Braucht man bei leichten Verbrennungen einen Verband?

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Ärzte und Rettungsdienste verwenden bei so etwas mit Hydrogel (z.B. Burnfree) getränkte Auflagen. Die sind steril und enthalten Teebaumöl, das zudem auch noch schmerzlindernd ist. Nach Anwenden so einer Auflage geht die Rötung sofort weg, danach braucht man auch keinen Verband, es sei denn, es haben sich Blasen gebildet. Damit muss man aber, wie vor mir schon erwähnt, zum Artz.

http://www.youtube.com/watch?v=BtNjQdrEUJI&feature=player_embedded

Eine keimfreie Abdeckung ist wegen der Erreger in der Luft, am Körper und an den Kleidern immer notwendig, je nach Schwere der Verbrennung aber auch eine ärztliche Versorgung!

Sind meine Schuldgefühle berechtigt oder bin ich ein Opfer der Medizin?

Hallo, vor einigen Monaten wurde bei mir ein Abszess am Rücken festgestellt. Der Hausarzt überwies mich zum Chirurgen. Dieser stellte fest, dass es für eine OP zu spät wäre. Dafür hat er mir dann einmal pro Woche einen neuen Verband mit Ichothon-Salbe angelegt, welcher den Abszess hinausziehen sollte. Nach 7 oder 8 Wochen war dann zum Glück alles okay. Nun habe ich vor einigen Tagen eine starke Schwellung unter der Haut, recht von der linken Leiste festgestellt. Das Geschwulst befindet sich ca. 2cm rechts vom linken Oberschenkel und ca. 4 cm links vom oberen Ansatz meiner Männlichkeit. Ich wollte den Hausarzt konsultieren, aber der ist in Urlaub. Nach einigem Zögern bin ich dann zu seiner Vertreterin, einer anscheinend noch recht neuen und jungen Hausärztin gegangen. Natürlich mit einigen Hemmungen wegen der Erkrankung an und für sich und der etwas delikaten Stelle. Nachdem ich mein Problem und meine Befürchtungen (Tumor, bösartiges Geschwür etc.) geschildert hatte, forderte die Ärztin mich recht forsch auf: "Na, dann zeigen Sie mal". Daraufhin ließ ich die Hose runter und schob meine Unterhose ein Stück weit nach rechts (mein P. war natürlich noch von der Unterhose bedeckt), so dass die Verdickung/Schwellung unter der Haut zu sehen war. Sie tippte einmal kurz mit dem Finger darauf und meinte dann, dies wäre ein Abszess und ich solle in der Apotheke eine Salbe kaufen, die den Abszess hinauszieht. Ich war etwas ratlos, da ich mediz. Laie bin und keine Erfahrung mit dem Anlegen von Verbänden habe. Dazu noch an einer Stelle, die durch Bewegungen beim Gehen vermutlich schnell den Verband oder das Pflaster verrutschen lässt. Auf meine Nachfrage gab Sie mir aber keine Tipps, welche Art von Verbänden oder Techniken ich verwenden sollte. Ein Rezept erhielt ich auch nicht, sondern musste die empf. Salber im Kopf behalten. In der Apotheke gab man mir dann die Ichothon-Salbe, die ich vor ca. 1 Jahr auch schon von dem Chirurgen erhalten hatte. Jetzt fühle ich mich etwas allein gelassen. Wie gesagt, mit dem Auftragen von Verbänden habe ich keinerlei Erfahrungen. Und wenn ich täglich den Verband wechsle, müsste sich dann nicht eigentlich mal ein Arzt anschauen, wie der Abszess aussieht? Meine Frage: liegt es mir, hätte ich eine Vertretungsärztin nicht mit diesem Problem behelligen dürfen? Hat Sie mich, einen völlig fremden Patienten, vielleicht für einen Exhibitionisten gehalten? Oder hat die Ärztin sich alles etwas zu einfach gemacht im Vergleich mit meinem Hausarzt und dem Chirurgen vor ca. 1 Jahr? Und soll ich den Abszess jetzt wirklich in Eigenregie behandeln? Oder noch einen anderen Vertretungsarzt aufsuchen?** Und warum habe ich zum 2.Mal in 1 Jahr einen Abszess?** Was wäre gewesen, wenn eine Frau das gleiche Probleme gehabt hätte: würde Ihr dann die Ärztin oder eine Arzthelferin den Verband wechseln? Und bei mir nicht, weil ich männlich bin und kein Stamm-Patient in dieser Praxis? Für Antworten und Tipps: danke im Voraus!

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Zeh verheilt einfach nicht, gibt es noch eine Möglichkeit außer OP?

Hallo,

ich versuche es mal kurz zu halten ohne dabei was auszulassen:

Ich hab vor über einem Jahr ca. beim Fußballspielen den großen Zeh verletzt. An der Seite war eine offene Wunde, die blutete, aber niemals eiterte. Ich behandelte es damals mit Thyrosur und Fußbädern, was gut half. Jedoch fing ich wieder zu früh an mit dem Fußballspielen und die Verletzung ging erneut auf. Jedenfalls machte ich wieder dieselbe Behandlung zu Hause, diesmal heilte es aber nicht.Zum Arzt ging ich trotzdem nicht, da ich sonst keine Schmerzen hatte beim Auftreten beispielsweise, sondern nur, wenn ich auf die Stelle Druck ausübte.

Nach einem Jahr ohne Heilung ging ich letzendlich zum Arzt. Beim ersten Besuch wurde nichts anderes gemacht als ein Verband drum. Nach 5 Tagen war natürlich keine Besserung zu sehen und der Arzt schnitt mit an der Seite der Wunde ein wenig Nagel ab, weil er meinte, der Nagel drückt in die Wunde und deswegen heilt es nicht. Nach einem Monat sind minimale Verbesserungen zu sehen, aber richtig heilen tut es nicht. Die Wunde ist noch offen, wildes Fleisch ist da und vorallem eine heftige Rötung und Schwellung.

Der Arzt wollte mich letztens dann zum Chirugen überweisen, was ich (noch) ablehnte, da er mir versicherte, dass es auch so heilen würde, es aber seine Zeit bräuchte. Er gab mir einen Termin in 2 weiteren Monaten. Ich bin nun aber verzweifelt. OP ist echt das Letzte, was ich machen würde. Aber irgendwie verheilt der Zeh auch nicht. Ich bekam vom Arzt eine Salbe (Flammazine) und sollte Fußbäder machen, jedoch hilft beides nichts. Ich hab auch so alles über Wunden und eingewachsene Zehnägel im Internet gelesen und weiß auch gar nicht, wie ich mich verhalten soll. Fußbäder oder Wunde trocken halten? Einfach Zeit verstreichen lassen oder mit Salben behandeln? Podologie?

Ich weiß ich bin selbst Schuld so lange nicht zum Arzt gegangen zu sein. Aber das hilft mir jetzt auch nicht. Was könnte ich tun?

Bilder:

http://www.fotos-hochladen.net/view/img303353sv0hue3m4t.jpg

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