Bulimie nach Magersucht, was tun? Wo kann ich etwas wie eine grobe Beratung brkommen?

3 Antworten

Hi also du möchtest dich online erstmal Beraten lassen ob es überhaupt notwendig ist eine Therapie zu machen?!

Dafür brauchst du niemanden fragen. Lese dir nochmal das durch was du geschrieben hast. Sollte das so stimmen brauchst du hilfe. Es handelt sich hier ja nunmal offensichtlich um eine Essstörung. Die sollte man behandeln lassen da diese ja nicht selten zu anderen Krankheiten oder langzeitfolgen führen kann.

Und deswegen kann ich die Aussage „keine Zeit“ nicht verstehen? Es geht um deine Gesundheit und dein leben, die Zeit solltest du dir nehmen.

Und eine Beratung kannst du dir entweder beim Hausarzt holen mit Überweisung oder mal hier schauen: https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/nc/patienten/psychotherapeutensuche/

Grüße

Das geht nicht..

Aber vielen Dank! :)

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bitte bitte bitte hole hilfe!!!!! das ist eine essstörung und du machst dir deinen körper und deine gesundheit kaputt. ich nehme an, dass du keine hilfe holen willst, weil du angst hast, dass du dann zunehmen musst bez. fett wirst! glaube mir, die haben erfahrung damit und das ist eine ernsthafte krankheit! du machst deinen körper kaputt und das ist saugefährlich! bitte hole dir hilfe, suche im interenet nach psychologen oder psychiatern die auf essstörungen spezialisiert sind und geh da hin! du kannst immernoch abbrechen und nicht mehr hingehen! ich finde es schonmal super, dass du hier schreibst udn wenn du fragst, ob es online hilfe etc. gibt, dann zeigt das auch, dass du eigentlich weisst, dass du hilfe brauchst und eigentlich auch hilfe willst! bitte kümmere dich um dich! such dir professionelle hilfe, auch wenn du das nicht hören willst! und HÖR AUF ZU BRECHEN!!!! du entziehst deinem körper die energie die er braucht, machst dir die zähne und die seele kaputt!! ich wünsche dir wirkich alles gute und bitte bitte zerstör dich nicht selber!

lg **manon**

Danke dir, ja ich brauche eigentlich Hilfe aber ich habe einen Grund weshalb Psychotherapie für mich nicht mehr in Frage kommt und auch nicht kommen wird. Und wenn ich mich damit vollends kaputt mache. Das ist leider keine Option mehr für mich...

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@28mfp6

hast du denn schlechte erfahrungen mit einem psychotherapeuten gemacht? es gibt ja auch andere thearpeuten? ich war bei 4 verschiedenen in meinem leben und habe erst jetzt jemanden guten gefunden und gemerkt, was das für ein riesenunterschied ist! ich hatte als kind 2 ganz schlechte und dann als erwachsene 2 andere versucht, die auch voll nicht gingen..

würdest du denn hilfe von einem anderen arzt holen? vielleicht mal deinen hausarzt oder so ansprechen? ich weiss nciht, wie alt du bist oder welche trauma du evtl. hinter dir hast.. aber wenn es an einem trauma liegt und nicht an der therapie generell dann versuche es vielleicht mit einer essensberaterin oder sozialhelferin oder einem anderen arzt oder auch mit alternativmedizin und akupunktur.. suche andere wege, bis du entweder heilst oder aber bereit bist auf eine therapie.. **manon**

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Da kann ich Floppy22 nur beipflichten. Das hört sich nach einer ausgewachsenen krankheitswertigen Essstörung an, die solltest Du auch entsprechend behandeln lassen, also mit Psychotherapie, ambulant, stationär oder teilstationär. Online-Beratung hilft da nichts, das ist nur Vermeidungsverhalten, sich wirklich mit den Problemen zu konfrontieren. Würdest Du mit einem gebrochenen Bein auch nicht zum Arzt gehen wegen "keine Zeit" oder "keine Möglichkeit"?

In diesem Fall nein

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Was passiert in einer Therapie?

Ich hab vor ein paar Tagen die Frage gestellt, ob ich essgestört bin und mein Essverhalten und meine Gedanken beschrieben. Klar, als ich es noch mal durchgelesen hab hörte es sich schon etwas krank an, aber es fühlt sich so normal an. Es ist so sehr Alltag geworden, es fühlt sich nicht krank an. Ich weiß nicht mehr wie ein Tag ohne abgewogenen Lebensmittel, erbrechen und kalorienrechnen aussehen soll. Mir wurde sofort erklärt, das ich dringend Hilfe brauche. Über den Link von hungrig-online.de hab ich zwei Beratungsstellen in meiner Nähe gefunden, bei der einen war ich sogar schon mal mit meiner Klasse, weiß also auch genau wo das ist. Ich stand dort letztens schon vor der Tür, hab mich aber nicht rein getraut. Ich hab unglaubliche Angst davor. Weiß vielleicht jemand wie so ein Beratungsgespräch zu Thema Essstörungen abläuft? Was passiert da? Was würde in einer Therapie passieren? Kann man in eine Klink zwangseingewiesen werden? Ich hab eine Doku über eine Klinik gesehen und dort wurden die Patienten bestraf, wenn sie beim Sport machen erwischt wurden und wer nicht richtig gegessen hat wurde sofort zwangsernährt. Sie durften auch keine Wasserflaschen oder irgendwas auf den Zimmern haben und als eine beim Ausgang Gemüse statt Pommes gegessen hat wurde ihr der nächste Besuchstag gestrichen. Läuft das in allen Kliniken so ab? Mir macht das ganze so angst, ich trau mich nicht in diese Beratungsstelle. Ich hab mir eine kleine kontrollierbare Welt aufgebaut, lauter zahl… BMI, Kalo Aufnahme, kalo verbrauch, Gewicht, Größe… meine kleine Mathe Welt ist etwas das ich kontrollieren kann. Ich hab das Gefühl das wenn ich dieses eine was ich in meinem Leben kontrollieren kann jetzt los lasse, wieder in das Loch falle aus dem all das hier entstanden ist. Ich hab angst das mir das einzige was ich wirklich kontrollieren kann weg genommen wird… Ja ich weiß… nicht ich kontrolliere das Essen… das Essen kontrolliert mich. Aber wie läuft sowas den nun ab? Komme ich rein und sage „hallo ich bin Marie und ich habe vermutlich eine Essstörung.“ ? Und bei einer Therapie? Nehmen sie mir all das weg was mich hält? Machen sie mich wieder fett? Was passiert da… ich glaub ich bin nicht so ein krasser Fall das ich in eine Klinik müsste… bin ja auch nicht untergewichtig oder so... 51 kg auf 166 cm soll angeblich ganz ok sein, aber wenn ich in den spiegel sehe, sehe ich nur fett, überall und alle sagen immer: „warum machst du denn Diät? Du bist doch gar nicht zu dick“ … aber ich spüre ihr blicke, wenn ich esse und ich weiß das sie denken „Das fette Kind isst schon wieder!“ Ich weiß ja das ich Hilfe brauche aber ich hab so große Angst davor, weil ich nicht weiß was da passiert.

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Hab ich eine Essstörung?

Ich bin 19 Jahre, 166 groß und wiege inzwischen 52,5 war aber vor einer Woche schon auf 51,9 (ich würde gern unter 50 kommen... 46/ 47 oder so). Ich fühle mich fett und hässlich und stehe manchmal weinend vor dem Spiegel, weil ich mich so unansehnlich finde. Wenn mir Leute auf der Straße entgegen kommen teile ich sie in meinem Kopf automatisch in fett und nicht fett ein, etwas dazwischen gibt es nicht. Auf mein momentanes Gewicht bin ich durch viel Sport, Kalorien zählen (nicht mehr als 500 am Tag, manchmal auch unter 200) und selbst herbei geführtes erbrechen gekommen (angefangen hab ich bei 60, weil ich nach einer schweren Trennung 6 Kilo in 6 wochen zugenommen habe) . Essen wie Käse, Fleisch und Brot (außer Knäckebrot) esse ich gar nicht mehr (höchstens bei Fressanfällen) und beim Einkaufen brauche ich doppelt solange wie sonst, weil ich erst alle Kalorien vergleichen muss und im Kopf schon ausrechne wie viel Sport ich dafür mach müsste. Manchmal erwische ich mich auch dabei wie ich die Kalorien der Lebensmittel zusammen rechne, die die Leute vor mir in der Schlange im Einkaufswagen haben. In letzter zeit träume ich nachts immer vom Essen, Kalorien und pro ana/ mia Seiten. Manchmal wache ich morgens auf und weiß nicht ob ich nachts gegessen hab oder ob das nur ein Traum war. Ich habe auch einen Twin (Abnehmpanterin) mit der ich täglich kontakt habe. In den letzten Jahren hab ich schon so viel Diäten gemacht, das ich sie nicht mehr zählen kann. Ich erbreche mich nun seit 48 Tagen fast täglich durchschnittlich 2 bis 3 mal. Oft kauf ich mir heimlich essen und stopf es solange in mich hinein, bis ich Magenschmerzen habe. Vor ein paar Tagen hab ich das erste Mal Blut erbrochen, ich denke das ich mit dem Fingernagel den Rachenbereich verletzt habe. War nicht viel und hellrot, ich hab gelesen das das nicht so schlimm ist und man sich erst bei dunklem Blut Gedanken machen muss. Für essen und Tabletten (Appetithemmer, Fettbinder, Tabletten die Kalorien Aufnahme reduzieren sollen, Abführmittel, zusätzlich Vitamine zur Steigerung der Fettverbrennung, Vitamintabletten) gebe ich in zwischen viel Geld aus. Ich habe auch immer wieder unkontrollierte Fressanfälle und ich habe listen angelegt mit „Safe Food“ die sich nach den Kalorien gehallt richten und eine Liste mit gut erbrechbaren Lebensmitteln. Ist das schon Bulimie oder Magersucht? Ab wo wird einfaches kotzen zur Bulimie? Was macht Bulimie und Magersucht aus? Ich glaube ich könnte mit dem kotzen von selbst aufhören, aber ich empfinde es nicht als so schlimm. Aber ich habe auch gehört das viele Essgestörte sich nicht als Essgestört empfinden. Bin ich krank? Brauche ich Hilfe? Liebe Grüße und danke im Voraus Marie

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