Chronische Blinddarmentzündung?

2 Antworten

Termin mit einem Niedergelassenen Chirurgen vereinbaren, ihn die Papiere zeigen von den Krankenhäusern und eine Blinddarmentfernung anstreben.

Wenn du zu Blinddarmentzündungen neigst und es bereits paar mal aufgetreten ist dann ist dies medizinisch in meinen Augen (ich bin jedoch kein Arzt) vertretbar ihn zu entnehmen denn eine Blinddarmentzündung birgt ja die Gefahr das es einen Blinddarmdurchbruch gibt, dies bedeutet Lebensgefahr.

Von daher wie gesagt, am besten mit einem niedergelassenen Chirurgen reden.

Das Problem ist, man neigt derzeit zur konservativen Therapie. Die letzten Jahre haben immer wieder gezeigt, dass die operative Entfernung nicht mehr zwingend erforderlich ist und sich mit antibiotischer und analgetischer Therapie (erfolgreich!) behandeln lässt. Auch hat sich im Rahmen der Operationen, spätestens in der Histo, in den meisten Fälle gezeigt, dass die Appendix eben nicht sonderlich entzündet war.

Erst schreien alle rum, es wird unnötig operiert. Dann gibt es einen Weg zur konservativen Therapie, dann wird auch der Aufstand geprobt.

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@Nic129

Sorry Nic, dass ich anderer Meinung bin: Wenn dieser konservative Weg so lang, holperig und schmerzhaft ist, wie bei dieser Patientin hier, dann ist dies aber ganz sicher der falsche Weg!

Ich hege eher die starke Vermutung, dass die plötzliche Neigung der Ärzte in Krankenhäusern zu konservativen Therapien, eher in der Angst vor multiresistenten Keimen zu suchen ist.

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@Winherby

Nö, das hat nichts mit irgendwelchen Ängsten zu tun. Und nein, der konservative Weg ist keinesfalls so lange, wie es in diesem Fall beschrieben wird. Und hier sehe ich auch in der Frage keinen einzigen Ansatz einer wirklichen konservativen Therapie bei einer Appendizitis. 

Kann gut möglich sein, dass Du anderer Meinung bist. Das Tenor der Chirurgen ist jedoch, nicht mehr auf Verdacht zu operieren. Also nicht mehr, wie es bis vor langer Zeit gelehrt wurde (beim kleinsten Verdacht zu appendektomieren, sondern zuzuwarten. Und genau dieser Weg ist richtig.

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@Nic129

OK, ich hatte bisher den Eindruck, dass bislang so rasch operiert wurde um das Platzen des Appendix zu verhindern,  danke für Deine Info, Winherby

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@Winherby

Auch heute noch. Aber nicht mehr so vorschnell. Sicher, wenn es ein ganz akutes Bild ist, dann operiert man natürlich. Aber oft kommen Patienten auch, wenn man es eher als subakut bewertet. Auch ansonsten alles nicht besonders ausgeprägt ist. Und genau hier hat sich die konservative Therapie gut bewährt. 

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Hallo Melissamarina,

wenn es sich tatsächlich um eine immer wiederkehrende Blinddarmentzündung handelt, verstehe ich - ganz ehrlich! - die Ärzte nicht. Es sei denn, es spräche etwas Wichtiges dagegen.  Der Durchbruch eines entzündeten Blinddarms ist ganz bestimmt keine harmlose Angelegenheit.

Ich empfehle dir dringend, ein "ernstes" Gespräch mit deinem Hausarzt zu führen - das kann man durchaus freundlich aber bestimmt gestalten - mit dem Ziel, den Blinddarm, egal ob er im Moment schmerzt oder nicht, operativ zu entfernen. Da er deine Krankengeschichte kennt, sollte es ein Leichtes sein, ihn von der Richtigkeit deiner Entscheidung zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen! Fischkopp

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