Citalopram - Depression

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4 Antworten

Hallo nemo, ich habe soeben nachgelesen. Die stimmungsaufhellende Wirkung bei diesem Antidepressiva (ist bei den meisten so) stellt sich erst nach drei bis vier Wochen Einnahmezeit ein.

Die Antriebssteigerung von Citalopram sowie speziell dieser gesamten Medikamentengruppe birgt aber auch eine weitere Nebenwirkung als Gefahr. Der gesteigerte Antrieb tritt bereits kurz nach Einnahmebeginn auf, während die Stimmungsaufhellung und damit die antidepressive Wirkung erst nach drei bis vier Wochen in vollem Maße zur Wirkung kommen. Durch diese Verzögerung können Citalopram, aber auch die anderen SSRI in den ersten Wochen die Suizidgefahr steigern.**

Der letzte Satz gibt mir am meisten zu denken.

Wenn ich das so lese und mir die anderen möglichen Nebenwirkungen anschaue, würde ich das nicht einnehmen wollen. Vielleicht hat @Hooks ja recht mit ihrer Vermutung, dass die starken Depressionen nicht nur durch diesen schweren Verlust kommen, sondern auch von starken Hormonstörungen. Vielleicht sollte sie mal zum Gyn gehen, damit ein Hormonspiegel gemacht wird. Alles Gute für Deine Freundin, tut mir sehr, sehr leid. Auch ich habe schon eine Früh/Fehlgeburt hinter mir; das ist schlimm. lg Gerda

Hier noch ein Link über die Nebenwirkungen - hört sich nicht gut an.

http://www.sanego.de/Gewichtsabnahme-bei-Citalopram

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Ich habe Citalopram auch genommen....mir hat es sehr gut geholfen..bei mir kam das durch die Trennung meines damaligen Freundes... Ich hab am Anfang auch sehr wenig gegessen, aber der Appetit kommt wieder wenn die Tablettten anfangen zu wirken..da man sich besser fühlt isst man auch wieder gern :) Hoffe ich konnte dir etwas helfen :)

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Ich habe für dieses Problem eine Lösung gefunden, und die will ich Dir mal ausführlich beschreiben:

Ich hatte vor zwei Jahren eine Fehlgeburt. Den Verlust und die Trauer habe ich gut bewältigt, aber nach 3-4 Wochen rutschte ich in ein absolut tiefes schwarzes Loch - so etwas habe ich noch nie erlebt!

Es war anders als die Trauer über das Kind. (Ab und zu kamen auch später noch wieder Tränen bei irgendwelchen Anlässen, aber auch das war ganz anders als dieses schwarze Loch.)

Ich schreibe das nur um zu zeigen, daß ich durchaus unterscheiden kann zwischen der Trauer und dem Loch.

Ich hatte ein total versteinertes Gesicht und war zu gar nichts mehr fähig. Dises Gesicht hat mich zu de Einsicht gebrahct, daß ich unter einer Depression leide (so sah immer ein Frau aus, die früher oft zu uns gebracht wurde aus der Psychiatrie, in der Hoffnung, daß sie wieder etwas Lebenshoffnung bekommt durch uns Kinder - sie war mir immer richtig unheimlich mit diesem Gesichtsausdruck).

Ein bißchen denken konnte ich noch, und so reimte ich mir zusammen, daß ich durch den Östrogenabsturz (Schwangerschaft ja - Schwangerschaft nein) nun . wo die Pegel der Hormone sinken zum Zyklusende hin, nun eben einen massiven Östrogenmangel habe. Also habe ich mich aufgerafft, mir ein weiches Ei gekocht, einen TL Brennesselsamen dahineingerührt (Eigelb ist ein Hormonverstärker), das ausgelöffelt, und bin wieder weinend ins Bett gegangen, weil ich wußte, nun dauert es noch etwa 8 Stunden, bis das Zeugs wirkt. Nach dem Schlafen war die Zeit noch nicht um, so blieb ich grübelnd im Bett liegen, und irgendwann hatte ich tatsächlich wieder Interesse am Haushalt, ich wollte mal nachschauen, ob ich den Abwasch machen muß.

Also: Ich behaupte mal so, daß Deine Freundin eher unter einem massiven Östrogenmangel leidet. Versuch doch mal, sie dazu zu bewegen, daß sie Brennesselsamen nimmt. Die sind ungefährlich (können höchstens den Zyklus etwas durcheinanderbringen; vor dem Eisprung wird der verfrüht, und nach dem Eisprung wird die Blutung um ein paar Tage verzögert - aber auch andere Lebensmittel wie Salbei, Soja und Leinsamen wirken auf den Zyklus, das finde ich nicht so schlimm).

Wenn Du keine keimfähigen bekommen kannst, man kann sie auch phytofit.de kaufen, habe ich gesehen. Dort werde ich sie mir das nächstemal besorgen, wenn meine vorjährige Ernte aufgegessen ist .. es ist doch etwas mühselig mit der Sammelei.

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Kommentar von gerdavh
01.04.2014, 10:48

Also, ich weiß ja nicht, ob Brennesselsamen hier das Richtige sind.

Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung

Die Brennesselsamen enthalten Vitaminen A, B, C und E, zusätzlich noch Kalium, Kalzium, Eisen, Chlorophyll, Carotinoide. Die Samen helfen gut gegen ständige Müdigkeit und wirken blutreinigend, tonisierend sowie Immunsystem stärkend und körperfunktionsbelebend. Das enthaltene Chlorophyll hilft auch gut gegen Mund und Körpergeruch. Hormonähnliche Substanzen wie Vitamin E und Sitosterin helfen stillenden Müttern die Milchbildung anzuregen. Für die Dosierung hatte Ovid seiner Zeit 1 Teelöffel pro Tag angegeben. Meiner Auffassung nach kann die Dosierung auch verdreifacht werden, das erscheint mir mehr als legitim da der Mensch seit dieser Zeit den Entwicklungsprozess betreffend und im Bezug auf dem Körperaufbau größer, schweren und zudem auch Leistung stärker geworden ist und somit die Relation der Dosierung ähnlich ist.

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