Cervikale Streckhaltung

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Befunde - was bedeuten sie? (neurologisch)

Hallo ihr Lieben, hier sind meine Befunde:

1.Somatosensible evozierte Potentiale (SEP): Tibialis-SEP: L1 nur nach Reiz rechts abgrenzbar. Hier Latenz in der Norm. Kortikale Reizantwort stgl. normal konfiguriert. P40 stgl. in der Norm. Zentrale Überleitungszeit nach Reiz links nicht bestimmbar, nach Reiz rechts in der Norm. Dass die Reizantwort über L1 in diesem Alter nicht evoziert ist, muss als pathologisch gewertet werden.

2.Visuelle evozierte Potenziale (VEP): VEP: Latenz P100 rechts absolut gering, im Seitenvergleich deutlich verzögert. Amplituden bds normal. Pathologisches VEP rechts.

3.MRT Kopf (nur kurzer Auszug, da ziemlich lang): In den T2 gewichteten Sequenzen transversal unruhige Darstellung des Myelons im Bereich der Medulla oblongata am Übergang zum Zervikalmark. Diskrete Konturirregularität im Bereich des Balkens. Auffällig ist ein seitensymmetrisch hyperintenses Signal in den T2 gewichteten Sequenzen im Globus pallidus bds, im Caput nuclei caudati, in der Corona radiata bds, sowie in den posterolateralen Anteilen des Thalamus bds (pulvinar). Zusätzlich leichte Signalanhebung auch im Nucleus dentatus bds.

4.MRT HWS/BWS/LWS: Regelrechte Signalgebung des zervikalen, thorakalen und lumbalen Myelons. Conus medullaris auf Höhe LWK 1. Geringe "bulging discs" der Bandscheibe HWK 2/3. Bei L 4/5 und L 5/S1 breitbasige Bandscheibenprotrusion ohne erkennbare Wurzelaffektion. Bei LWK 1 kleine Schmorlsche Hernie an der Grundplatte und degenerativ bedingte Signalminderung der L1/2 Bandscheibe.

Blutwerte: S Glukose 102mg/dl, L Lactat 2,5 mmol/l, Röteln IgG-EIA 73 IE/ml, FSME IgG-EIA 93,9 U/ml

Wäre echt toll, wenn mir jemand die ganzen Befunde auf "deutsch" erklären könnte. Keiner hat mir was gesagt.

Mit freundlichen Grüßen

Mausiv

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Schmerzlinderung bei Osteochondrose? Wenn es den Orthopäden nicht interessier!

Hallo zusammen, seit vielen Jahren leide ich unter immer wiederkehrenden Schmerzen, Blockaden und Verspannungen an der Halswirbelsäule. Seit gut einem Jahr fast ständig. Die Ausführung meiner Arbeit (Bürokauffrau) ist mir an manchen Tagen gar nicht möglich, oder nur mit starken Schmerzen. Es wurde immer mal wieder ein oder zwei Rezepte für die manuelle Therapie ausgeschrieben. Dann wurde aus Budgetgründen nichts mehr unternommen. Nun kam mein Arzt doch endlich mal auf die Idee ein Röntgenbild zumachen. Darauf folgte ein MRT der HWS.

Ergebnis bzw. Beurteilung: Inkomplette Blockwirbelbildung bei HWK 2/3 bei deutlicher Höhenminderung des Intervertebralraumes und Osteochondrose. Initiale Osteochondrosen auch bei HWK 3/4 und 6/7, bei HWK 3/4 mit saumförmig umlaufender Protusion. Links paramedian gelegene Protusion bei HWK 4/5. Diskrete Unkarthrosen, betont bei HWK 4/5. Streckfehlhaltung sowie angedeutete s-förmig skoliotische Fehlhaltung der HWS. Das Atlantodentalgelenk zeigt sich regelrecht.

Damit bin ich dann wieder zu meinem Orthopäden. Von diesem hörte ich dann, er kann mir nur insgesamt 10 Behandlungen (manuelle Therapie) verordnen, aus Budgetgründen etc. Er empfahl mir eine Atlastherapie bei seinem Kollegen, obwohl der Atlas laut MRT ja regelrecht ist.

Das kann doch nicht sein, dass ich keinen Anspruch auf eine weitere Versorgung etc.habe. Ich war jetzt 6 Mal zur manuellen Therapie. Danach ging es mir deutlich besser als vorher. Meine Physiotherapeutin kann die Weisung meines Arztes auch nicht nachvollziehen. Sie sagt, an den Abnutzungen etc. kann sie zwar nichts mehr ändern, doch durch den Abbau der Verspannungen, Blockaden etc. langfristig weiteren Schäden vorbeugen und meine Schmerzen lindern.

Was soll ich jetzt tun? Kann ich auf weitere Rezepte bestehen? Macht es Sinn sich an meine Krankenkasse zu wenden? Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen und bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort!

Schönen Abend!

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