Cola-Light bei einer Diät empfehlenswert?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann dir von Cola light (Cola mit Süßstoffen statt Zucker) nur abraten. Ich persönlich bekomme davon Heißhunger.

Der Körper denkt er bekommt etwas süßes und damit steigt der Insulinspiegel. So zumindest die wissenschaftliche Erklärung. Ob das stimmt kann ich dir nicht sagen.

Auch von den Diätprodukten solltest du Abstand halten: die sind auch meistens künstlich gesüßt. Für mich ist es auch ein Problem, dass ich dann das Gefühl bekomme, ich könnte ja dann mehr davon essen. Also geht der Schuss nach hinten los.

Ich kann dir nur empfehlen, dass du dich vom süßen Geschmack abgewöhnst. Das geht wirklich. Du solltest dafür zuckerfreien Tee trinken. Ein bisschen Schokolade oder ein paar Gummibärchen sind ok, aber die Menge macht das Gift.

Wenn du Lust auf Süßes hast, bieten sich die ganzen süßen Obstsorten an, die es zur jetzigen Jahreszeit gibt. Ananas, Kiwi, Bananen, Honigmelone... sehr lecker und auch süß.

Leidiges Thema Hungerstoffwechsel

hallo an alle zusammen... ich wende mich hier im forum an euch, mit der hoffnung auf klare antworten. ich bin durch zahlreiche seiten im netz, auf denen immer was anderes steht total durcheinander und weiß nun letztendlich gar nicht mehr was ich machen soll...

kurz zu meiner geschichte: ich habe seit jahren zahlreiche diäten mit anschließendem jojo-effekt hinter mir. was phasenweise bei mir zu einer akuten nahrungsverweigerung geführt hat, aus angst wieder zuzunehmen. so wie vor ein paar wochen. ich habe beschlossen meine ernährung dauerhaft umzustellen, was ich auch schon durchführe. da sich mein körper aber wohl noch im hungerstoffwechsel befindet (ich weiß was das ist und auch, dass ich da rauskommen muss). hat jemand erfahrung damit, wie man am besten da raus kommt, ohne drastisch zuzunehmen? ich habe gelesen man soll 1-2 tage essen wie gewohnt (also wenig in meinem fall) und dann einen tag wesentlich mehr, damit der körper merkt, es herrscht keine hungersnot. das ganze dauert dann wohl ein paar monate und dann hat sich der stoffwechsel einigermaßen normalisiert. ich habe erschreckenderweise feststellen müssen, dass ich an "schlimmen" tagen grade mal 300 kalorien pro tag zu mir genommen habe. (bitte keine bösen kommentare, ich weiß, dass das nicht normal ist und einer essstörung gleicht) mittlerweile habe ich mich hochgearbeitet auf ca. 1000 pro tag, was aber ziemlich viel für mich ist und natürlich habe ich auch zugenommen, da alles gespeichert wurde. ich bin ratlos und etwas verzweifelt, weil ich nicht weiß, was ich machen soll. ich befinde mich bereits in einer art therapie, wo ich die probleme mit dem essen bespreche. ich brauche also bitte keine antwort, die mich als magersüchtig abstempelt. ich möchte normal essen und vor allem gesund. denn es geht mir nicht gut mit dieser art von ernährung, außerdem fehlen mir ja sämtliche nährstoffe und vitamine. das möchte ich ändern, nur weiß ich, dass ich alles hinschmeiße sobald ich merke, ich nehme total zu.

vielleicht hat der ein oder andere ja auch so eine geschichte hinter sich und kann mir den ein oder anderen tipp geben?

eine zweite sache ist der grundumsatz. auf jeder seite steht was anderes. gibt es eine zuverlässige seite, auf der man seinen umsatz ausrechnen kann? es kommt ja noch der leistungsumsatz dazu, aber der grundumsatz ist erstmal wichtiger.

ich bin 160 cm groß und wiege 45 kg. Tätigkeit: büroarbeit, wenig bewegung. als beispiel: auf der einen seite steht: grundumsatz inkl. meiner arbeit: 980 kcal. auf einer anderen steht: grundumsatz (ohne arbeit): 1280 kcal. das kann ja nicht sein...

für eine antwort wäre ich sehr dankbar.

liebe grüße susi

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Ich mag das Gefühl, wenn der Magen knurrt!? Essstörung?

Hi!

Schon mal sorry, lange Geschichte, aber ist glaub ich wichtig.

Ich glaube, es fing damit an, dass ich mich nach einer TV-Serie über Nahrungsmittel mehr und mehr im Internet mit Essen beschäftigte. Ich fand so nach und nach heraus, was alles ekelhaftes in unserem Essen ist und wie es produziert wird und habe für mich den Entschluss gefasst, mich gesünder zu ernähren.

Das ist irgendwie mit der Zeit nach hinten losgegangen.

Ich habe immer mehr industriell Gefertigtes weggelassen, nur noch rohes Bio-Obst und -Gemüse, Bio-Milchprodukte gegessen und erfreulicherweise dabei noch abgenommen (war eigentlich gar nicht geplant), weil ja kaum noch Auswahl war.

Dieses Gefühl des Verzichts finde ich richtig gut! Ich kann mittlerweile verstehen, warum Leute fasten! Wenn man sich dann mal wieder was gönnt, ist es umso befriedigender!

Leider hat mein Körper / meine Psyche das mittlerweile als unverzichtbar angenommen. Ich ekele mich teilweise vor konventionellem Essen, Fleisch, Süßigkeiten etc. Ich esse vielleicht noch um die 400 Kalorien am Tag, aber zum Glück nehme ich nicht mehr so schnell ab wie vorher.

Es ist auch nicht so, dass ich mich "schöner" fühle, wenn ich dünner bin. Im Gegenteil. Ich bin mittlerweile bei 50 Kilo auf 1,60m und bin übelst genervt, dass meine Klamotten nicht mehr passen, meine Wangen einfallen und meine Oberweite runterhängt. Ich fühle mich hässlicher als vorher und würde am liebsten noch Sport treiben um alles wieder in Form zu bringen. :-/

Aber das Schlimmste ist: Ich kann mich selbst nicht mehr zum Essen bewegen! Heute morgen gab es eine rohe Bio-Paprika, für die habe ich fast eine Stunde gebraucht sie zu essen und bin immer noch satt. Ich habe auch fast die Hunger.

Ich finde es sogar richtig angenehm, wenn mein Magen knurrt und warte schon immer darauf!

Appetit habe ich allerdings keinen. Hab schon seit Monaten nicht mehr diesen Gedanken gehabt "Oh, ich hab jetzt Appetit auf...".

Ich versuche, wenn ich denn mal Appetit habe, möglichst hochkalorisches zu essen, wie süße Früchte, Butter, Pflanzenöle, Nudeln, Nüsse und viel Zucker. Aber ich bin nach ein paar Bissen schon satt und wenn ich mehr esse, wird mir gleich schlecht. Ich bekomme immer ein schlechtes Gewissen, dass ich so viel Essen wegwerfe.

Was ist das für eine Essstörung, die sich da bei mir entwickelt? Und was kann ich dagegen tun, bzw. wie kann ich mir helfen lassen?

Ich kann zwar mit rationalem Denken erkennen, dass es wahrscheinlich eine ist, aber emotional kann ich meinen Appetit und mein Handeln nicht wirklich beeinflussen ohne mich selbst zu stressen.

Freunde hab ich leider keine, also kann ich die nicht fragen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und viele Grüße an alle!

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