Blutzucker-Teststreifen und Kostenübernahme?

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3 Antworten

Versicherte haben nach § 31 SGB V Anspruch auf Versorgung mit Harn- und Blutteststreifen, deren Kosten 2004 mit rund 560 Millionen Euro nicht unerheblich waren. Blutzuckerteststreifen gehören zwar zu den rezeptfreien Medizinprodukten, bleiben aber rezeptierbar.

In der Praxis werden Teststreifen vom Arzt jedoch nur dann auf Kassenrezept verordnet, wenn Blutzuckerselbstmessungen "sinnvoll und wirtschaftlich" sind; das heißt, wenn die Behandlung von Diabetes die Messung erfordert und wenn der Patient in der Lage ist, daraus gegebenenfalls therapeutische Konsequenzen zu ziehen. Dies ist in der Regel bei einer intensivierten Insulintherapie und bei Insulinpumpenträgern der Fall. Ferner können Blutzuckermessungen bei instabilen insulinpflichtigen Diabetikern oder bei Diabetes-Patienten mit häufigen hypoglykämischen Zuständen angezeigt sein.

Teststreifen für Blutzuckerselbstmessungen, die ausschließlich zur Dokumentation der Glukosewerte im Blut dienen, werden jedoch nicht verordnet. Die Verordnung von Blutzuckerteststreifen allein zu diesem Zweck entspricht nicht den "Kriterien einer wirtschaftlichen Verordnungsweise", die von den Ärzten zu beachten sind.

http://www.vfa.de/de/patienten/patientenratgeber/ratgeber028.html

also ich habe auch Diabetes 2 und spritze Insulin bin bei der AOK und da bekomme ich pro Quartal 250 Teststreifen lg:pcmane

Das ist mittlerweilse sehr unterschiedlich geworden. normale DIabetiker Typ2 bekommen bis zu 200 Teststreifen im Quartal. Wenn du Typ 1 bist, bekommst du aber schon wieder bis zu 400 Stück im Quartal. Ich kenne aber Diabetologen die gerade für Menschen die nicht soviel Geld haben, oft von den Pharmavertretern Teststreifen umsonst rausgeben, wenn sie die Teststreifen im Quartal schon ausgereizt haben.

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