Bluthochdruck wirklich ungefährlich?

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Hallo Noah, die Werte hören sich zwar etwas erhöht an aber es liegt auch immer daran was du bei der Messung gerade getan hast. Bei Belastung ist der Blutdruck ja bekanntlich höher als im Ruhezustand. Zu Belastung wird auch das Gehen gerechnet, Treppen steigen, Haushalt usw. Vor einer Messung sollte man normalerweise 5- 10 Minuten ruhig da sitzen. Bei einer Langzeitmessung ist es Sinn der Sache sich normal zu bewegen und darum wird der Blutdruck halt auch nach oder während der Belastung gemessen. Ich denke du solltest deinem Arzt vertrauen aber den Blutdruck trotzdem im Auge behalten. Wenn du kein Gerät zu Hause hast kannst du den Blutdruck auch ab und zu in der Apotheke messen lassen. LG

Nein, an dem Tag habe ich mich nicht übermäßig belastet. Manchmal saß ich sogar längere Zeit und das Gerät hat trotzdem Werte von über 90 diastolisch gemessen! Bin echt deprimiert...

Beim Kardiologen habe ich auch ein Belastungs-EKG gemacht: es hat sich herausgestellt, dass mein Blutdruck unter Belastung nicht so sehr ansteigt, also so 180/(unterer Wert gerade vergessen). Der Kardiologe sagte jedenfalls, das sei gut, nur mein Ruheblutdruck ist eben zu hoch. Nächstens wird sich entscheiden, ob ich Medikamente brauche, wahrscheinlich schon... und das mit 21...

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit die heute fast jeder hat. Und Bluthochdruck ist nicht gerade ungefährlich auf dauer gesehen ist es eine Zeitbombe wenn du nicht anfängst frühzeitig etwas zu machen. Bluthochdruck schädigt deine Arterien und Venen auf dauer, d.h du stehst dann Gefahr einen Schlaganfall, Herzinfarkt, Thrombose, pavk, Aneurysma, usw zu bekommen aber das auch nur wenn du nichts gegen den Hochdruck machst. Stell dir vor wie schnell dein Herz arbeitet und wieviel druck die Venen aushalten müssen, da es nur ein begrenztes Volumen gibt. Also achte gut auf deinen Kreislauf und Blutdruck.

Große Blutdruckunterschiede bei Arzt und beim selber messen - was tun?

Nachdem mein Doc einen systolischen Wert von 160 gemessen hatte (der diastolische Wert war glaube ich in Ordnung), hat er mir eine 24-Stunden-Messung mit einem automatischen Blutdruckgerät durchgeführt. Die Werte waren hier zwar nicht mehr ganz so extrem hoch (im Mittel 145/80), aber eben immer noch zu hoch.

Daraufhin hat er mir Tabletten gegen Bluthochdruck (Candecor 8mg) und ein Blutdruckmessgerät verschrieben.

Zu meiner Überraschung waren alle von mir bisher selbst gemessenen Werte beim syst. meist um die 120 (nie über 125). Der diast. war mit ca. 70 sogar immer recht niedrig (nie über 80).

Dass es bei der Arzmessung wegen der Erwartungshaltung zu erhöhtem Blutdruck kommen kann ("Weißkittelphobie") ist mir bekannt, aber kann dies auch noch bei einer 24 Stunden-passieren oder ist am Ende mein Gerät defekt oder ich messe grundlegend falsch?

Wie ich gemessen habe: Ich habe stets dafür gesorgt dass ich vollständig zur Ruhe gekommen bin (das sind zwar optimalbedingungen für einen niedrigen Druck, aber so stand es in der Anweisung), Meinen Arm habe ich ausgestreckt mit der Handinnenfläche nach oben entspannt auf einen hohen Tisch gelegt, so dass der Arm in Herzhöhe lag. Beine habe ich nebeneinander gestellt und mich mit dem Rücken an den Stuhl gelehnt. Ich habe darauf geachtet dass zwischen Manschette und Arm noch ein bis zwei Finger passten wie es in der Anleitung steht. Gemessen habe ich dann am selben Arm wie beim Arzt und der 24Stunden-Messung.

Was kann nun der Grund für den großen Unterschied sein?

Ach und mein Alter - wie im Nickel zu erkennen ;-) - 42.

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Unterfunktion nach Radiojodtherapie

Hallo ich beschäftige mich seit einem Jahr mit dem Thema Schilddrüse! Nach einer Fußpoperation häftige Schweißausbrüche und Ruhepuls von 140! Nach einem halbem Jahr Ärtztemarathon stellte sich heraus, dass ich eine disseminierte funktionelle Autonomie an der Schilddrüse habe und man rät mir zur radiojodtherapie, die ich Ende Januar durchführen lies! Heute ist mein Zustand leider nicht wirklich angenehm! Wahnsinnige muskelverspannungen, nackenschmeruej, Halsschmerzen, Knopfdruck! Nehme mittlerweile 43,75 l-thyroxin bis vor zwei Wochen noch 25! Meine letzten Werte worauf der Arzt meinte das ich auf 50 l-thxroxin steigen sollte waren! Tsh basal 2,89 (0,27-4,2) Freies T3 2,73 (2,0-4,4) Freies T4 1,29 (0,93-1,7) Meine Frage an Euch, ist mein Befinden normal und wann gibt es sich nach der Einstellung? Und bin ich eurer Meinung nach gut eingestellt? Danke für eure Hilfe und Antworten Steffi

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Zu hohe Leberwerte?

Hallöchen. Letztes Jahr im Januar musste ich zum Werksarzt, der mir unter anderem auch Blut ab zapfte und dieses Jahr im November auch wieder.

Das waren meine Leberwerte 01/2015:

  • Gamma-GT: 53 U/l bis 40 ---------- *
  • GOT (ASAT): 21 U/l bis 35 ------*---

Und das sind die Werte von 11/2016, ebenfalls vom Werksarzt ab gezapft:

  • Gamma-GT: 117 U/l bis 40 ---------- *
  • GOT (ASAT): 32 U/l bis 35 ---------*

Die dick geschriebenen Zahlen sind meine Werte und hinten die, das sind die Normwerte. Alkohol trinke ich nur am WE. Entweder nur 1 Tag oder auch manchmal Freitag und Samstag. Bin Übergewichtig. Esse aber seit übern Jahr nicht wirklich viel und mein Gewicht geht trotzdem nicht runter. Fleisch esse ich nur Pute oder Hähnchen und das schon viele viele Jahre. Beim einkaufen gucke ich immer auf die Kalorien und auf die Kohlenhydrate, damit ich von beiden nicht so viel einnnehme. Tabletten nehm ich nur die L-Thyroxin.

Nun meine Frage. Sollte ich mit den letzten Werten meinen Hausarzt aufsuchen und hat jemand ne Idee, warum die Werte so drastisch gestiegen sind? Wenn jemand noch ein bestimmten Wert brauch, dann einfach bescheid geben. Leukozytenwert ist vom letzten jahr auch gestiegen von 8,5/10 auf 10/10, falls das jemandem weiter hilft.

Vielen lieben Dank für eure Antworten.

Lg Doreen

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Atemnot kloßgefühl im Hals

Hallo, Vor 4 Tagen habe ich den Krankenwagen gerufen weil ich Atemnot hatte in der Ruhephase. Mir fiel das normale Atmen schwer und durchatmen konnte ich auch nicht wirklich. Angekommen im Krankenhaus haben die Ärzte erstmal ein EKG gemacht und Blutabgenommen danach Ultraschall Halsschlagader,Herz,Nieren usw überprüft Lunge wurde geröngt ... Alles ist okay meinten sie blutwerte sind auch gut. Danach habe ich ein Langzeit EKG und ein Langzeit Blutdruckmessgerät bekommen ..die Werte waren auch okay.

Nun wurde ich gestern Entlassen mit der Begründung das es Psychisch sei...aber ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen.. Es hat erstmal angefangen vor 1 Woche wo die Atemnot 1 Stunde oder 10 min ging.. Und jetzt seit 1 Tag ist die Atemnot den ganzen Tag! Ich hab vorher immer durch den Mund tief luftgeholt ...Meine Schwester hat mir paar Atemtipps gegeben seitdem Atme ich nurnoch durch die Nase ruhig. Aber das schwere Gefühl und der Kloß geht nicht weg.

Allerdings was komisch ist...wenn ich so richtig abgelenkt bin ist alles gut und ich vergesse die Atemnot kurz...jedoch wenn ich wieder daran denke kommt sie wieder...

Kann es wirklich alles Psychisch sein? Ich meine das fühlt sich so Real an! Ich habe auch kaum Stress ich bin 19 und bin von Natur aus etwas Nervös . Ich war vor 2 Wochen noch in einer Klinik wegen Angststörungen und Schwindel...Jetzt wo die Angststörungen und Schwindel weg sind hat der Atemnot begonnen....Es war alles nach einer Reihenfolge.. erst der Schwindel -> Angststörung das dass Herz stehen bleibt -> Atemnot.

Kann es auch Verspannung der Atemmuskelatur sein? Oder was meint ihr?

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Autoimmunerkrankung / Sarkoidose durch Schimmel?

Hallo leute!

Ich hab mich angemeldet, weil meine Ärzte quasi ratlos sind und weil ich zu wissen glaube, was ungefähr los ist. Also: Ich bin 21, Schüler in der Oberstufe und im Frühjahr habe ich bemerkt, dass mein Sehen schlechter ist, als normal. Ich habe an manchen stellen so schwarze "Lücken" in meiner Sicht im Auge bemerkt. Ich ging daraufhin zur Augenärztin, die meine Pupillen zum reinschauen erweitert hat. Sie hat auf meiner Glashaut weiße abnormale Entzündungen bemerkt, sogenannte "snowballs", die laut ihr auf eine interne Infektion hinweisen können.

Ich bin daraufhin zum Hausarzt und habe dort Blut abgenommen bekommen. Dabei waren die ACE werte ca. 12x höher als normal und mein Hausarzt vermutete eine Sarkoidose. Jetzt nebenbei: Meine Familie und ich leben in armen Verhältnissen. Schimmel ist bei uns ganz normal, da wir unter dem Dachboden und in einem sehr alten feuchten Haus wohnen. Kurz vor den Beschwerden haben wir bemerkt, dass es auf der Wand neben meinem Bett sehr viel (an der Wand entlang) vom schwarzen Schimmel präsent war (Wir wissen nicht, wie lange der Schimmel dort war, d.h. ich hätte da womöglich seit Jahren jede Nacht daneben verbringen können). Das haben wir dann mit schimmelreiniger so gut es ging entfernt und überstrichen, da wir vermutet hatten, dass es mein Zustand nicht wirklich gut tun würde. Ungefähr 4 Wochen später habe ich wieder eine Blutabnahme beim Hausarzt gehabt, diesesmal waren die ACE werte gesunken, ca auf 4x so hoch wie normal, aber dennoch eine große Verbesserung. In der zwischenzeit war ich bei vielen anderen Ärzten, (Internist, Kardiologe, Lungenarzt, HNO, etc.) um Anzeichen für eine Sarkoidose zu suchen. Alle Untersuchen haben keine abnormale Anzeichen für eine Sarkoidose gezeigt.

Anfangs ging es mir abgesehen von den Augenbeschwerden relativ gut. Aber in den letzten zwei (oder so) Monaten fingen dann weitere Symptome an, Schwindel und Übelkeit waren ziemlich prominent und ab und an mal bekam ich Attacken mit extremen Schwindel und Übelkeit. Der Hausarzt hat dann bei mir sog. "ocular bobbing" festgestellt auf horizontaler Ebene. Ich ging wieder zur Augenärztin, die meine Entzündungen überprüft hat und Augendruck gemessen hat. Entzündungen waren unverändert und der Augendruck war normal, dennoch spüre ich einen Druck hinter den Augen.

Danach wurde ich ins Krankehaus in die Neurologie eingewiesen. Da suchte man nach einer Neurosarkoidose. Ich war in der Röhre (MRT) und mir wurde Rückemarksflüssigkeit abgenommen. Nach einer Woche hat man mich entlassen weil man nichts gefunden hat und gemeint, es könnte alles in meinem Kopf sein.

Dann fiel mir ein - Der schwarze Schimmel soll giftig sein und unter anderem eine Autoimmunerkrankung hervorrufen können. Die ACE werte im Blut sind nach Entfernung runter. Kann es sein, dass der Schimmel das ausgelöst hat? Würden sich die Snowballs zeigen, wenn der Schimmel ins Hirn eingedrungen ist? Könnten die Ärzte im KH falsch gesucht und/oder das übersehen haben?

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