COPD /Lebenserwartung verkürzt?

3 Antworten

Hallo Daniela,

nun wenn man COPD hat ist die Lebensqualität deutlich eingeschränkt. Selbst bei geringer Belastung wird es schwierig. Die Atemnot wird nicht besser werden sondern eher schlechter. Nun kommt es darauf an wie Psychisch stabil Jemand in solch einer Situation ist. Wenn es meinetwegen noch Enkel gibt die hin und wieder einmal vorbei schauen udgl.

Die Psyche macht viel aus in solch einer Situation. Du kannst nicht so extrem viel tun als sie zu unterstützen das sie zumindest einmal vor die Tür ... (ob im Rollstuhl wenn es gar nicht mehr geht odgl.). Ich glaube Menschen spüren es wenn nicht mehr vorwärts geht. Du kannst nur versuchen ihr noch eine schöne (restl.) Zeit zu verschaffen. Ja und wenn es Dinge zu klären gibt (Verwandtschaft usw. ) sollte man nicht mehr ganz so lange warten.

Ob sie dann wenn es ganz arg kommt lieber in ein Hospiz geht oder zu Hause...Man kann nicht soviel tun .... Die lebenszeit ist natürlich deutlich verkürzt man bekommt immer weniger Luft...!

Aber ich denke, sie kann auch noch 10 Jahre damit leben..oder? oder reden wir hier von 2, 3 oder 4 jahren? Nur , damit ich ihr mal mit Fakten kommen kann, sie geht fast jedes Jahr einmal ins Krankenhaus und sie finden nichts weiter , außer eben dass und letztes Jahr hatte sie ein Bauch -Aneurysma, welches zwar sehr groß war, aber letztendlich doch problemlos operiert werden könnte. ich will halt ihren Depressionen entgegen steuern , indem ich mit Fakten kommen (Daran ist noch keiner gestorben") sie wirkt gar nicht so krank, eher leidend und jämmerlich und natürlich sehr schwach, was aber auch mit ihren extremen Untergewicht zusammenhängen kann.Ich bin jeden Tag 4 - 5 Stunden da und ihre Kinder und Enkel kommen ca 1 mal in der Woche.So viel alleine ist sie gar nicht

0

Hallo DanielaD!

Schau mal in diesen Link hinein. Dort kannst Du dich über diese Krankheit umfassend informieren.

http://www.onmeda.de/krankheiten/copd-verlauf-3112-12.html

ich will halt ihren Depressionen entgegen steuern , indem ich mit Fakten kommen (Daran ist noch keiner gestorben") sie wirkt gar nicht so krank,

Ich bin mir sicher, diese Dame weiß sehr genau über ihre Krankheit Bescheid, will es sich aber nicht ständig anmerken lassen. Was nützt es, wenn Du ihr nun erklärst "Sie haben nur noch etwa 1-2 Jahre zu leben"?? Die harten Fakten möchte so mancher gar nicht so genau wissen!!! Über die Depressionen solltest Du ggf. mal mit dem behandelnden Hausarzt (allein) sprechen. Der ist sicher froh über solche Beobachtungen und kann der Dame dann vllt. auch mit einem leichten Psychopharmaka helfen. Bitte versuche, sie wenigstens etwas an die frische Luft zu bekommen, wie @StephanZehnt ja schon vorgeschlagen hat. Nimm ihr die Scheu davor! Vielleicht will sie sich so krank einfach nicht in der Öffentlichkeit zeigen!?! In unserer Lungensportgruppe ist auch eine Frau, die sich nur noch zu Hause verkrochen hat, nur weil sie ein Sauerstoffgerät braucht! Ich habe sie so lange gelöchert, doch mit mir raus zu gehen, bis sie schließlich nachgab. Seitdem freut sie sich schon jeden Tag darauf und genießt es richtig, endlich mal wieder aus dem Haus zu kommen!!! Das mobile Sauerstoffgerät ist doch eigentlich auch nur eine Therapie wie jede andere auch!! Menschen, die ständig auf Herz- oder Kreislaufmedikamente angewiesen sind, werden doch auch nicht schief angesehen!! Mach der Dame ein wenig Mut und versuch es immer wieder.

Alles Gute wünscht walesca

Ich habe gelesen, dass die Lebenserwartung bei COPD um 7 bis 8 Jahre geringer als der Durchschnitt ist. Da kann man sich ausrechnen, wie viel Zeit der Dame noch bleibt.

Da kann man sich ausrechnen, wie viel Zeit der Dame noch bleibt.

Welche Formel willst Du denn für diese exakte Berechnung verwenden?? Kein Mensch stirbt doch nach den statistischen Berechnungen!!! LG

1

Was möchtest Du wissen?