Blutzuckerwerte komisch?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bin kein Diabetiker, kann aber was dazu sagen:

Es gibt schöne Schaubilder im Internet, die erklären, wie die sogenannten DPP4-Hemmer wirken. Im Janumet ist der DPP4-Hemmer Sitagliptin enthalten (neben Metformin).

Wenn Sie das Schaubild studieren, dann stellen Sie fest, dass das Sitagliptin im Janumet nur in Verbindung mit den Inkretinen zur Insulinausschüttung führt (weil der physiologische Abbau der Inkretine gehemmt wird). Es unterstützt nur die physiologische Kaskade: Essen-Inkretin-Insulin. Die Inkretine werden aber nur freigesetzt, wenn Sie etwas essen. Also: Sie können unter Janumet allein nicht unterzuckern. Hypos gibt es unter Janumet nur, wenn die Diabetiker zusätzlich Sulfonylharnstoffe oder Insulin nehmen. Wenn Sie mehr essen (Gummibärchentüte) dann werden auch mehr Inkretine ausgeschüttet und somit wird der aufgenommene Zucker auch schneller verstoffwechselt. Deshalb war der BZ auch wieder runter. Das ist der Vorteil gegenüber den alten Sulfonylharnstoffen, die nicht inkretinvermittelt die Insulinausschüttung angeworfen haben (egal ob der Diabetiker etwas isst oder nicht).

 - (Diabetes, Süßigkeiten)

Dazu kann ich sagen, ich bin speziell. Ich unterzucker sogar sehr stark unter Janumet. Ich bin, im Februar, fast daran gestorben. Weil ich alleine zu Hause war aber ich könnte mir eben so noch selbst helfen. Mein Diabetologe konnte es auch nicht fassen aber ich gehöre zu den 3% der Diabetiker, die unter Janumet unterzuckern.

Aber vielen Dank für die ausführliche Antwort, ich werde meine Erkrankung jetzt ernster nehmen und auch eine Schulung machen.

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Das muss ja nicht an deiner Diabetes liegen, so eine Fressattacke hab ich manchmal auf. Bedingt deiner Vorgeschichte, musst du aber diesem Drang innehalten, sonst kann da wirklich noch was passieren.

Ja, das weiß ich. Mich hat nur der niedrige Wert danach erstaunt. Der würde aber später doch noch höher.

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Hallo, ich mache mir derzeit Sorgen um meinem Blutzucker. Ich bin 21 Jahre alt und leicht übergewichtig (Bewegungsmangel, bewege mich kaum und meine Muskulatur ist schwach. 76kg auf 179cm) Bei einer Routineuntersuchung wurde bei mir ein Nüchternzucker von 95 festgestellt. Seitdem bin ich irgendwie schon immer in Sorge. Weil man den Test meiner Meinung nach falsch gemacht hat (Desinfektionsmittel und Blut hat sich mit Mittel vermischt), habe ich mir kurzerhand ein Messgerät gekauft.

Nun, ich habe Tagsüber oft einen Wert um die 100-120 gehabt, häufig Morgens gemessen mit Werten von 93-96. Habe dann gemerkt, dass ich ständig durst habe und kaum etwas trinke. Nach einigen Tagen viel trinken hatte ich einen Nüchternzucker von ca. 85.

Jetzt, nach 2 Monaten, habe ich erneut Nüchternzucker von ca. 95. Daher habe dieses Mal konsequent direkt nach dem Aufstehen, 1 Std. nach dem Frühstück, 2 Std. nach dem Frühstück gemessen. Hier sind die Werte:

Nüchternzucker: 95 1-Std-Wert: 132 (Käsestange, einige Geflügelwurstscheiben, Kaffee mit 3,5% Vollmilch und Zucker) 2-Std-Wert: 79

Nüchternzucker: 94 1-Std-Wert: 79 (1 Brötchen mit Geflügelwurstscheiben, Kaffee mit 3,5% Vollmilch und Zucker) 2-Std-Wert: 72

Ich finde es sehr Merkwürdig, dass das eine Mal mein Blutzucker grenzwertig startet, grenzwertig auf die 140 zugeht und dann plötzlich einen perfekten Level erreicht. Beim zweiten Test war schon der 1std Wert niedriger als mein Nüchternwert. Ich bin kein Diabetiker. Ist das besorgniserregend? Wie kommen diese Werte zu stande? Auf einigen Seiten gibt es Angaben über "den perfekten Blutzuckerverlauf". Demnach startet ein gesunder Mensch bei ca 75-79 Nüchternzucker, steigt auf ca. 110 bis maximal 120 eine Stunde nach dem Essen und erreicht nach zwei Stunden den 80er bis 90er Bereich.

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