chronische PANSINUSITIS .......Operation

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Operation an Nasennebenhöhlen: dazu gehören Kieferhöhlen, Siebbeinzellen, Keilbeinhöhle und die Stirnhöhle Definition Bei einer Entzündung, Vereiterung oder Wucherung in den Nasennebenhöhlen kann eine Operation zur Behandlung erforderlich werden. Diagnose Nach der Erhebung der Anamnese (Befragung des Patienten) wird eine gründliche HNO-ärztliche Untersuchung durchgeführt. Durch eine Nasenspiegelung (Rhinoskopie) wird die Schleimhaut in der Nasenhöhle und im Eingangsbereich der Nebenhöhlen betrachtet. In bildgebenden Verfahren, z. B. Ultraschall, Röntgen oder Computertomographie (CT), kann bei einem Eiterstau die Füllung der Kieferhöhle gesehen werden, und die erforderliche Operation kann geplant werden. Des Weiteren wird eine Blutuntersuchung sowie oftmals auch ein Test auf Allergien durchgeführt.

Konservative Therapie Bei einer Entzündung der Nasennebenhöhlen erfolgt eine Therapie mit Medikamenten, z.B. Antibiotika, sowie die Gabe von schleimhautabschwellenden Nasentropfen oder -spray. Diese wird auch zusätzlich zu einer Operation durchgeführt. Unterstützend kann mit verschiedenen Lösungen inhaliert werden. Bei allergischer Ursache erfolgt eine gezielte antiallergische Behandlung.

Operation Eine Operation der Nasennebenhöhlen ist notwendig, wenn die medikamentöse Therapie nicht genügend wirksam ist oder wenn sich gutartige Tumoren (Polypen) finden. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung oder häufiger in Vollnarkose erfolgen.

Es kann entweder eine der Nasennebenhöhlen (Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen, Keilbeinhöhlen) oder mehrere Nasennebenhöhlen operiert werden. Die Operation nur derjenigen Nasennebenhöhlen, die direkt entzündet oder anderweitig verändert sind, wird Functional Endoscopic Sinus Surgery (FESS) genannt. Die Operation nur des vorderen Teils des Siebbeins, vor allem des so genannten Hakenfortsatzes, wird Infundibulotomie genannt.

Je nach Befund können mehrere Zugangswege für die Nasennebenhöhlen-Operation gewählt werden.

Eine endonasale Operation ist ein Eingriff, der von der Nasenhöhle aus geführt wird. Hier werden die Maßnahmen mit Hilfe eines speziellen feinen optischen Gerätes (Endoskop) oder eines Operationsmikroskops durchgeführt. Es können Polypen, andere Wucherungen oder weitere Schleimhautbefunde entfernt werden. Die Öffnungen zwischen Nasennebenhöhlen und Nasenhaupthöhlen (insbesondere Kiefer- und Keilbeinhöhle) können erweitert werden, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen und die Gefahr von Nasennebenhöhlenentzündungen zu vermindern. Dabei werden oftmals Siebbeinzellen herausgenommen. Im Anschluss wird häufig eine Tamponade in die Nase eingeführt, um Blut und Wundsekret aufzufangen. Die Tamponade kann meist nach zwei Tagen wieder gezogen werden.

Bei der Operation durch den Mundvorhof wird aus der vorderen knöchernen Wand der Kieferhöhle ein Stück entfernt, um einen unmittelbaren Zugang zu erhalten. Von dort aus können unter direkter Sicht in die Kieferhöhle Gewebeveränderungen entfernt werden oder die Zugangsöffnungen zur Nasenhaupthöhle erweitert werden. Am Ende des Eingriffs wird eventuell der Knochendeckel wieder eingesetzt.

Eine Operation von außen wird durchgeführt, wenn die beiden anderen Zugangsmöglichkeiten nicht vorgenommen werden können. Der Hautschnitt kann in der Augenbrauengegend an der Nasenseitenwand (paranasaler Schnitt) oder hinter der Haargrenze (Bügelschnitt) geführt werden. Durch die OP von außen können Veränderungen von Stirnhöhle, Keilbeinhöhle und Siebbeinzellen behandelt werden und die jeweiligen Öffnungen erweitert werden. Der Einschnitt wird nach den Maßnahmen vernäht.

Weitere Infos unter http://www.chirurgie-portal.de/hno-hals-nasen-ohren/nasennebenhoehlen-nasennebenhoehlenentzuendung-sinusitis.html

Wie schnell die OP durchgeführt wird, hängt von der Dringliichkeit ab (in Ihrem Fall hört es sich dringend an) und auch davon, wann der Arzt einen Termin frei hat.

Blutvergiftung durch Abszesse oder nur Grippe?

Hallo ihr Lieben,

würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Ich habe seit drei Jahren immer wieder chronisch Abszesse, von denen eines schon herausgeschnitten wurde. Vor gut anderthalb Wochen hatte ich dann vier Stück auf einmal, von denen zwei bluteten. War dann beim Arzt, habe eine Überweisung zum Chirurgen bekommen - der solle es sich einmal angucken. So schlecht ging es mir dann nicht, da ich öfter Abszesse hatte, die einfach so wieder verschwunden sind, habe ich es erst mal dabei belassen. Hatte sehr viel Schulstress und habe es noch nicht geschafft, zum Chirurgen zu gehen. Habe dann in den letzten drei Tagen auch nichts mehr von den Abszessen gemerkt und dachte, sie wären von allein wieder verschwunden, wie es schon oft der Fall war. In einem Abszess ist noch ein wenig Eiter, die andern sind zu. Jetzt hat mich voll erwischt. habe fast 40 Grad Fieber, meine Nase ist komplett zu, dazu leichte Ohrenschmerzen, Kopfweh und starke Gliederschmerzen, bisweilen auch Schüttelfrost. (seit Freitag Morgen)- mein Bruder ist gerade auch krank (hohes Fieber, srarker Husten), meine Mutter hat auch sehr starken Husten. Bei uns in BaWü herrscht grad eh eine Grippewelle und es könnte gut sein, dass ich mich bei meinem Bruder angesteckt habe - aber was, wenn ich eine Blutvergiftung von den Abszessen davon getragen habe? Soll ich ins Krankenhaus oder ist das hier einfach eine normale Grippe und es reicht, wenn ich am Montag zum Arzt geh? Das Krankenhaus ist fast 30 Autominuten von uns entfernt und ich müsste dort dann wieder sehr lange warten, bis ich drankomme. Zumal kännten mich die vielen Patienten ja anstecken, so dass es noch schlimmer wird. Meint ihr das lohnt sich? Könnte eine Blutvergiftung wirklich so verspätet auftreten?

Liebe Grü´ße :)

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Tinnitus, Benommenheit, Müdigkeit, Schmerzen

Hallo zusammen.

Ich bin 30 Jahre "jung", komme aus der Schweiz und verzweifle an meiner Situation.

Meine Geschichte:

Alles fing plötzlich im Juli an, mit Druckgefühl am Hals. Es fühlte sich an, als ob mich jemand würgen würde. Wegen diesem Druckgefühl verspürte ich dann recht intensiv meinen Herzschlag im Kopf, welches mich nicht mehr schlafen liess. Also ab zum Doktor. Der meinte, es sei eine Erkältung und gab mir Betablocker, um den Puls zu senken, damit das Geräusch nicht mehr so laut wird. Blutdruck und Puls sind in Ordnung. Es half nur bedingt.

Nach etwa einer Woche mit den merkwürdigen Symptomen, fängt aber meine Odysse erst an. Ich wachte eines Morgens auf und hatte höllische Kopfschmerzen, Druck im Kopf und Gesicht, als würde jemand meinen Kopf zusammenpressen. Ich hörte kaum, es war alles nur dumpf, als ob die Ohren mit Watte gestopft sind. Nackenschmerzen, die sich bis in den Fingern zogen und totale Benommenheit. Also nochmals zum Arzt. Der meinte, es sein eine chronische Sinusitis und gab mir Antibiotika, dazu Cortison Nasenspray. Nach etwa einer Woche ohne Besserung, nochmals zum Arzt. Er meinte jetzt es sei Psychisch und ich solle in den Urlaub fahren. Schwachsinn, dachte ich mir... Aber okey... Währenddessen, verschlechterte sich noch die Arbeitsbeziehung, wegen meiner Absenzen. Eine Gelegenheit mehr für den Arzt, das ganze auf die Psyche zu schieben. Nach etwa einen Monat verbesserten sich die Druckemfpindgunen auf/im Kopf nur minimal. Daraus kristallisierte sich aber einen Tinnitus heraus, der bis heute noch anhält. So, Zeit für den Urlaub Richtung Italien. Naja... nach drei Tage musste ich zurück, weil es mir so schlecht ging. Neurolog fand nichts. 5 Mal HNO und der fand auch nichts. Etwa 10 Mal notfallmässig ins Spital, aber weil ich ja noch lebte, schickten sie mich sofort wieder nach Hause. Okey, um das psychische auszuschliessen, kündigte noch schnell nebenbei mein Arbeitsverhältnis. Tja... Ich wechselte den Arzt. Der meinte dasselbe, Chronische Sinusitis. Was das aber mit meinen Armschmerzen zu tun haben könnte, wollte er michr nicht sagen. Er gab mir also Kortisontabletten. Keine Besserung. CT vom Kopf ohne Befund. Ich bin jetzt beim Chiropraktiker und werde eine Atlas Therapie vornehmen.Es kann sein, dass ich einige Sachen vergessen habe. Ich bin im Moment wirklich oft gedanklich abwesend.

Mein Momentaner Zustand:

Kopfschmerzen, Druck im/am Kopf, Kiefer-Augenschmerzen Rechts, Tinnitus, Armschmerzen, Benommenheit (vor allem bei Wärme und Licht).

Ich bitte um Rat. Was kann ich tun?

Könnte es auch am Kiefer liegen? Der macht mir seit Jahren Probleme. Wenn ich mir das MRT anschaue, sieht die eine Seite doch recht auffällig aus. Möchte sich jemand die Bilder anschauen und beurteilen?

Vielen Dank.

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