Blutvergiftung bei Bremsenstich möglich?

2 Antworten

Ob es eine Blutvergiftung ist kann ich nicht sagen, ich weiß nur das ein Bremsenstich sehr weh tut und sich ordentlich entzündet, du solltest dir Morgen RIVANOL aus der Apotheke holen und den Arm damit kühlen, das desinfiziert gleichzeitig, Ich hatte auch so einen Bremsenstich am Fuß (Knöchel) und er wurde richtig dick und rot, mit RIVANOL ist es nach ca. einer Woche besser geworden. Zur Sicherheit solltest du aber Morgen zum Arzt gehen.

Ja, im Volksmund nennt man dies eine Blutvergiftung. Natürlich ist es aber keine Blutvergiftung, denn sonst könntest Du hier nix mehr posten. Es handelt sich um eine Entzündung einer Lymphbahn. Die gehört mit einem Antibiotikum behandelt, also ab in Krankenhaus. Wenn dieser rote Strich sich bis oben hin, wo die Lymphe in Blut hinein fließt, fortsetzt, dann erst kommt es zur Blutvergiftung. LG

Plötzlicher Tod ca. 2 Stunden nach dem Entlassen aus dem Krankenhaus.

Eine 75-jährige Frau ist ca. 2 Stunden nach dem Entlassen aus dem Krankenhaus plötzlich gestorben, Diagnose: Plötzlicher Kreislaufstillstand. Die Tote wurde neben ihrem Bett auf dem Fußboden, mit beiden Händen an der Brust gefunden, das Handy in ihrer Reichweite. An der Bettkante gab es einen Blutfleck. Das Blut wurde auch im Bereich des Afters festgestellt.

Die Kranke wurde mit dem Verdacht auf eine Magendarm-Grippe ins Krankenhaus eingeliefert. Sie hatte nachts starkes Erbrechen und Durchfall. Das EKG bei der Aufnahme war normal. Im Blut wurden keine Viren festgestellt (keine Magendarm-Grippe?). Die Kranke erholte sich nach einigen Infusionen war jedoch durch den Aufenhalt im Krankenhaus (4 Tage) sehr erschöpft (wenig Schlaf, stickige Luft). Der Arzt wies auf merkwürdiges Verhalten (psychische Probleme?) der Kranken auf. Das zweite EKG wurde nicht durchgeführt.

Beim Entlassen aus dem Krankenhaus klagte die Kranke, dass Sie sich schlechter als bei der Einliefung fühlte, klagte aber nicht über etwas konkretes. Sie war relativ gut zu Fuß. Sie wollte schnell nach Hause und vor allem ausschlafen.

Eine Verwandte hat Ihre Wohnung um 12:00 Uhr verlassen. Eine halbe Stunde später klingelte eine Bekannte an der Tür. Niemand öffnete. Die Frau muss entweder innerhalb dieser halben Stunde oder beim Aufstehen (um die Tür zu öffnen) gestorben sein.

Wichtige Fakten, die möglicherweise im Zusammenhang stehen: 1. Die Möglichkeit, dass das Erbrechen und der Durchfall durch mehrfach aufgewärmtes Essen verursacht wurden ist wahrscheinlich. 2. Unmittelbar vor der Eininlieferung ins Krankenhaus hat Sie viel Stress bei einer größeren Renovierung erlebt. 3. Schon während der Renovierung, noch vor dem Erbrechen und dem Durchfall fühlte sie sich sehr schwach und klagte über Gleichgewichtsstörungen. 4. Sie leidete** seit Wochen** unter einer Zahnfleischentzündung, die immer wieder ohne Erfolg und bis zum Schluß behandelt wurde. Sie wollte um jeden Preis eine Brücke retten.

Die Obduktion der Leiche wurde (leider) nicht durchgeführt.

Meine Fragen: 1. Kann es sein, dass die primäre Ursache des Todes in der schlecht behandelten und langwierigen Zahnfleischentzündung liegen kann und dass die anderen Faktoren wie die Übermüdung und evtl. die Nahrungsvergiftung und der darauf folgende Krankenhausaufenhalt nur dazu beigetragen haben?

Die Frau war sonst bis auf eine fortgeschrittene Arteriosklerose und einen TIA-Vorfall vor einem Jahr relativ fit.

  1. Könnten die von dem Arzt erwähnten "psychischen Probleme" schon Anzeichen einer Sepsis oder eines Herzinfarkts gewesen sein?

  2. Worauf kann der Blutfleck (aus dem After) an der Bettkante hinweisen? Ist es möglich, dass die Frau während Sie noch gesessen hat (nachdem Sie aufstehen wollte?) gestorben ist?

  3. Ist dem zuständigen Arzt etwas vorzuwerfen, z.B. warum kein zweites EKG, falsche Diagnose oder das Ignorieren der psychischen Vorfälle? Die Frau wurde in die Infektionsabteilung eingeliefert.

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Klaffende Wunde, jetzt Erkältung -> Sepsis?

Hallo!

Ich habe mir in der Nacht von Freitag auf Samstag eine sehr heftige Schnittwunde am Arm zugezogen, bin aber nicht zum Arzt gegangen.Hab sie ausbluten lassen, Tempo und Verband drauf und fertig. (Im Nachhinein nicht sehr schlau, ist mir schon klar...) Jedenfalls bekam ich am Montag plötzlich eine Erkältung. Muss ja nichts heißen, schließlich haben wir im Moment die Haupterkältungszeit. Andererseits kam ich (Hypochonder :/) zu dem Schluss, es könne auch Anzeichen einer Infektion sein. Eine Sepsis verläuft zu Beginn ja anscheinend wie eine normale Erkältung. Zum Fiebermessen habe ich nichts da, meine Schwester bringt mir heute Abend wohl ein Thermometer. Mein Puls liegt etwa bei 80 Schlägen, ich habe aber keine Ahnung, ob das normal bei mir ist, oder schon erhöht, und falls es erhöht ist, könnte es ja schlicht und einfach auf die stinknormale Erkältung zurück zu führen sein... Wie sieht die Wunde aus: es ist immer noch ein ziemliches Loch. Es tut nicht wirklich weh, außer natürlich wenn ich irgendwo anstoße. Es ist leicht gelbliches Zeug drin, wenn ich den Verband abmache (Eiter?). Die Ränder um die Wunde sind eher weiß, vielleicht rosa, aber nicht geschwollen und rot. Nur die gelbliche Färbung der Wunde und das herumsaften macht mir etwas Sorgen.

Könnte meine Erkältung auf eine Sepsis/Infektion hindeuten? Ist das gelbe Zeug in der Wunde ganz sicher Eiter, auch wenn es sonst keinerlei Anzeichen für Entzündungen gibt? Muss ich wirklich zum Arzt oder ist das alles noch im Bereich der normalen Wundheilung?

Bitte, bitte keine Vorträge, dass ich nicht gleich ins Krankenhaus gegangen bin... :/

Liebe Grüße!

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