brauche ich einen psychologen?

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7 Antworten

Zunächst einmal finde ich gut, daß Du Deinen Zustand, den Du als ungut erkannt hast, ändern willst. Du könntest ja auch sagen: "Das liegt bei uns halt in der Familie, da kann ich nix machen!" Du siehst auch erstaunlich klar, was bei Dir nicht rundläuft. Jedenfalls die Auswirkungen, die die erlittenen Traumata bei Dir zeigen. Auch das ist gut.

Über die wirklich traurigen Ereignisse in Deinem Leben sprichst Du sehr sachlich, ich möchte fast sagen, emotionslos. Man könnte meinen, Du hättest alles verarbeitet. Doch dem ist nicht so. Du hast ja selbst das Gefühl, Du solltest mal einen Psychologen aufsuchen.Ich meine, daß Du eine ordentliche Therapie brauchst, Gespräche und vermutlich zusätzlich Medikamente, damit Du aus Deiner Depression herauskommst.

Wenn Du dazu bereit bist, sprich bitte zuerst mit Deinem Hausarzt darüber. Er wird Dir den weiteren Weg weisen und ggf. auch Empfehlungen aussprechen können.

Alles Gute für Dich!

Miriam1990 04.10.2011, 13:43

danke für deine ehrliche antwort... ich weiß ja nichteinmal ob es depressionen sind?! mal gehts mir total super und mal bricht alles in mir zusammen... es ist schwer zu sagen, warum ich oft rummecker... ich mache teilweise einen elefanten aus einer mücke... wahrscheinlich wirklich weil ich mich selber nicht leiden mag... ich fühle mich oft ungerecht behandelt... ja meine situation bzw. mich selber zu beschreiben ist sehr schwierig...

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Liebe Miriam, ich würde dir schon raten, zum Psychologen zu gehen, oder erstmal zum Hausarzt, der dich dann an einen Psychologen überweist, denn dir scheint es psychisch ja wirklich schlecht zu gehen. Mein Bruder war wegen traumatischer Erlebnisse auch in psychologischer Behandlung, und es hat ihm sehr geholfen, heute geht es ihm im Großen und Ganzen wieder gut. Du tust dir, deinem Partner und auch deinem gesamten Umfeld wirklich einen Gefallen, wenn du dir professionelle Hilfe suchst!

Also mit solchen Aussagen "du bist manisch-depressiv" wäre ich vorsichtig. Dass du dir jetzt professionelle Hilfe holen möchtest, ist völlig richtig. Ich drücke dir die Daumen, dass du einen geeigneten Psychotherapeuten findest. Es ist extrem wichtig, dass du mit deinem Therapeuten sehr gut klar kommst und dich wohl fühlst. Sobald es nicht zutrifft rate ich dir, einen anderen zu suchen. Nichts überstürzen, das passiert viel zu schnell. Wenn du irgendwelche Verträge unterschreiben musst, lass dir Zeit damit. Beharre eventuell auf einer Schnupperstunde.

Hätte ich mal damals das so gemacht, hätte ich vielleicht nicht jahrelang gelitten und Zeit in eine Psychotherapie verschwendet, die mir nichts gebracht hat. Naja hinterher ist man immer schlauer!

Ganz wichtig für dich Miriam ist, dass du versuchst auf deine Gefühle zu hören. Das was dein Bauch dir sagt, ist meistens das was du brauchst. Ist am Anfang etwas schwer, aber mit der Zeit wird es immer besser und du wirst merken, dass es dich auf Dauer glücklich und lebensfroh macht!

berta 06.10.2011, 12:50
  • weist eigentlich auf eine bipolare störung (manisch-depressiv) hin.
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hallo mirian,

deine aussage

  • mal gehts mir total super und mal bricht alles in mir zusammen

weist eigentlich auf eine bipolare störung (manisch-depressiv) hin.

wie evistie schon schrieb, brauchst du einen guten therapeuten und evtl. auch medikamente.

ich an deiner stelle, würde aber (BEGLEITEND zu den o. maßnahmen) eine homöopathische behandlung versuchen....grade weil diese "störung" auch u.a. in den genen zu suchen ist.

alles gute für dich!!


Ursachen

Die Entstehung einer bipolaren Störung ist höchstwahrscheinlich multifaktoriell bedingt (Vulnerabilität). Sowohl genetische Faktoren als auch psychosoziale Auslöser dürften eine Rolle spielen, d. h. das Erbgut setzt einen Rahmen für die Erkrankungswahrscheinlichkeit (Prädisposition) und die Umfeldfaktoren beeinflussen Entstehung, Verlauf und Ende der Erkrankung.

Erblichkeit

Bipolare Störungen sind bis zu einem gewissen Grad erblich veranlagt.

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Verwandte ersten Grades von Menschen mit einer Bipolar-I-Störung ebenfalls daran erkranken, ist gegenüber der normalen Bevölkerung siebenfach erhöht. Deren Risiko, an irgendeiner Form von Gemütsleiden – an einer affektiven Störung also – zu erkranken, ist um das 15- bis 20-fache erhöht.


http://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_St%C3%B6rung

Liebe Miriam, ich würde Dir ehrlich gesagt einen systemischen Blickwinkel auf Deine Familiendynamik empfehlen. Damit meine ich, Du solltest eine systemische Psychotherapie machen und nicht irgendeine Psychotherapie, vielleicht auch eine Familienaufstellung. Damit werden unbewußte Dynamiken ans Licht gebracht, die z. B. die Suizidneigung erklären können. Schau doch mal bei Wikipedia oder - kürzer - z. B. bei http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung. Gute Besserung!

Ich persönliche sehe hier weniger die Notwendigkeit zum Psychologen zu gehen als vielmehr Gründe für ausführliche und offene Gespräche mit dem Hausarzt. Danach erscheint es mir angebracht, sich in psychotherapeutische Betreuung zu begeben. Ob dies stationär erfolgt oder ambulant erfolgen kann sollte mit Arzt/Therapeut besprochen werden.

ich danke euch für eure mühe um mir tips zu geben... vielen dank ich werde mir professionelle holen...

lg miriam

gesfsupport2 04.10.2011, 20:47

Liebe Miriam1990,

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