Chronische Magenschleimhautentzündung

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hallo lilly,

hat dein arzt dich schon auf helicobacter pylori "getestet"?


H.p. und Gastritis

Die überwiegende Mehrzahl, nämlich bis zu 90 Prozent aller akuten und chronischen Magenschleimhautentzündungen, wird durch Helicobacter pylori hervorgerufen. Das Bakterium bewirkt meistens, wenn es nicht behandelt wird, eine lebenslange Entzündung der gesamten Magenschleimhaut. Bei akuten Infektionen kommt es nur in wenigen Ausnahmefällen zu einer spontanen Abheilung.

Schnelle Heilung durch Eradikation. Nach einer gezielten Helicobacter Eradikation (Das Wort kommt aus dem lateinischen und bedeutet mit der Wurzel ausreißen.), heilen die meisten Magenschleimhautentzündungen innerhalb kürzester Zeit ab und die Magenschleimhaut normalisiert sich wieder.

mehr infos:

http://www.medizinfo.de/gastro/magen/helicobacter.shtml

lilly, du solltest dich bei deinen doch schon länger andauernden beschwerden, nochmals GRÜNDLICH untersuchen lassen.


Um eine schwerwiegende organische Störung auszuschließen, müssen Patienten mit anhaltenden Beschwerden umfassend untersucht werden.

  • Zunächst ist eine genaue Befragung des Patienten über die Art und das Auftreten der Symptome, seine Ernährungsgewohnheiten und Lebensumstände unerlässlich.

Bei regelmäßigen Magenbeschwerden muss eine Magenspiegelung (Gastroskopie) durchgeführt werden.

Während der Untersuchung sollte der Arzt von verdächtigen Stellen auch Gewebeproben entnehmen. Treten die Beschwerden eher im Ober- und Mittelbauch auf, können benachbarte Organe wie die Gallenblase, die Bauchspeicheldrüse oder der Dünndarm beteiligt sein. Im fortgeschrittenen Alter findet sich häufig eine Schwäche der Bauchspeicheldrüse (exokrine Pankreasinsuffizienz).

Dadurch sind verschiedene Verdauungsenzyme vermindert und als Folge werden Nährstoffe wie Proteine nur mangelhaft abgebaut. Komplexe Eiweißbausteine aus der Nahrung gelangen teilweise unverdaut in tiefere Darmabschnitte und werden im Dickdarm durch die speziellen Darmbakterien nachträglich aufgespalten. Es entsteht eine Eiweißfäulnis, welche zu unerwünschten Reaktionen im Darmbereich führen kann.

Druck im Oberbauch: Reizdarm oder Reizmagen?

mehr hier: http://www.ugb.de/funktionelle-dyspepsie-druck-im-oberbauch/

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@berta

Bei einer Gastritis kann die Rollkur Linderung verschaffen.

  • Trinken Sie morgens auf nüchternen Magen sowie vor dem Mittag- und Abendessen eine Tasse warmen Kamillentee. Legen Sie sich danach für jeweils 5 Minuten auf den Rücken, dann auf die linke Seite, auf den Bauch und dann auf die rechte Seite. Durch das Benetzen der Schleimhäute mit dem Tee wird die Entzündung gelindert. Essen Sie auch zum Frühstück 3-5 Esslöffel warmen Haferflockenbrei. Dieser legt über die Magenwand einen schützenden Schleimfilm.

http://www.sanego.de/Krankheiten/Gastritis/wiki/index/Gastritis-Behandlung/

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