ja blöd, dass du ins krankenhaus musstest, hoffe es war nichts schlimmes und es geht dir wieder besser...ich tu mir ehrlich gesagt schon schwer, flüchtige bekannte mit maske zu erkennen...bei guten freunden kann man sich das gesicht und die mimik auch eher noch dazu denken (wobei ich selbst bei freunden keine große lust habe, zu reden, wenn wir zb im zug mit maske unterwegs sind), aber irgendwie bezug zu einem völlig fremden aufzubauen, ohne sein gesicht zu sehen, fällt schon schwer....was ich aber eigentlich meinte ist, dass die leute bestimmt noch mehr als sonst auf die figur schauen, weil es ja ohne gesicht das einzige erkennungsmerkmal ist...und mein gesicht ist zwar jetzt nicht unbedingt schön, aber wirkt wohl zumindest sympathisch, während meine figur einfach nur widerlich ist und darauf will ich nicht reduziert werden...mir ist klar, dass meine gedankengänge nicht für jeden nachvollziehbar sind, aber wenn ich nicht nen kleinen dachschaden hätte, bräucht ich ja keine therapie;)

was ich bei dir nicht verstehe, ist, dass du so klingst, als würde es keinen großen unterschied zum alltag machen, die maske immer tragen zu müssen....man kann sich doch mit bis zu 10 leuten in einem lokal treffen, ohne am tisch eine maske zu tragen und bei privaten treffen ist das sowieso gar kein thema. Natürlich verbringt man auch zeit mit seinem partner ohne maske. und ich trage doch keine maske, sobald ich mein schlafzimmer verlasse, um im wohnzimmer ein workout zu machen, fern zu sehen, mir etwas zum essen zu holen, abzuspülen etc....und die gemeinschaftsräume sind ja nun mal sowas wie das wohnzimmer in der klinik, im zimmer hat man da meistens kaum beschäftigungsmöglichkeiten...

die aussagen der klinik am telefon waren halt auch nicht gerade aufmunternd, mir wurde sogar zugestimmt, als ich meinte, da komm ich ja verrückter raus als rein:) hätte echt gern mal nen erfahrungsbericht von jemandem, der das so schon gemacht hat, evtl muss ich da mal nach einem speziellen forum für psychische erkrankungen schauen...

kann gut verstehen, dass es für dich so aussieht, als würde ich nach ausreden suchen, hätte als außenstehende bestimmt den selben eindruck. es ist natürlich auch nicht so, dass man total gerne seine freunde, seinen partner und seine komplette privatssphäre für ein mehrere wochen aufgibt. nur gehts mir halt erstens richtig beschissen und ich weiß echt nicht, wie ich das noch lange aushalten soll und zweitens, selbst wenn ichs irgendwie schaffe, so weiter zu leben, muss ich mich auf die reihe kriegen, sonst hab ich am ende noch mehr probleme (am arbeitsplatz fallen meine fehlzeiten und meine konzentrationsschwierigkeiten auf, wenn mich die polizei mal wieder auf die geschlossene fährt, behalten die mich diesmal bestimmt länger als ein o. zwei tage dort, egal, wie überzeugend ich mich verstelle, und die vermieterin ist wohl auch nicht begeistert, wenn die nochmal meine tür eintreten, genausowenig, wie von den blutflecken im treppenhaus und das meine nachbarn sich nicht beschwert haben, weil ich nachts möbel zerschlagen habe, wundert mich sowieso...also wenn ich nicht irgendwann arbeits-, wohnungslos oder länger auf der geschlossenen sein will, muss ich einfach therapie machen, ob ich will oder nicht...frag mich halt nur, ob ichs nicht bis nach corona rauszögern kann)...jedenfalls schönen abend noch und danke:)

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@Butterfly206

Scheiße, habs grad nochmal überflogen,weil ivh was anderes kommentiert hab und festgestellt, dass ich übelst viele rechtschreibfehler gemacht hab..mal zuviele s, mal zuwenig und so..sag ja, konzentrationsprobleme...ist mir jetzt echt peinlich....bitte einfach überlesen;)

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Ich kann verstehen, dass der Gedanke an das dauerhafte Tragen der Maske als störend empfunden wird. Immerhin muss man die Maske im normalen Alltag nicht so häufig tragen. Du wirst aber leider keine einzige Klinik hier in Deutschland finden, die es anders handhabt. Mach Dir erst einmal nicht so viele Gedanken! Es ist doch viel wichtiger, dass die Therapie Dir weiter hilft. Außerdem wirst Du die Maske in Deinem Zimmer insgesamt nicht tragen müssen, d.h. dass Du mit anderen Patienten im Zimmer ohne Maske kommunizieren kannst. Vor Deinem Aufenthalt wird man einen Corona-Test machen. Deshalb ist es in Deinem Zimmer nicht relevant, dass Du eine Maske trägst.

Vielen Dank für deine liebe Antwort! Wenn das deutschlandweit so ist, werde ich aber wohl irgendwie ohne Therapie zurecht kommen müssen....es ist ja nicht so, dass ich die Maske einfach nur lästig finde, sondern ich befürchte, dass es mir während einer Therapie unter diesen Umständen noch schlechter geht als vorher...immerhin sind normalerweise Freizeitgestaltung und Gemeinschaft mit Mitpatienten ein wichtiger Bestandteil einer Therapie, es kann ja nicht sinn der sache sein, sich wochenlang im zimmer zu verkriechen, sondern man soll ja lernen, seinen alltag zufriedenstellend zu gestalten....zudem wird man dadurch dann ja auch wirklich ständig an die corona-situation erinnert, welche mich ohnehin extrem belastet (hatte nach verkündung der ausgangsbesvhränkung ne so krasse Panikattacke, dass mein chef mich zwei wochen in den urlaub geschickt hat)....mal abgesehen davon: wie sollen die pfleger/ärzte und auch die patienten sich überhaupt unterscheiden? entweder gar nicht oder etwa so: ach, da ist die frau XY mit dem fetten arsch....und da vorne steht frau yx mit den hängetitten?

also ich denk echt nicht, dass man so ne sinnvolle therapie machen kann...trotzdem ganz lieben dank:)

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@Butterfly206
man soll ja lernen, seinen alltag zufriedenstellend zu gestalten

Das ist schon richtig, aber der ganz normale Alltag besteht zur Zeit - und wahrscheinlich auch noch eine längere Zeit - ja nun mal auch in vielen Bereichen aus Maske tragen und Abstand halten. Das ist nun mal so, auch außerhalb von Kliniken (zumindest dann, wenn man die Situation ernst nimmt).

wie sollen die pfleger/ärzte und auch die patienten sich überhaupt unterscheiden

Das verstehe ich jetzt nicht. Man erkennt doch trotz Maske, mit wem man es zu tun hat. Das habe ich gerade letzte Woche gemerkt, als ich im Krankenhaus war. Dort hat man natürlich sobald man das Zimmer verlässt auch eine Maske zu tragen. Mir kam dann eine Mitarbeiterin des Hauses entgegen, die ich schon über 1,5 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Und bei unserer Begegnung sagte sie direkt Hallo Frau XY. Und ich habe auch alle Ärzte, Pflegepersonal etc. immer erkannt. Das ist doch kein Problem.

also ich denk echt nicht, dass man so ne sinnvolle therapie machen kann

Sei mir bitte nicht böse, aber kann es sein, dass du gerade Gründe suchst, die stationäre Therapie nicht machen zu müssen? Du musst natürlich auch bereit sein, die Therapie zu machen, sonst bringt das alles nichts.

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