COPD ohne Luftnot und Husten kann das sein?

2 Antworten

Ich schließe mich Valesca an und möchte noch ein paar Anmerkunken hinzufügen.

"Aber der wirkt gar nicht, wie einer, er hat nie Atemnot, hat keinen Husten und auch keinen Auswurf. " Es gibt verschiedene Grade von COPD, was du beschreibst ist ein etwas fortgeschrittenes Stadium, es kann sein (hoffentlich) dass die Erkrankung deines Onkels nicht so fortgeschritten ist.

"Seine Lippen sind ab und zu bläulich, aber kann das nicht eher mit dem Blut zusammenhängen?" Das kann nicht nur, sondern das hängt sicher mit dem Blut zusammen. Bei einer COPD kommt nämlich nicht genug Sauerstoff durch das Blut an das Gewebe und deshalb die blaue Verfärbung.

" Er ist auch etwas dicklicher, nimmt auch nicht ab, was man manhcmal hört." Es gibt jede und solche mit COPD. Ein Teil der Leute mit COPD sind auch dicklicher.

Wenn der Arzt eine COPD diagnostiziert hat, hat er bestimmte Tests ausgeführt die ganz klar eine COPD zeigen. Du kannst natürlich einen zweiten Arzt hinzufügen, ich sehe von dem was du geschrieben hast, jedoch keinen Grund dazu.

Und nun ganz ganz wichtig - falls dein Onkel raucht (wovon ich ausgehe) ganz ganz ganz ganz wichtig: damit aufhören (aber das wurde ihm warschienlich schon gesagt).

Hallo mickjagger!

http://www.cegla.de/copd.html#symptome-der-copd

In diesem Link können Sie sich umfassend über diese Krankheit informieren. Nicht jeder COPD-Patient leidet ständig unter Atemnot und Husten. Beides kann sich auch lange Zeit sehr in Grenzen halten. Eine COPD wird i.d.R. bei einem Lungenfunktionstest festgestellt. Die blauen Lippen kommen daher, dass der Körper nicht genug Sauerstoff augenommen hat oder dies durch die COPD stark behindert wird. Viele Patienten haben auch große Schwierigkeiten den Schleim in der Lunge auszuhusten, da er sehr fest sitzen kann. Da helfen nur geeignete Hilfsmittel wie z.B. eine "Flatter", die in der Lunge Vibrationen herbeiführt, die wiederum den Schleim lösen helfen.

Sehr zu empfehlen ist bei dieser Krankheit eine spezielle "Lungensport-Gruppe", in der sich jeder so belasten kann wie es gerade geht. Außerdem lernt man dort mit dieser Krankheit auch im Alltag zurecht zu kommen, bekommt viele gute Tipps und viel Spaß in der Gruppe gibts noch gratis dazu. Das wird auch für mindestens 3 Jahre als "Reha-Sport" von den Krankenkassen bezahlt!!

Alles Gute wünscht walesca

Asthma, Reflux?

Wie schon in meiner ersten Frage beschrieben, leide ich seit Anfang Juli unter Atembeschwerden. Kurz nochmal zu mir: w/24, 187 cm, ca. 70 kg Habe sämtliche Untersuchungen durch, positiver Asthma Provokationstest. Mein Lungenfacharzt + mein Hausarzt sind jedoch der Meinung, dass ich trotz des Tests kein Asthma habe, da meine Beschwerden nicht dazu passen, Lunge hört sich auch frei an. COPD kann es lt. Lufa-arzt auch nicht sein, da sich meine Werte verbessern. Habe vor ca. 2 Monaten aufgehört zu rauchen. Davor ca. 10 Jahre lang, die letzten Jahre ca. 1 Schachtel am Tag. Habe seit 1 Monat immer wieder Husten mit Auswurf, jedoch nicht den ganzen Tag. Ich soll mit Peak-Flow Meter meine Werte messen, damit der Arzt das Asthma dann ggf. ausschließen kann. Werte immer bei ca. 490-510, selten bis 530, selten auch mal 470, aber nie darunter. Bekomme manuelle Therapie, da auch die BWS im Verdacht stand. Ich bin jetzt ziemlich verunsichert, da ich den Husten nicht einordnen kann, und nicht verstehe was ich jetzt genau habe. Ich habe keine Anfälle sondern durchgehend Beschwerden, seit 4 Monaten. Morgens und Abends Kortisonspray, bei Bedarf Salbutamol, habe aber nicht das Gefühl, dass das hilft. Die Lippenbremse hilft mir allerdings teilweise schon, aber nur für den direkt darauffolgenden Atemzug, danach sind die Beschwerden wieder da. Hausarzt meinte evtl. es könnte vom Magen kommen, Reflux. Habe aber nur selten Sodbrennen, muss allerdings öfter mal Luft aufstoßen. Hat vllt irgendjemand eine ähnliche Leidensgeschichte, oder eine Idee was es sein könnte?

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Hartnäckiger Husten nach Erkältung?

Hallo Ihr Lieben!

Vor 14 Tagen fing es bei mir an, dass sich eine dicke Erkältung breit gemacht hat. Es begann mit Fieber und Halsschmerzen. Dann kam heftiger Schnupfen dazu. Nach 3 Tagen wurden die Halsschmerzen besser aber der Schnupfen blieb. Stattdessen kam ein trockener (Reiz-)Husten hinzu. Ich habe mir dann einen pflanzlichen Hustensaft (Phytohustil) in der Apotheke besorgt und der Husten wurde dann auch wieder innerhalb eines Tages besser, am nächsten Tag aber leider auch wieder schlimmer. Ein richtiges auf und ab.

Anfang dieser Woche war ich für 4 Tage in Portugal im Urlaub. Da war der Husten so gut wie weg. Da musste ich morgens nach dem Aufstehen öfter husten, aber tagsüber, wenn wir draußen unterwegs waren, hatte ich gar nichts. Seit meiner Rückkehr ist der Husten nun wieder schlimmer geworden. Ich war zwar auch hier z.B. heute längere Zeit an der frischen Luft, aber auch da musste ich immer wieder Husten. Ich habe inzwischen eine ganze Flasche Hustensaft auf. Aber ich kann ja leider nicht wieder nach Portugal fliegen... ;-)

Es ist immer ein trockener Husten, wie so ein Reizhusten, aber ich habe z.B. nicht das Gefühl, dass irgendwo was festsitzt, was rausgehustet werden müsste. Der Schnupfen ist inzwischen weg.

Es kann eigentlich auch keine Reaktion auf irgendetwas in meiner Wohnung sein, da ich es auch anderswo habe, z.B. wenn ich bei anderen zu Besuch bin, bei der Krankengymnastik etc.

Meint ihr, ich muss damit unbedingt zum Arzt? Ich war in der letzten Zeit wegen meiner anderen Erkrankungen ja ständig beim Arzt und bin eigentlich froh, dass es in der Hinsicht gerade mal etwas ruhiger ist und ich nicht mehr jeden zweiten Tag zum Arzt muss. Ab welcher Dauer sollte man so einen Husten grundsätzlich weiter abklären lassen? Oder wäre es schon sinnvoll morgen oder übermorgen doch mal zum Arzt zu gehen? Oder gibt es noch etwas, was ich vorher noch selber ausprobieren kann?

Danke und liebe Grüße, Lexi

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Anhaltende Atemschwierigkeiten

Hallo,

Hoffe, mir kann hier jmd helfen, bin mittlerweile wirklich etwas verzweifelt. Kurz zu mir: ich bin 21 Jahre alt und ca. 1,60 groß bei 49 Kilo.

Vor ca. 2 Wochen begann bei mir das Gefühl ich hätte einen Kloß im Hals. Ich habe versucht es einige Tage zu ignorieren, da ich das Gefühl schon kenne und weiss dass es von der Schilddrüse kommen kann (ich habe seit längerem mit der Schilddrüse zu tun und nehme Thyranojod 50). Als es nicht verschwand bin ich zu meinem Hausarzt, der meinte sie ist nicht geschwollen und das wäre psychisch. Habe danach versucht es weiter zu ignorieren, es ging aber nicht weg und hat langsam auch Auswirkung auf mein Essverhalten, da ich oft das Gefühl habe, das Essen bleibt im Hals stecken oder geht nicht richtig runter.

Eine Woche später lag ich abends im Bett und bekam auf einmal extrem Herzstechen und Atemnot. Ich wollte runter zu meiner Mutter, dort brach mein Kreislauf völlig zusammen. Mir wurde extrem schwindelig und heiss, dachte ich bekomme keine Luft mehr. Ich war zeitweise auch nicht mehr wirklich ansprechbar. Meine Mutter brachte mich in die Notaufnahme, wo ein RuheEKG gemacht und der Blutdruck gemessen wurde. Alles unaufällig.

Am nächsten Tag nahm mir mein Hausarzt Blut ab und machte einen Allergietest (ich bin auf alle Gräser und Pollen allergisch, habe jedoch nie so extrem auf etwas reagiert, deswegen denke ich nicht dass es eine Allergie ist). Außerdem wurde ich mehrmals abgehört, der Arzt sagte, wenn es eine Allergie wäre, würde er etwas in der Lunge hören. Meine Schilddrüsenwerte waren ok, laut Arzt habe ich leicht erhöhte Entzündungswerte.

Habe mich anschließend von einem Internisten untersuchen lassen. Dieser machte ein Herzecho, Herzultraschall und Lungenultraschall. Wieder alles ohne Befund. Der Arzt war extrem unfreundlich und meinte ich habe psychische Probleme.

Seit dem habe ich zwar kein Herzstechen mehr gehabt, das Luftproblem hält sich aber hartnäckig. Habe ständig das Gefühl nicht genug Luft in die Lunge zu bekommen und muss oft tief einatmen oder gähnen. Außerdem habe ich ein leichtes Kribbeln im Hals und einen leichten Druck auf dem Brustkorb. Es fühlt sich ein bisschen an, als wäre die Lunge belegt.

Es kam noch ein trockener Husten dazu, der tritt aber nur manchmal auf. Keinen Auswurf oder sonstiges. Wenn ich mich bewege bin ich nach kurzer Zeit außer Atem. Selbst wenn ich lache, denke ich ich muss aufhören sonst krieg ich keine Luft mehr. Bin eigentlich recht sportlich und bewege mich viel und oft.

Ich weiss wirklich nicht mehr weiter.. nochmal zum Hausarzt will ich derzeit nicht, da ja "sowieso alles nur psychisch ist". Was kann das sein? Habe schon an ein Problem in der Brustwirbelgegend gedacht, da ich schon seit meiner Geburt Rückenprobleme habe (Skoliose, Blockaden, Hohlkreuz etc.). Aber hätte ich da nicht Schmerzen?

Wäre über Tipps wirklich dankbar, ich habe keine Ahnung was das ist. Dieses Gefühl hatte ich noch nie....

Danke schonmal

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