Brusterhaltene Operation bei Brustkrebs

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Guten Abend! Erstmal wünsche ich deiner Mutter und auch ihrer Familie natürlich alles Gute, Kraft und Zuversicht. Zu deiner Frage erstmal ein paar allgemeine Dinge: Die Brusterhaltende Operation kann heute in den meisten Fällen von Brustkrebs, in Kombination mit einer Chemo- beziehungsweise Strahlentherapie, durchgeführt werden.

Das Risiko, dass der Tumor wieder auftritt (Rezidiv), ist nach einer brusterhaltenden Operation im Vergleich zu einer Radikaloperation zwar erhöht, lässt sich durch die anschließende Bestrahlung des Restbrustgewebes jedoch wieder deutlich senken. Auch die Langzeit-Überlebensraten sind – unabhängig vom Alter der Betroffenen und vom Erkrankungsstadium – durch eine Strahlentherapie erheblich verbessert. Daher schließt sich einer brusterhaltenden Operation eine Strahlentherapie an.

Der Status der Lymphknoten ist entscheidend für die weitere Brustkrebs-Therapie und ein wesentlichen Faktor für die Beurteilung des Krankheitsverlaufs. Deshalb werden die Lymphknoten in der Achselhöhle (axilläre Lymphknoten) während der Brustkrebs-Operation untersucht und gegebenenfalls vollständig entfernt.

Entweder werden mehr als zehn Lymphknoten entnommen und untersucht. Alternativ kann die so genannte Senitel-Node-Biopsie zur Bestimmung des Lymphknotenbefalls durchgeführt werden. Dabei wird vor der Operation ein Radionuklid in die Umgebung des Mammakarzinoms injiziert und anschließend mit einem Detektor geprüft, ob sich der radioaktive Stoff in einem Lymphknoten angereichert hat. Der erste Lymphknoten, der das Radionuklid speichert, wird Wächterlymphknoten oder Sentinel-Node genannt. Er wird entfernt und histologisch untersucht. Wenn er von Metastasen befallen ist, schließt sich eine operative Entfernung aller Lymphknoten an.

Je nachdem in welchem Teil der Brust (Quadrant) der Tumor bei deiner Mutter lokalisiert ist und natürlich abhängig von der Größe, Tiefe,etc. wird das Ergebnis der Operation ausfallen. Generell kann man sagen, dass die Ergebnisse immer besser werden und die meisten Frauen zufrieden sind. Ich weiss, dass die komplette BET von der Krankenkasse bezahlt wird. Auch wird eine Brustverkleinerung im Rahmen der BET übernommen. Eine Brustverkleinerung und Anpassung der gesunden Brust an das Endergebnis der kranken muss denke ich von der Patientin selbst bezahlt werden.

Brustkrebs oder harmlose Knoten?

Hallo liebe Community

Hoffe hier kann mir jemand helfen bzw. mich etwas beruhigen! Ich bin weiblich, 26 Jahre alt! Ich habe keine Fälle von Brustkrebs in meiner Familie! Ich habe generell sehr knotige Brüste, schon seit meiner Jugend! Mich macht aber momentan ein großer Knubbel direkt hinter der Brustwarze in der linken Brust, sorgen! Es fühlt sich so an, dass diese Form des Knubbels auch in der rechten Brust vorhanden ist, allerdings weit nicht so ausgeprägt wie in der linken! Ich muss dazu sagen, diesen Knubbel habe ich auch schon seit längerem ! Könnte dies Brustkrebs sein? Oder hat jemand von euch eine Ahnung was das sein könnte, da es ja auch schon länger vorhanden ist!? Ich würde mich sehr über ein paar beruhigende und ehrliche Antworten freuen!

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Ich habe Brustkrebs mit Knochenmetastasen und möchte Fragen dazu stellen.

Seit 2005 leide ich an Brustkrebs, Herc. positiv, grading 3. Es wurde brusterhaltend operiert und seit März 2007 habe ich nun Knochenmetastasen. Festgestellt wurde der Bruch der re, Darmbeinschaufel. Seitdem leide ich unter starken Knochenschmerzen die mit Opiaten behandelt werden. Die Behandlung der Metas. besteht in wöchentlichen Herceptin 2mg Infusionen und viewöchentlichen Pamidronat (Bisphosphonat) Infusionen. Ich hatte am Anfang starke Nebenwirkungen mit Fieber, Gelenkschmerzen usw. Nach einem erneuten Knochenszintigramm wurden aktive Herde im gesamten Beckenraum, LWS 4/5, BWS 9 festgestellt. Besonders die Meta. der BWS schmerzt sehr, obwohl da auf dem CT noch garnichts zu sehen ist. Was bedeutet das? Ist da nun eine Mata? Weshalb schmerzt der Bereich an der BWS so? Muß ich Angst vor Bruch des Wirbels haben? Sollte da evt. doch noch mit Chemo behandelt werden (ich hatte 2005 im Anschluß FEC 6x)? Ich bin sehr verunsichert und einfach müde zu kämpfen. Gruß die Steglitzkati

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Verdacht auf Brustkrebs oder doch was harmloses?

Hallo zusammen, Frage steht schon oben. Leider ist das Thema im Bekanntenkreis im Moment aktuell. Für alle die evtl. Erfahrung haben oder sich medizinisch ein wenig auskennen, freue mich über Antworten.

Alter: Frau Ende 20. Brust auf ca. 12 Uhr eine Verhärtung, nicht verschiebbar. Bisher wurde es Fibroadenom vermutet und aus kosmetischen Gründen eine Stanzbiopsie vermieden. Ob das gut war ist heute fraglich. Heute 6 Monate später ist das "etwas" von 1,5 aug ganze 5 cm gewachsen. Leider. Frauenarzt meinte sofort, das muss untersucht werden. Bisher schien es unauffällig, jetzt wird da etwas gesehen und es ist unsicher, was es ist.

Ist der Überweisung steht drin Verdacht auf Zyste unsicher, Karzion abklären. Das sagt leider schon alles. Die Ärztin meinte sie kann nicht genau sehen was es ist aber es sieht komisch aus und es beunruhigend wie schnell es wächst.

Ich hab von Riesenfibroadenomen gelesen die auch im jungen Alter auftreten und genau wie Zysten wenn sie verdickt sind manchmal einem Knoten ähnlich sehen können. Kennt ihr sowas? Zysten kann man aber wahrscheinlich schon abgrenzen.. wobei sie das nicht ausschließt !?

Allein die Angst ist schlimm aber da muss man durch. Ich hab gelesen dass Brustkrebs bei jungen Frauen meist schneller wächst und aggressiver ist. Aber allein die Größe muss ja noch nichts heisen.. und wenn das ganze vor 6 Monaten noch harmlos aussah, muss es ja in der Zeit nicht gewandelt haben. ? Wie schätzt ihr die Sache ein?

Gibt es überhaupt viele so große Wucherungen bei Frauen die dann wenigstens nicht Brustkrebs bedeuten?

Vielen Dank

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