Burn out - wie lässt sich ein Zusammenbruch verhindern ?

3 Antworten

Hallo Serafina, Medikamente helfen nur eine bestimmte Zeit zu überbrücken. Deine Symptome sind Ausdruck eines schlechten allgemeinen Gesundheitszustandes. Nach meiner Überzeugung kommen die Symptome von Entzündungen in den Zahntaschen. Die Erkrankung nennt sich Parodontose. Anzeichen dafür sind zurückgehendes Zahnfleisch an einzelnen Stellen, lange Zahnhälse, schmerzempfindliche Zähne und Zahnhälse auf Temperaturwechsel kalt-heiß und auf Druck, gelegentlicher Mundgeruch, gelegentliche Entzündungen wie Lippen Herpes, Furunkel, Darmentzündungen, Gelenkentzündungen, hoher Blutdruck, häufig traurige Stimmungslage. Prüfe das mal bei dir. Die Behandlung nennt sich Parodontosebehandlung. Sie verlangt medizinische Nachsorge und gute Mundhygiene. Sie sollte von einem Zahnarzt durchgeführt werden, der damit Erfahrung hat. In schweren Fällen ist auch die Extraktion betroffener Zähne nötig. Die Heilung ist langwierig. Ich meine, dass ist der einzige Weg, deine Probleme loszuwerden. Zudem beruht er auf natürlicher Grundlage und bleibt ohne Nebenwirkungen. So verbesserst du deinen allgemeinen Gesundheitszustand und die Symptome gehen allmählich wieder zurück.

Such dir schnell professionelle Hilfe. Je schneller desto besser. Versuch nicht das Problem mit Tipps aus Büchern und Foren in den Griff zu bekommen, das wird nicht klappen. Wenn Du Dir ein Bein brichst dokterst Du ja auch nicht selber rum. Ein Burnout ist etwas sehr sehr ernstes. Wenn Du dazu noch erkannt hast, dass Ordnung eine Baustelle ist, dann hast DU den wichtigsten ersten Schritt schonmal geschafft. Ein guter Therapeut wird Dir schnell helfen können. Viel Erfolg

Ich sehe hier parallelen zu meiner Situation. Bin Anfang 40 und ich hatte vor 3 Jahren einen Burn Out. Baustellen sind gefährlich. Je mehr sie sich aufbauen, desto mehr verrennst Du Dich. Ich hatte auch einen sehr guten Verdienst und eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe (aber keine Führungskraft). Hatte seit Jahren keine Vertretung mehr und die Arbeit wurde, wenn ich nicht da war nicht befriedigend erledigt. Leider verlor ich durch den ständigen Wechsel meiner Vorgesetzten und Kollegen auch mein Netzwerk indem ich mich wohl gefühlt habe. Obwohl mir meine Arbeit sehr viel Spaß gemact hat begann ich Fehler zu machen und Unsicher zu werden. Auch mit den neuen Kollegen entwickelte sich mein Verhältnis eher distanziert und unvorteilhaft. Durch den stetigen Personaabbau und der konzentration der Arbeit auf die verbleibenden Personen, zu denen auch ich gehörte war ich ständig überlastet ... dann irgedwann auch überfordert. Zu Hause war ich eigendlich nur noch zum Schafen. Keller war eine Katastrophe. Sonst hat sich ja meine Frau um alles gekümmert. ...schlaflose Nächte folgten, weitere Verunsicherung im Job, Misstrauen zu Kollegn, Verfolgungswahn, Verlust von Selbstbewustsein, einfache Aufgaben wurden plötzlich kompliziert und ich machte Fehler ... ein Teufelskreis... ich packte meine Sachen und war erst 2 Wochen krank, da der Verfolgungswahn nicht nachließ dann 8 Wochen in einer Anstalt. Im Anschluß 1,5 Jahre Krank zu Hause. Dann 1 Jahr in Reha. Nun Arbeitslos und wieder in Psychotherapie.... Vielleicht bekomme ich wieder einen Job, für einfache Aufgaben überqualifiziert und für anspruchsvolle werde ich nicht eingestellt. Nur gut, daß ich sehr gut verdient habe. Kann problemlos bis zur Rente überbrücken. ... Du solltest versuchen die Baustellen abzubauen und das Problem mit einem Psychater besprechen! Viel Glück!

Wie schnell kann ein Burnout entstehen?

Mein Neffe macht momentan ein 6 monatiges Praktikum, bei dem er 6 Tage die Woche 12 Stunden arbeitet. Das macht ihn natürlich ganz schön fertig. Ich mache mir Sorgen, dass er sich überarbeitet, weil er direkt nach dem Studium eine so voll gepackte Arbeiterwoche auch gar nicht gewohnt ist. Wie schnell kann ein Burn Out entstehen? Momentan tröstet er sich, dass das Praktikum ja nur noch ein paar Monate dauert.

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Ständig müde um die Augen - egal wie viel Schlaf!!! HILFE.

Moin zusammen,

ganz kurz mal zusammengefasst: Ich war zwei Monate in einer Nervenklinik aufgrund starker Erschöpfung/Müdigkeit (Burnout). Meine Grundstimmung war aber stets gut, sprich ich war NICHT depressiv im Sinne von sozialer Rückzug, keine Freude mehr am Leben etc, sondern eben einfach erschöpft!!! Das ist jetzt mittlerweile 5 Monate her. Ich wurde bis vor kurzem mit Antidepressiva behandelt, die vor zwei Wochen abgesetzt wurden. Seitdem geht es wieder bergab.

Gibt es da einen Zusammenhang?

Komisch ist einfach nur - und deshalb suche ich hier Rat -, dass ich mich wirklich überhaupt nicht schlecht fühle (down bin), sondern einfach nur so unfassbar müde (um die Augen) bin - egal wie viel ich schlafe, den ganzen Tag. Ich habe schon alles ausprobiert (mit Schlafstatistik). Irgendwas stimmt nicht mit mir, das spüre ich. Nur was!?

Hat das nicht vielleicht andere Ursachen? Physische? Eine Blutuntersuchung ergab nichts. Wenn man als ehemaliger Burnout-Patient mit diesen Problemen zum Arzt geht, heißt es immer einfach nur "Sie müssen geduldig sein" oder "Sie sind noch nicht so weit". -->Es wird also IMMER auf die Krankheit geschoben. Ich fühle mich einfach nicht verstanden und ernst genommen.

Was sagt ihr dazu?

Lieben Gruß

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