Brustkrebs gestreut?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Gerade "schnellwachsende" Tumore (hier: Brustkrebs) können durch Chemotherapie häufig sehr gut angegriffen werden und dann relativ schnell kleiner werden oder gar komplett abgetötet werden. (Die Chemo wirkt besonders gut bei Gewebe mit hoher Zellteilung / hohem Wachstum)

Husten und Übelkeit können durchaus durch die Medikamente der Chemotherapie verursacht werden, das sollte zeitnah mit dem Onkologen besprochen werden, der dann ggf. Maßnahmen / Abklärung betreiben kann.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hallo und danke. Das klingt ja Viel verprechend. Hätte ich nicht gedacht...da noch 2 starke und 12 andere Chemos anstehen..... vlt besteht die Chance die 12 anderen nicht machen zu müssen?!

0
@fraka007

Das Konzept ist wahrscheinlich 4 Zyklen EC und 12 Zyklen Taxol.

Eine gute Reaktion auf die Chemo gibt ja eher Grund, diese wie geplant fortzuführen, WEIL offenbar erfolgreich. Wäre doch blöd, diesen Erfolg nicht zu nutzen.

Das Ziel ist, daß nach Abschluss der Chemo idealerweise gar keine lebenden Krebszellen mehr nachweisbar sind (es wird ja nach der Chemo noch operiert und nachgesehen, ob da noch Tumorzellen gefunden werden)

War(en) der oder die Lymphknoten denn befallen?

1
@beamer05

Nein waren sie nicht. Ah ok.....haben zum einen Hoffnung, weil eben schon nach der. 2 Chemo nichts mehr zu tasten ist....das der Körper nun doch nicht das alles durchmachen muss. Was mich wundert ist, übermorgen hat sie die 3. Chemo und jetzt die letzten Tage geht es ihr so übel ( Kein Appetit und so)....sind diese Symptome nicht eher nac der Chemo und werden vor der nächsten besser ?

Haare sind auch schon raus.

Ja es hieß wohl schnellwachsender Tumor

0
@fraka007

Einige gute Infos gibt es hier:

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs/therapie/chemotherapie.html

Hier auch der Hinweis, dass Nebenwirkungen auch erst verzögert auftreten können (höre ich auch von vielen Patienten)

Der Husten kann durch Empfindlichkeit / Schädigung der Schleimhäute oder auch mal von einer "banalen Erkältung" kommen, da die Immunabwehr durch die Chemo zunächst mal eingeschränkt wird. Daher die Empfehlung, das zeitnah mit dem Onkologen zu besprechen.

0
@beamer05

alles klar..vielen lieben dank...ist als Ausenstehender schwierig und vom Patienten selbst....wird viel runtergespielt.

0
@beamer05

dankeschön....sehe jetzt schon etwas besser durch. Alles GUte

0
@fraka007

komisch, gestern war meine Stiefmutter beim Arzt und sie bekommt nun NICHT mehr die 2 starken CXhemos..diese werden abgebrochen und es geht gleich mit den 12 niedrigeren los....diese aber jede Woche......Der Tumor ist von Kastanie auf 4mm geschrumpft. .....Ist das normal, das eine Chemo abgebrochen wird?

0
@fraka007
....Ist das normal, das eine Chemo abgebrochen wird?

Eine Chemotherapie kann verändert werden (hier: EIN TEIL wird vorzeitig beendet), wenn es dafür spezielle Gründe gibt, z.B. eine Unverträglichkeit oder eine (zu) starke Nebenwirkung.

Das alles liegt im Zuständigkeitsbereich der Onkologen, die sich bei einer Chemo sehr genau den Verlauf (Beschwerden, Blutbild-Veränderungen, Nebenwirkungen etc.) ansehen und ggf. korrigierend eingreifen.

Da eben nicht alle Menschen gleich reagieren, wird auch nicht "einfach" nach Schema behandelt, sondern dieses Schema immer wieder überprüft - deshalb ja schon weiter oben mein Hinweis, dass Beschwerden immer zeitnah mit dem Onkologen zu besprechen sind.

0
@beamer05

Dankeschön.....ja das hat sie ja gemacht. Nur irgendwie redet sie so undurchsichtig, deshalb versuche ich für mich selbst Licht ins Dunkel zu bringen :-)

0

Ich fürchte, das kann man von außen nicht wirklich beurteilen. Da müsste sich deine Stiefmutter gründlich untersuchen lassen.

Aber vielleicht war ja auch einfach die Chemo so erfolgreich, dass die Knoten so klein geworden sind, dass sie verschwunden sind.

Husten und Übelkeit kann viele Gründe haben. Die können manchmal als Nebenwirkung auftreten (kann man ggf. im Beipackzettel von Medikamenten, die sie nehmen muss, nachlesen), oder auch einfach Folge der Chemo sein.

Ich hoffe, deine Stiefmutter hat sich in der letzten Zeit gut vor Kontakten geschützt, denn es können auch Symptome einer Corona-Infektion sein. Am besten sollte sie morgen sicherheitshalber mal beim Arzt anrufen und Rücksprache halten.

Alles Gute!

Hallo und danke....sicherlich wird sich meine Stiefmutter dem Arzt vorstellen u.s.w.....ich möchte mich unabhängig informieren...da ich das Gefühl habe, das ich nicht die Wahrheit erfahre.....

Sie bekommt wohl jede Woche den Coronatest...da Sie jede Woche zum Bluttest ins KH muss......auch dem muss ich vertrauen. Ich versuche aber übe rmeine persönlichen Wege Informationen und Erfahrungen zu sammeln , um mir ein Bild zuz machen....sie hat nämlich meinen Vater zu Hause, der Invalide ist u.s.w.....alles nicht so einfach...und mit Corona gleich garnicht. Kann nur telefonisch Kontakt halten :-I(

0

Du solltest nicht so negativ denken !

Ich dachte es sei der Sinn einer Chemotherapie, dass ein Tumor sich verkleinert ?!

Die jetzigen Beschwerden könnten Folgen der Chemotherapie sein, oder ein Infekt unabhängig vom Brustkrebs.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – langjährige Berufserfahrung in der Medizin

ich habe mich informiert, nicht negativ gedacht.

0

Ohne ein Profi zu sein würde ich sagen das Ding ist dann kleiner geworden. Ob es Metastasen gibt kann vermutlich nur ein Arzt sagen. Viel Erfolg!

Was möchtest Du wissen?