Brille (Weitsichtig) - Abgeschwächte Werte?

1 Antwort

Als blutiger Laie frage ich mich eher, worin der "Vorteil" liegen soll, mit einer Sehschärfe herumzuexperimentieren, die unter künstlichen Bedingungen ermittelt wurde. Fakt ist doch, dass der Augenmuskel normalerweise nicht ausgeschaltet ist!

Ich spekuliere jetzt mal:

  • Du meinst, für Deine Kopfschmerzen seien die Augen ursächlich.
  • Der Augenarzt findet dafür keine Anhaltspunkte. Seiner Meinung nach (die er vielleicht nicht so deutlich gesagt hat) brauchst Du keine Brille, und Deine Kopfschmerzen müssen andere Ursachen haben.
  • Du bleibst hartnäckig, und er verschreibt Dir proforma "eine ganz leichte Brille" zum Ausprobieren.

Da kann ich nur sagen: richtig so, denn "mehr Schärfe" dort, wo gar keine gebraucht wird, verursacht garantiert erst recht Kopfschmerzen, Schwindel und womöglich Übelkeit.

Mein Rat ist zweigeteilt:

  1. Ziehe die Möglichkeit in Betracht, dass Deine Kopfschmerzen andere Ursachen haben, auch wenn sie Dir von den Augen zu kommen scheinen.
  2. Probiere aus, ob die "schwache" Brille etwas an Deinen Kopfschmerzen ändert, sonst: => sh. Punkt 1!

Zuallererst vielen Dank für deine Antwort. Da ich so das leise Gefühl hab, dir den Eindruck vermittelt zu haben, ich hätte den Arzt sozusagen dazu gedrängt mir eine Brille zu verschreiben, würd ich dir gern die näheren Umstände einmal erklären. 

Und zwar habe ich seid gut einem halbes Jahr starke bis sehr starke Kopfschmerzen, die sich von morgens bis Abends jedes Tag ausstrahlen.

Ich war bereits beim Neurologen, Orthopäden, HNO, Neurochirogen und bei minds. zwei Augenärzten. 

Jeder Arzt war entweder garnicht in der Lage mir eine Diagnose zu stellen, oder hat mir irgendwelche mögliche Ursachen, die jedoch relativ weit hergeholt waren und nicht wirklich Besserung gebracht haben. 

So nun war ich beim letzten Augenarzt und habe ihm bzw. erst einmal Ihr die GENAUEN Symptome geschildert, so dass Sie von ganz alleine darauf gekommen ist, dass die Schmerzen vom sog. Ziliarmuskels durch das ständige akkommodieren hervorgerufen wurden, da eine so enorme Belastung entstanden sein könnte. (Diese Vermutung pflegte ich bereits vorher)

Daraufhin schlug Sie mir diesen Test vor. Als dieser dann eine Woche später erfolgt ist und ich dann mit einem (fragwürdiger Weise) neuem Arzt über die Ergebnisse sprechen sollte, und Ihn erst einmal, zu Beginn kurz die Symptome geschildert habe und auch dazu erwähnt habe, dass ich mir noch nicht einmal sicher bin, ob tatsächlich die Augen ursächlich seien, sagte er mir, dass er sich ZIEMLICH SICHER SEI, dass sie der Ursachenträger sind. Da ich, nach seinen Worten, stark Weitsichtig sei.

Deinen Gedankengang kann ich trotzdem komplett nachvollziehen. Wenn man sich jedoch überlegt, dass deine Augen ursprünglich nicht dazu in der Lage sein sollten, bestimmte gut zu sehen, jedoch aufgrund dessen, dass ich noch relativ Jung bin, meine Augenmuskeln, diese Fehlsichtigkeit STÄNDIG ausgleichen und deshalb der normale Sehtest, keine Weitsichtigkeit anzeigt (Da Augenmuskel ausgleicht und eine enorme Anstrengung bewirkt, welche Kopfschmerzen verursachen), macht es doch schon allemal Sinn diesen, für den Test zumindest, abzuschalten, um die "tatsächliche" Sehstärke zu bestimmen und damit dem Muskel die Aufgabe zu erleichtern.

0
@Shervin

Danke für Deinen ausführlichen Nachtrag! Nun ist mir vieles verständlicher. Wichtig erscheint mir auch, dass Du bereits etliche Ärzte (auch anderer Fachrichtungen) "durch" hast.

Vor vielen, vielen Jahren habe ich auch mal wegen Kopfschmerzen eine Ärzte-Odyssee hinter mich gebracht - es gibt einfach zu viele mögliche Ursachen. Na ja, und weißt Du, woran es letztendlich gelegen hat? Ich hatte einen "schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz", d. h. die Schmerzmittel selbst, die ich meinte, wegen meiner Kopfschmerzen nehmen zu müssen, erzeugten ihren eigenen Schmerz! Da muss man erst mal drauf kommen...

Du hast nicht geschrieben, was Du gegen Deine Kopfschmerzen tust bzw. ob Du sie einfach nur erträgst. Falls Du bereits regelmäßig zu Schmerzmitteln greifst, könnte hier also bereits eine Ursache liegen.

3

Hornhautverkrümmung meines Sohnes

Hallo!

Ich war am Donnerstag mit meinem 3jährigen Sohn zur Routine-Augenuntersuchung. Hierbei hat man festgestellt, dass er an einer Hornhautverkrümmung leidet. Leider war mir diese Augenarztpraxis etwas suspekt und ich zweifel das Ergebnis doch ein wenig an. Zuerst wurde ich gefragt, ob mein Sohn (wie gesagt 3 Jahre alt) lesen könnte. Die Assistentin wollte ihm gerne Zahlen zum Vorlesen an die Wand beamen. Als ich dies verneinte, wurden dann Kreise mit Öffnungen oben, unten, rechts und links eingeblendet. Auch hier sagte ich, dass er noch nicht rechts und links auseinander halten könnte. Zum guten Schluss wurden dann Bilder ausgewählt. Die Damen sagte ihm, er möge sie bitte von rechts nach links vorlesen (bei einem 3Jährigen!)!!! Letztendlich hatte er auf diesen Test leider gar keine Lust und er wurde ausgelassen. Nun ging es an die Messung der Hornhautkrümmung. Zuerst ohne Tropfen, dann mit. Das letzte Ergebnis war: +0,75, +1,00, -1,00, -1,50 90 und 95 Grad (?). Leider blieb mein Sohn während dieser Untersuchung überhaupt nicht ruhig sitzen, da ihm wohl das Kinn vom Aufstützen wehtat. Die gesamte Untersuchung hat max. 5 Minuten gedauert. Aufgrund dieser Ergebnisse wurde uns im Anschluss von der Ärztin nur ein Rezept für eine Brille in die Hand gedrückt, mit der Bitte, in 3 Wochen mit der Brille wieder zu kommen.

Nun meine Fragen: Ist dies die normale Vorgehensweise bei einer Augenuntersuchung für Kleinkinder? Könnte das Ergebnis durch das Herumzappeln verfälscht worden sein? Braucht mein Sohn bei diesen Werten wirklich schon eine Brille?

Meiner Meinung nach sieht er die kleinsten Details, sowohl in der Ferne als auch im Nahbereich. Auch einen kleinen Punkte kann er von einem Komma unterscheiden (z.B. ausgedruckt, Schriftgröße 12).

Über eine schnelle Rückmeldung würde ich mich freuen!

...zur Frage

Was tun gegen plötzliches Schielen?

Hallo,

heute zu einem unangenehmen Thema und zwar habe ich als Kind sehr stark geschielt. Regelmäßige Augenarzt und Sehschule gehörten zu meinem Altag als Kind. Damals wurden Maßnahmen ergriffen wie ein Auge abdecken um das Schielen zu vermindern und auch spezielle Kleber für die Brille. Eine OP hatte ich deswegen nicht, es hätte aber operiert werden können.

Als Kind habe ich eigentlich gar nicht darauf geachtet, weil es einem a) gar nicht auffällt und selbstverständlich nicht darauf angesprochen wird und b) man nicht oft in den Spiegel schaut etc.

Trotzdem war ich unglaublich froh, dass die Therapie angeschlagen hatte und man es mir eigentlich nicht mehr ansieht das ich geschielt habe. Denoch kann ich meist nur mit einem Auge schauen anstatt mit beiden gleichzeitig. Klingt etwas merkwürdig, aber ich kann das für mich selbst problemlos bestimmen, mit welchem Auge ich schaue. Also ich kann einfach sozusagen hin- und her 'switchen' mit welchem Auge ich gerade schaue, jedoch nie mit beiden gleichzeitig.

Nun, jetzt wird es etwas komplizierter (zumindest ist es kompliziert es auszudrücken). Ich bin ebenfalls seit meiner Kindheit Brillenträger, da ich eine Sehschwäche habe. Die genauen Werte habe ich gerade nicht, ich sehe aufjedenfall in die Ferne schlecht und habe Werte von 0,5 und 0,75 also relativ schwach.

Kommen wir endlich zum Hauptproblem. Wenn ich lange vor dem PC sitze und arbeite passiert es ganz automatisch, dass mein Auge anfängt zu schielen. Meine Augen sind dann auch total müde und "fertig" und ich möchte auch am liebsten von niemandem mehr gesehen werden. Da es mir total unangenehm ist, so zu gesehen zu werden. Da es ja meist zuvor auch niemand wusste und plötzlich schiele ich extrem. Muss sehr gruselig auch für meine Mitmenschen sein. 

Was kann ich gegen das schielen tun? Warum kommt es so plötzlich? Kann man irgendwie durch die Brille das schielen verhindern? Wie kann ich vom schielen, schnellst möglich wegkommen? Warum isz es wieder da, schließlich war es doch "geheilt"? Kann es mit der Änderung der Sehstärke auch zum schielen kommen? D.h. wenn ich eine neue Brille bräuchte.

...zur Frage

Bitte helft mir - ein Leidensweg?

Guten Abend liebe GF-Community,

ich bin es mal wieder mit dem altbekannten Problem: der angeblichen „Winkelfehlsichtigkeit“. Symptome sind schon seit fünf Jahren vorhandenes, ständiges Augenbrennen bzw. müde Augen und ein permanenter Kopfdruck, wenn nicht gar Kopfschmerzen; auch das Gedächtnis lässt immer mehr nach und Benommenheit gesellt sich dazu. Immerhin bin ich jetzt endlich mal soweit, dass ich euch richtige Werte nennen kann, da ich einen Brillenpass – naja, Brillenpass kann man das auch nicht nennen, denn die Werte standen auf der Rechnung - bekommen habe. Hier nun die Werte:

Auge links: -0,25 Sphäre; -0,25 Cylinder; 15° Achse; 1,25 Prisma; keine Addition; 180° Basis; 32,0 PD

Auge rechts: 0,00 Sphäre; -0,50 Cylinder; 115° Achse; 1,25 Prisma; keine Addition; 0° Basis; 32,5 PD

Nun muss es kommen, wie es eben kommen muss: die Brille bringt natürlich wieder keinerlei Besserung. Ich bin mit meinem Latein echt am Ende. Ich war schon bei so vielen Ärzten, von denen die Hälfte sagte, dass ich ein latentes Schielen besäße und unbedingt eine Prismenbrille benötige und die andere Hälfte sagte, dass eine Prismenbrille gefährlich wäre und ich keinesfalls schielen würde; ich merke allerdings selbst, dass etwas mit meinem binokularen Sehen nicht stimmt. Ich sehe selbst „Doppelbilder“ – eigentlich sind es nur doppelte Kanten bzw. kontrastärmere Schatten (z.B. sehe ich die Uhrzeit im Videotext oben rechts zweimal, einmal weiß und scharf und ein zweites Mal nach oben bzw. unten verlagert und weiß-blass) – mit nur einem Auge.

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn ich von vorne ausholen würde:

Januar 2012: In diesem Monat begann meine Krankengeschichte. Es passierte eines Abends, als ich einen Pfeifton im Ohr gehört habe – Diagnose Tinnitus. Um den Tinnitus zu bekämpfen, bekam ich einen „Medikamentencocktail“ – Cortison, etwas gegen Durchblutungsstörungen und etwas für den Magen. Der Tinnitus blieb und weitere Symptome, wie auch das Augenbrennen, die Kopfschmerzen und Schwindel gesellten sich dazu. Auch ein permanentes Beinkribbeln und Taubheitsgefühle tauchten auf, die allerdings schnell wieder verschwanden!

Mai 2012: Ein Ärztemarathon begann: Ohrenarzt, Augenarzt und Neurologe wurden aufgesucht – nichts ergeben! Durch Ohrenarzt hab ich wegen des Tinnitus` ein MRT „verschrieben“ bekommen – zum Glück kein Tumor im Ohr oder im Hirn gefunden. Beim Neurologen wurde dank des EEG auch nichts gefunden und die Beschwerden wurden allesamt als psychosomatisch deklariert.

Juni 2012: Ich hatte einen Termin bei einem anderen Augenarzt, der eine leichte Hornhautverkrümmung, die nicht korrekturpflichtig wäre, feststellte. Er sagte, dass das Augenbrennen und die Kopfschmerzen durch das Wachstum (war damals noch 15), trockene Augen und durch weniges Trinken kommen.

*Teil 2 weiter unter

...zur Frage

Verwirrende Blutzuckerwerte

Hallo, ich mache mir derzeit Sorgen um meinem Blutzucker. Ich bin 21 Jahre alt und leicht übergewichtig (Bewegungsmangel, bewege mich kaum und meine Muskulatur ist schwach. 76kg auf 179cm) Bei einer Routineuntersuchung wurde bei mir ein Nüchternzucker von 95 festgestellt. Seitdem bin ich irgendwie schon immer in Sorge. Weil man den Test meiner Meinung nach falsch gemacht hat (Desinfektionsmittel und Blut hat sich mit Mittel vermischt), habe ich mir kurzerhand ein Messgerät gekauft.

Nun, ich habe Tagsüber oft einen Wert um die 100-120 gehabt, häufig Morgens gemessen mit Werten von 93-96. Habe dann gemerkt, dass ich ständig durst habe und kaum etwas trinke. Nach einigen Tagen viel trinken hatte ich einen Nüchternzucker von ca. 85.

Jetzt, nach 2 Monaten, habe ich erneut Nüchternzucker von ca. 95. Daher habe dieses Mal konsequent direkt nach dem Aufstehen, 1 Std. nach dem Frühstück, 2 Std. nach dem Frühstück gemessen. Hier sind die Werte:

Nüchternzucker: 95 1-Std-Wert: 132 (Käsestange, einige Geflügelwurstscheiben, Kaffee mit 3,5% Vollmilch und Zucker) 2-Std-Wert: 79

Nüchternzucker: 94 1-Std-Wert: 79 (1 Brötchen mit Geflügelwurstscheiben, Kaffee mit 3,5% Vollmilch und Zucker) 2-Std-Wert: 72

Ich finde es sehr Merkwürdig, dass das eine Mal mein Blutzucker grenzwertig startet, grenzwertig auf die 140 zugeht und dann plötzlich einen perfekten Level erreicht. Beim zweiten Test war schon der 1std Wert niedriger als mein Nüchternwert. Ich bin kein Diabetiker. Ist das besorgniserregend? Wie kommen diese Werte zu stande? Auf einigen Seiten gibt es Angaben über "den perfekten Blutzuckerverlauf". Demnach startet ein gesunder Mensch bei ca 75-79 Nüchternzucker, steigt auf ca. 110 bis maximal 120 eine Stunde nach dem Essen und erreicht nach zwei Stunden den 80er bis 90er Bereich.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?