brauche ich einen psychologen?

6 Antworten

Liebe Miriam, ich würde dir schon raten, zum Psychologen zu gehen, oder erstmal zum Hausarzt, der dich dann an einen Psychologen überweist, denn dir scheint es psychisch ja wirklich schlecht zu gehen. Mein Bruder war wegen traumatischer Erlebnisse auch in psychologischer Behandlung, und es hat ihm sehr geholfen, heute geht es ihm im Großen und Ganzen wieder gut. Du tust dir, deinem Partner und auch deinem gesamten Umfeld wirklich einen Gefallen, wenn du dir professionelle Hilfe suchst!

Zunächst einmal finde ich gut, daß Du Deinen Zustand, den Du als ungut erkannt hast, ändern willst. Du könntest ja auch sagen: "Das liegt bei uns halt in der Familie, da kann ich nix machen!" Du siehst auch erstaunlich klar, was bei Dir nicht rundläuft. Jedenfalls die Auswirkungen, die die erlittenen Traumata bei Dir zeigen. Auch das ist gut.

Über die wirklich traurigen Ereignisse in Deinem Leben sprichst Du sehr sachlich, ich möchte fast sagen, emotionslos. Man könnte meinen, Du hättest alles verarbeitet. Doch dem ist nicht so. Du hast ja selbst das Gefühl, Du solltest mal einen Psychologen aufsuchen.Ich meine, daß Du eine ordentliche Therapie brauchst, Gespräche und vermutlich zusätzlich Medikamente, damit Du aus Deiner Depression herauskommst.

Wenn Du dazu bereit bist, sprich bitte zuerst mit Deinem Hausarzt darüber. Er wird Dir den weiteren Weg weisen und ggf. auch Empfehlungen aussprechen können.

Alles Gute für Dich!

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danke für deine ehrliche antwort... ich weiß ja nichteinmal ob es depressionen sind?! mal gehts mir total super und mal bricht alles in mir zusammen... es ist schwer zu sagen, warum ich oft rummecker... ich mache teilweise einen elefanten aus einer mücke... wahrscheinlich wirklich weil ich mich selber nicht leiden mag... ich fühle mich oft ungerecht behandelt... ja meine situation bzw. mich selber zu beschreiben ist sehr schwierig...

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Also mit solchen Aussagen "du bist manisch-depressiv" wäre ich vorsichtig. Dass du dir jetzt professionelle Hilfe holen möchtest, ist völlig richtig. Ich drücke dir die Daumen, dass du einen geeigneten Psychotherapeuten findest. Es ist extrem wichtig, dass du mit deinem Therapeuten sehr gut klar kommst und dich wohl fühlst. Sobald es nicht zutrifft rate ich dir, einen anderen zu suchen. Nichts überstürzen, das passiert viel zu schnell. Wenn du irgendwelche Verträge unterschreiben musst, lass dir Zeit damit. Beharre eventuell auf einer Schnupperstunde.

Hätte ich mal damals das so gemacht, hätte ich vielleicht nicht jahrelang gelitten und Zeit in eine Psychotherapie verschwendet, die mir nichts gebracht hat. Naja hinterher ist man immer schlauer!

Ganz wichtig für dich Miriam ist, dass du versuchst auf deine Gefühle zu hören. Das was dein Bauch dir sagt, ist meistens das was du brauchst. Ist am Anfang etwas schwer, aber mit der Zeit wird es immer besser und du wirst merken, dass es dich auf Dauer glücklich und lebensfroh macht!

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  • weist eigentlich auf eine bipolare störung (manisch-depressiv) hin.
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Depression usw.

Hallo, seit langem geht es mir von Tag zu Tag schlechter und ich habe Depressionen/Burnout, ich war schon immer oft krank mit Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen etc aber in letzter Zeit ist das verstärkt und ich zittere oft, habe Halluzinationen und Albträume, Schlafstörungen. Außerdem habe ich seit die Depression so richtig angefangen hat, ich war früher immer sehr auf mein Gewicht bedacht und mir war das sehr wichtig (40kg/161cm), ca. 20(!!)kg zugenommen in ungefähr 3 Monaten, ich bin zu nichts mehr fähig und jeden Tag geht es mir schlechter, ich bekomme nicht wirklich Hilfe, ich war zwar beim Arzt, Psychologen usw aber jetzt soll ich dann nur auf die Warteliste einer psychosomatischen Klinik gesetzt werden, aber jeder Tag ist körperlich und psychisch eine Qual, nichts geht mehr und ich sehe praktisch leidend zu wie mein Leben und mein Aussehen, mit dem ich vorher recht zufrieden war, völlig den Bach runtergeht... Irgendwelche Vorschläge was ich tun könnte und zwar schnell?

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Untergewicht unsw.

Bitte nehmt euch einen Moment zeit das zu lesen:

Hallo, ich wiege 45 Kilo bei einer Größe von 1,72m. Ich werde oft als Magersüchtig oder Essgestört abgestempelt, was mich manchmal ziemlich fertig macht - vorallem wenn man darüber Witze macht. Ich bin sehr unzufrieden mit meiner Figur, weil ich (wie man sich denken kann) stark Untergewichtig bin.. Ich fühle mich nicht mehr Weiblich. Kommen wir zur Sache: Ich will seit langem zunehmen, nur kann ich das nur Schwer, weil ich so viel Essen kann wie ich will... Eigentlich. Seit längerer Zeit bin ich total Empfindlich, mir ist oft Schlecht und ich muss mich oft übergeben - vor allem morgens. Das war immer ein auf und ab, hab des öfteren Medikamente zum beruhigen des Magens, Übelkeit unsw vom Arzt verschrieben bekommen. Diese haben auf den Moment gewirkt, nach ein paar tagen aber nicht mehr. Auch Gesundheitlich bin ich voll okay. Die letzten 2 Wochen bzw. vorallem die letzte Woche war total schlimm. Ich konnte kaum noch essen ( manchmal nur 1 große Malzeit am Tag..), weil mir total schlecht wurde und ich nichts runter bekommen hab. Ich habe Angst, noch mehr abzunehmen. Könnte mir vllt irgendwer helfen? Ich nehme die letzte Zeit dadurch so ab, obwohl ich versuche mehr zu essen, wie ich kann - auch wenn das manchmal nicht gerade viel ist. Zudem habe ich den Monat meine Tage nicht bekommen. Ich habe sie seit ich 11 bin und sowas ist mir die letzten Monate nicht aufgefallen bzw. vorgekommen! Schwangerschaft kann ich ausschliesen. Sollte ich deswegen zum Arzt? Könnte das etwas mit meinem Untergewicht zu tun haben?

  • Was vielleicht wichtig wäre zu sagen: In 3 Wochen muss ich zum Psychologen - wurde von einem Arzt, bei dem ich war ( war bei mehreren, zur Sicherheit unsw.) dort hin geschickt. Kein Arzt weiß mir zu helfen. -

Danke im Vorraus und bitte keine dummen Kommentare ♥

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Ich bin Egoist und ich und meine Mitmenschen leiden darunter. Was kann ich außer zum Psychater gehen noch dagegen tun?

Ich 37J. (M) bin ein Egoist, das heißt mein Ego ist derart ausgeprägt das ich mich schnell angegriffen fühle, das macht mir besonders auf der Arbeit zu schaffen. Ich schaffe es nicht zu kontern wenn jemand mal einen Spruch los lässt der an mich adressiert ist.

Ich will immer jedem gefallen und poliere aber damit wiederum mein Ego, ich ernähre es durch mein handeln, Respekt und Anerkennung sind die Nahrung so zu sagen.

Ich gebe mich fremden gegenüber zwar immer freundlich und hilfsbereit, zu meiner Frau und meiner Familie bin ich aber sehr egoistisch. Das tut mir sehr Leid weil es ihnen weh tut.

Das klingt alles etwas verworren und schizophren, aber anders lässt sich meine Welt die mir konstruiert habe nicht beschreiben, mal fühle ich stark manchmal schwach. Mich macht das auf und ab völlig fertig. Habe einschlafprobleme wegen den negativen Gedanken die in mir hervorsprudeln. Es sind auch suizid Gedanken dabei, hätte aber nie den Mut das durch zu ziehen.

Ich weis nicht mehr weiter, ich sollte doch einiges an Lebenserfahrung gewonnen haben, trotzdem verhalte ich mich oft wie ein trotziger kleiner Junge!

Bitte halte bei den nächsten Zeilen dein Urteil über mich im Zaun.

Ich habe schon alle mögliche an Bewusstseins verändernden Substanzen genommen, von Canabis, Amphetamin, MDMA bis hin zu LSD und Pilzen. Dazu war ich sehr lange süchtig nach Nikotin und Alkohol, habe aber mit allem aufgehört.

Ich frage mich jetzt einfach wie ich mein Ego überwinden kann und etwas freier durch das Leben gehen kann ohne das ich mir einen Kopf machen muss was mein gegenüber wohl von mir denkt.

Ein Psychater kommt für mich nicht in Frage, ich habe bereits alle Tiefen meines Bewusstseins ergründet, ich weis das die Drogen mir nicht gut getan haben und ich dazu noch immer voller Trauer wegen dem Tod meiner Mutter bin. Dazu gesellen sich eine gestörte Beziehung zu meinem Vater, so wie eine egozentrische Betrachtung meiner selbst.

Ich bezweifle einfach das mir jemand helfen kann mit mir selber ins reine zu kommen, das muss in mir selber passieren.

Was kann ich noch tun damit ich mein Ego loswerde?

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Bei Aufregung/Prüfungen Durchfall

Hallo! Immer wenn ich Aufgeregt bin, sprich bei wichtigen Terminen, Klausuren etc bekomme ich starke Bauchkrämpfe und Durchfall. Ich setze mich einfach selber so unter Druck. Das schränkt mich in meinem Leben ziemlich ein. Durch diese Prüfungsansgt mache ich mir viel in Prüfungen kaputt. Oft sage ich Termine ab, da ich Angst habe nicht sofort aufs Klo rennen zu können. Imodium hilft auch nicht. Nun steht bald mein Examen und wichtige Vorstellungsgespräche vor der Tür. Wenn ich daran denke gehts mir schon schlecht. Hat vielleicht jemand ein paar Tipps? Ich würde gerne etwas Homöopathisches gegen den Durchfall und zur Beruhigung einehmen. Kenne mich aber leider nicht aus! Über hilfreiche Antworten wäre ich sehr Dankbar!

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Zu lange warten...was tun als Ablenkung?

Hallo!

Ich fühle mich momentan sehr einsam und ich musste 9 Tage auf den nächsten Termin bei meiner Psychologin warten. Jetzt sind es noch knapp 4 Tage. Aber die Zeit vergeht einfach nicht. Ich weiß das meine Woche immer schnell rum ist und ich mich imme gefragt habe, wo die Woche hin ist...aber seit ich in Therapie bin, vergeht kein einziger Tag, an dem ich die Tage nicht unerträglich finde und sich wie Kaugummi ziehen. Ich muss ständig an die nächste Sitzung denken und kann es immer kaum abwarten. Hat vielleicht einer Erfahrungen damit und auch irgendwelche Tipps? Ich versuche mich durchs lernen abzulenken, da ich 2018 mein Abitur schreibe, aber es hilft einfach nicht. Vorab..ich habe keine Freunde mit denen ich mich treffen kann um mich abzulenken. Ich hab auch versucht mich mit meinem Handy abzulenken, aber ich schaue mir dann automatisch immer auf YouTube YouTuber an, die selber Psychische Probleme haben und von ihren Therapien sprechen. Manchmal simuliere ich dann mit mir selber eine Therapiestunde um mich abzulenken (Ja, ich weiß...es ist verrückt! Bitte nicht verurteilen)..aber ich brauche dringend andere Tipps als Ablenkung, die man auch alleine machen kann. Vielleicht ist hier einer der sich auch immer so gefühlt hat oder sich gerade so fühlt, weil auf die nächste Sitzung wartet und hat gute Tipps. Ich wäre euch so so dankbar

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Arachnoidalzyste im Kopf. Könnte dies zu Persönlichkeitsänderungen und psychischen Störungen geführt haben?

Hallo, eine langj. Freundin erhielt vor ca. 10 Jahren diesen Befund: "Arachnoidalzyste in der Sella Turcica von 1,4 x 1,0 x 1,5cm Ausdehnung. Hypophyse wird nach Dorso-Basal abgedrängt, der Hypophysenstiel nicht verlagert. Nach Cranial reicht die Zyste bis an Chiasma Opticum heran. Ausschluss Diffusionsstörung". Seitdem soll sie ca. alle 2 Jahre zum Neurologen wieder kommen zur Kontrolle. Von psychischen Auswirkungen hat der Neurologe nie gesprochen. Aber sie hat seit Jahren abrupte Stimmungswechsel, ist manchmal depressiv, häufig aggressiv und macht z.B. oft ihren Mann total herunter wegen Nichtigkeiten. Manchmal (eher selten) erzählt sie auch etwas, was sich in Wirklichkeit ganz anders zugetragen hat. Eine Verhaltenstherapie (ca. 150 Std., Diagnosen: Depr., Borderline, Traumata, Beziehungsideen, bisweilen paranoid, Impulsivität mit verbaler Aggression) hat nach meiner Beobachtung kaum etwas geändert bei Ihr. Frage siehe Überschrift.

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