Chronisches Durstgefühl

7 Antworten

Nachdem die bisherigen Untersuchungen, auch beim "alternativen Heilpraktiker", nichts gebracht haben, würde ich mich an deiner Stelle an eine kompetente Stelle wenden, die den Ursachen auf den Grund geht.

Vor allem wegen der unerträglichen Kopfschmerzen solltest du nicht weiter experimentieren, weil dadurch die Gefahr besteht, dass eine evtl. schwerwiegende Erkrankung verschleppt wird.

In Bonn existiert eine solche Einrichtung:

"  Anlaufstelle für Patienten ohne Diagnose

Seit einiger Zeit gibt es an der Uniklinik in Bonn ein neues Angebot, das sich an Patienten richtet, die unklare Beschwerden haben:

Der Leiter, Professor Klockgether, erklärt im Interview: Professor Klockgether, Sie haben gerade in Bonn die landesweit erste Anlaufstelle für Patienten ohne Diagnose eröffnet. Was muss man sich darunter vorstellen?

Unser Angebot richtet sich an Patienten, die unter sogenannten unerklärten Beschwerden leiden. Das sind Symptome, für die Ärzte keine Ursache finden können. Man kann sich leicht vorstellen, wie frustrierend das für die Betroffenen ist: zu leiden, ohne zu wissen, woran. Viele haben schon eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich und fühlen sich missverstanden oder sogar als Simulanten abgestempelt. Weil ihnen kein Arzt weiterhelfen kann, ergreifen manche selbst die Initiative und versuchen, übers Internet oder über Selbsthilfeverbände Hilfe zu finden.

Was bieten Sie diesen Patienten an?

Eine Sprechstunde im klassischen Sinn bieten wir nicht. Stattdessen können Patient und Hausarzt die gesammelten Krankenakten des Patienten an uns schicken. Wir wollen, dass der behandelnde Hausarzt mit im Boot ist, damit keine Ärzte gegeneinander ausgespielt werden. Die werden bei uns gesichtet, zusammengefasst und Spezialisten der Uniklinik vorgelegt. Ziel ist, den Betroffenen am Ende einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zu machen.

Was steckt denn Ihrer Erfahrung nach oft hinter sogenannten unerklärten Beschwerden?

Es kann sich tatsächlich um eine seltene, bisher nicht diagnostizierte Erkrankung handeln. Genauso gut kann es auch sein, dass eine häufige Krankheit übersehen wurde. Oder, dass die Symptome von einer psychischen Störung herrühren. Nicht zuletzt kann es sich auch um eine Erkrankung handeln, die bislang noch gar nicht beschrieben wurde.

Sie können sich - allerdings nur zusammen mit ihrem behandelnden Hausarzt - beim Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsklinik melden und ihre Krankenakten dorthin schicken.

Postadresse: Forschungszentrum Life & Brain Sigmund-Freud-Straße 25 53127 Bonn

Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Stieber 02 28/28 75 10 70cstieber@uni-bonn.de"

(Quelle: IDW)

Dieser Weg ist erfolgversprechend - du solltest nicht allzu lange damit warten.

Vielen Dank! Das ist doch mal was. Dann werde ich mich dort hin wenden!

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Ich möchte dir diesen Link zur Polydipsie schicken. Vielleicht wurde das alles bereits versucht - vielleicht findest du aber doch etwas, was dir ein weiterhelfen könnte:

http://www.netdoktor.de/symptome/polydipsie/

Alles Gute!

Wurde denn bereits einem Verdacht auf Diabetes Typ2 nachgegangen?

Und bringt es etwas, wenn Sie die Ernährung umstellen auf kohlenhydratarm? http://tinyurl.com/qdggmzv

Wiederkehrende Symptome (Erkältung, Fieber, Gliederschmerzen) alle 4-5 Wochen

Hallo zusammen,

Ich bin Anfang 30 und habe seit längerem (min. 2 Jahre schon) immer wieder das selbe Krankheitsbild das sich alle 4-5 Wochen wiederholt.

Es beginnt mit Kopfschmerzen, dazu kommen dann Halsschmerzen, starkes Schwitzen und Gelenkschmerzen. Meistens auch mit Fiebergefühl aber keine oder nur gering erhöhte Temperatur. Oft habe ich auch starken Durst (4-5 l Wasser). Nach 3-4 Tagen ist meist wieder alles OK.

Mein Hausarzt hat das als "normal" bezeichnet das man 4-6 mal im Jahr eine Erkältung/Grippe haben kann. Bedingt auch durch meinen Job (ich bin ca 6-7 mal im Jahr unterwegs immer à 2 Wochen) und durch das viele Fliegen, kann das schon vorkommen (viele Keime etc). Auch haben schon mehrer Differnzialblutbilder keine Erhöhten Entzündungswerte gezeigt.

Ich gab mich damit aber nicht zufrieden, da ich eigentlich einen sehr gesunden Lebensstil pflege und auch wegen dem vielen Reisen als Ausgleich viel Sport mache und auf eine ausgewogene Ernährung achte.

Ich habe dann mal Buch geführt und es sind fast exakt immer 4 Wochen bis es wieder losgeht, egal ob ich unterwegs bin oder daheim. 2 Mal war ich länger krank im letzten Jahr, also fast 2 Wochen am Stück, und auch da traten die Symptome jeweils ca 4 Wochen nach dem Auskurieren wieder auf.

Also mir kommt es irgendwie so vor das in meinem Körper irgendetwas am brodeln ist, das mein Immunsystem ca 4 Wochen unterdrücken kann, bis es dann ausbricht.

Habt ihr vielleicht eine Idee?

Ich bin um jeden Rat dankbar.

Liebe Grüße

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