Chemo und der Geschmack

3 Antworten

Also ich hoffe, bei dir geht es schnell, aber bei einem Bekannten von mir hat es ca. Ein halbes Jahr gedauert. Das einzige was er geschmeckt hat war Salz und das auch eher scharf als salzig. Und wenn eben leichte schärfe war, war das für ihn schon sehr scharf. Alles Gute!

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@nermin

während der Chemo habe ich auch nur einen salzigen Geschmack gehabt, sonst nichts, aber wenn dann alles vorbei ist, dauert es nicht so lange bis sich der Geschmack wieder erholt

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Hallo, schön, dass Du es überstanden hast. Bei mir kam der Geschmack schon nach einigen Tagen für einige wenige Dinge wieder. Zuerst habe ich (weil ich wahrscheinlich gern mag) Möhrchen geschmeckt. Dann ging es weiter mit Fleisch (Hähnchenschenkel). Süßes war mir lange "unsympatisch". Eine frische Gurke war mir sehr angenehm und Tomaten habe ich schnell wieder geschmeckt. Ganz lange gedauert hat es mit Brot. Ich habe ewig lange (mindestens 4 Wochen) immer wieder gedacht, ich kaue auf einer Pappe herum. Dann auf einmal war es eine Semmel, die ich als solche geschmeckt habe. Es ist ein schönes Erlebnis, wenn endlich der Salzgeschmack weg ist und alles wieder so schmeckt wie es schmecken sollte. Du kannst jetzt gelassen in die Zukunft schauen, es wird von Tag zu Tag besser. Sei ganz lieb gegrüßt.

Das ist leider völlig unterschiedlich. Die einen Patienten haben sehr schnell wieder einen Geschmackssinn, andere dagegen quälen sich wochenlang mit Essen das wie Sägemehl schmeckt. Das ist individuell verschieden. Die Idee mit den Salbeispülungen ist jedenfalls gut. Salbei ist immer gut für die Mundschleimhäute. Vielleicht könntest du zustätzlich noch einen Heilpraktiker aufsuchen. Die haben auch Möglichkeiten um dir zu helfen. Ich wünsche dir gute Besserung.

Wenn die Arzthelferin sich missverständlich ausdrückt: wie sollte man(n) sich verhalten?

Hallo, letzte Woche hatte ich einen Termin zur Akupunktur für meinen Rücken. Die Arzthelferin kam in die Kabine und sagte zu mir: "den Rücken ganz frei machen". Dann nach einer kleinen Pause: "die Hose auch aufmachen!". Nach einem gewissen Nachdenken habe ich es dann so interpretiert, dass ich den Hosengürtel etwas lockern sollte. Da Sie später nichts mehr sagte, gehe ich mal davon aus, dass Sie es so gemeint hatte?! Vor ca. 2 Jahren war ich bei einem Orthopäden, wo ich Fangopackungen für meinen Rücken erhalten sollte. Eine Arzthelferin sagte zu mir, ich solle in eine Kabine gehen und mich freimachen. Nachdem ich gerade erst mein Hemd ausgezogen hatte, kam eine andere Arzthelferin und sagte sehr energisch: "Sind Sie immer noch nicht fertig? Sie müssen sich ganz ausziehen". Daraufhin fragte ich nach: "GANZ ausziehen?" Sie erwiderte kurz und knapp: "Ja!". Da ich von Natur aus etwas exhibitionistisch veranlagt bin und gerne Frauen zeige, worauf ich stolz bin, war ich in ernsthafter Versuchung wirklich ALLES ausziehen. Da ich aber einen Skandal befürchtete und die Arzthelferin auch weder nett noch hübsch war, ließ ich dann doch die Unterhose an. Im Nachhinein habe ich aber oft darüber nachgegrübelt, wie das denn nun wirklich gemeint war?!? Schon oft war ich in Situationen, wo Arzthelferin sich nicht eindeutig ausdrückten (oder doch?). Kennt jemand sich mit dieser Thematik aus? Formulieren Arzthelferin manchmal ungenau? Oder haben manche wirklich das Bedürfnis, dass ein gut aussehender männlicher Patient sich auch manchmal komplett entblößt? Vielleicht ist ja die eine oder andere Arzthelferin hier anwesend und kann etwas dazu sagen? Für sachdienliche Antworten: danke im Voraus!

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Auf was lassen diese Oberbauchkoliken schliessen?

Bin aufgrund immer wiederkehrenden psychotischen Schüben, welche mich beeinflussen freiwillig in der Psychiatrie seit Do/Fr und hab hier mich zum ersten Mal dazu gebracht endlich zu trinken, so zwar nur Zuckerhaltige Getränke, von denen ich im Ausgleich mehr Zucker als andere hatte, was trotzdem mehr als das doppelte Flüssigkeit heisst im Gegensatz zu vorher.

Hab aber danach deftig Erhöhung meiner Pulsfrequenz erlebt, was wahrscheinlich aufgrund der ungewohnten Situation des vielen ganzen Zeugs im Körper kam.

115 S/Min zu 170 S/Min.

Zusätzlich das ich Oberbauchschmerzen, die klar zu den starken Kolik Schmerzen zuzuordnen waren von links, nach rechts gingen und nur mit Wärmeflasche noch tragbar waren um nachher zu schlafen.

Aber was komisch war, ich musste nach Tagen endlich wieder fürs grössere Geschäft auf Toilette, was in den letzten 5 Tagen zu einem Blähbauch führte.

Mich hat aber etwas irritiert, dass alles was ich als Stuhlgang definieren konnte, erstens farblos war, zweitens die vorherigen Beschwerden kurzfristig noch einmal verstärkt waren und sich bis in das rechte Schulterblatt sowie Rückenseite darum herum ausstrahlte.

Ich hab mir also schmerzbedingt eine Wärmflasche geben lassen, weil um die Tageszeit es trotz der Tatsache, dass ich in einer Psychiatrie bin mir da nicht aktuell helfen konnte.

Nun morgens spüre ich beim nur leichten trinken und das auch wenn es nur zum Medikament nehmen ist, wie die Schmerzen wieder etwas stärker werden, weswegen ich irgendwie nicht mehr trinken mag, nicht mehr mal für Medikamente schlucken.

Soll ich das jetzt abhacken oder tatsächlich noch weiter hinter her drücken, da die Schmerzen ja nicht weg sind und ich hier in der Psychiatrie weiterhin Patient bleiben werde?

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