Bluthochdruck unvermittelt?

4 Antworten

Liebe nolita,

es kann sein, dass sich ein Virus an deinem Herzen zu schaffen macht/gemacht hat. Das müsste abgeklärt werden. Betablocker sind leider langfristig nicht so günstig, weil sie Nebenwirkungen haben können, wie Wassereinlagerungen und Durchblutungsstörungen (die kleine Kapillaren verengen sich). Außerdem verpassen sie dir ein "Korsett" bzgl. deiner körperlichen Leistungsfähigkeit. Besser wären eventuell noch ACE-Hemmer oder Sartane, wenn es denn nicht anders geht. Aber natürlich nur, wenn dein Arzt mitgeht. Auch ein Arztwechsel kann manchmal den Durchbruch bringen.

Anscheinend sind bei dir Blutdruckschwankungen ein Thema. Da muss man aufpassen, dass man nicht durch Unachtsamkeit (auch des Arztes) den Blutdruck zu sehr herabsenkt. Du hast es ja bereits erlebt. Das kann sehr gefährlich werden. Frage mal deinen Arzt, ob sich für Notfälle (Blutdruckspitzen) entsprechende Medikamente finden lassen, die auch nur für solche Situationen gedacht sind (z.B. sog. Anxiolytika).
Aber Achtung: Hier besteht die Gefahr der Abhängigkeit. Nur vorsichtig einsetzen! Voraussetzung ist außerdem, dass du den zu hohen Blutdruck auch mitbekommst und reagieren kannst (Symptome?).

Ansonsten kannst du natürlich mit Ernährung was machen und auch versuchen, besser auf einen gesunden Tagesrhythmus zu achten.

Siehe die folgenden Artikel:

https://www.blutdruck-gesund.de/blutdrucksenkende-Lebensmittel/
https://www.blutdruck-gesund.de/blutdruckschwankungen/

Alles Gute
Frank

P.S.1: Ich kann mir nicht vorstellen, wie man im Liegen seinen Blutdruck ordentlich messen kann. Liegt das Problem vielleicht auch hier?

P.S.2: Im fortgeschrittenen Alter darf der Blutdruck ruhig auch ein wenig höher sein, damit alles gut durchblutet bleibt (unflexiblere Gefäße!). Leider wird das von den meisten Schulmedizinern nicht so gesehen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

In einem solchen Fall sollte der Arzt einmal über andere Blutdruckmedikamente nachdenken. Im Zweifel ein anderer Arzt. Gegen Bluthochdruck gibt es kaum rezeptfreie Mittel. Und wenn man nicht nur zu Bluthochdruck neigt, sondern auch noch einen stark wechselhaften Blutdruck hat, sollte man auch nicht auf die Idee kommen, das selbst in den Griff bekommen zu wollen.

68/46 ist auffällig niedrig für das Alter und dann von diesem Wert Sprünge in Richtung Bluthochdruck und wieder zurück zu machen, ist auch nicht gesund.

Hat das Blutdruckgerät ein Prüfsiegel der Hochdruckliga? Bei China Geräten sind Fehlmessungen mit ein programmiert

Danke sehr. Ja das Blutdruckgerät hat ein Prüfsiegel und den Anstieg meines Blutdrucks merke ich sogar im Schlaf und werde wach davon, obwohl er wie gesagt höchstens auf 147 steigt.

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Carbamazepin: ab wann werden die Nebenwirkungen besser?

Hallo alle zusammen.

Ich habe mich ja schon mehrmals wegen meiner unerklärlichen, therapieresistenten Zahnschmerzen gemeldet. (genaueres ist in meinen beiden anderen Fragen zu lesen)

Am Mo war ich mit einem akuten Schmerzsyndrom in der Notaufnahme, weil ich echt am Ende war. Dort hat mir eine nette Neurologin Carbamazepin verschrieben und ich muss sagen, es hilft tatsächlich. Die Schmerzen sind zwar ziemlich schlimm, aber ich springe nicht mehr vor lauter Pein im Quadrat und konnte heute Nacht tatsächlich mal wieder das erste Mal seit mindestens zwei Wochen durchschlafen :)

Nun ist allerdings so, dass mich die Nebenwirkungen voll erwischt haben. Seit heute morgen habe ich arge Gleichgewichtsstörungen und kann kaum einen Schritt geradeaus gehen ohne einen Ausfallsschritt zu machen. Wenn ich den Kopf ganz still halte und starr geradeaus schaue, ist es etwas besser und mein Blutdruck ist auch in Ordnung. Darum gehe ich davon aus, dass es wirklich das Gleichgewicht ist. Zudem höre ich etwas komisch. Alles scheint unangenehm laut zu sein. Zudem bin ich ziemlich benommen und sehr müde.

Das ist natürlich sehr unangenehm. Könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Nun ist es so, dass ich Freitag unbedingt etwa 2 Stunden per Zug zu meiner Uni fahren muss (ich bin zur Zeit in meiner Heimatstadt) um eine Klausur nachzuschreiben (sonst lande ich im Drittversuch --> das wäre mein letzter Versuch und das wäre natürlich extrem stressend, kann man sich ja vorstellen. Wenn man da dann durchfällt, gilt das Studium als gescheitert und das wäre natürlich schrecklich). Also muss ich früh morgens los und wäre erst früh abends wieder da.

Gibt es wohl eine Chance, dass ich übermorgen etwas fitter bin? Meine Mutter nimmt sich extra einen Tag frei und begleitet mich mit dem Zug, damit ich wenigstens nicht alleine unterwegs bin, falls ich nicht mehr kann oder so. Eine Autofahrt ist leider aus verschiedenen Gründen nicht machbar (leider. Irgendwie muss jeder arbeiten und meine Ma kann auch nicht fahren)

Obwohl ich weiß, dass die Schmerzen dann wahrscheinlich wieder schlimmer werden, spiele ich mit dem Gedanken, morgen abend und Freitag früh einfach nur die halbe Dosis zu nehmen (200mg statt 400mg), wenn die Nebenwirkungen morgen nicht besser sind. Ich weiß, dass das absolut nicht optimal und echt nicht ratsam ist, aber ich MUSS leider diese dämliche Klausur schreiben, sonst lande ich wahrscheinlich in meinem Drittversuch in einer mündlichen Prüfung und die Prüferin ist ein Albtraum. Für eine Krankschreibung bräuchte ich leider ein Amtsärztliches Attest vom zuständigen Arzt und der sitzt -Überraschung- in der Stadt, in der auch die Uni ist. Folglich fällt das auch flach. Leider.

Meint ihr, ich kann darauf hoffen, dass es mir übermorgen schon besser geht, weil ich mich an das Medikament gewöhnt habe oder muss ich mich wohl an den Gedanken gewöhnen, Donnerstagnacht und Freitag wieder schlimme Schmerzen zu haben?

Viele Grüße, die wirklich verzweifelte abc :(

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Zusammenbruch auf der Terrasse.Kann mich jemand beruhigen?

Liebe Freunde und Andere! Mein Mann ist 80.Jahre.Erkrankungen:Diabetes2,Bluthochdruck,Cholesterin,starkes Schwitzen,OP an Bauch und Ohr,Gleichgewichtsstörungen und Schwindel(altersbedingt),Taubheit!Gestern fing er an auf der Terrasse fürchterlich zu brechen.Er war schweissgebadet und zitterig.Konnte sich nicht bewegen und sagte immer nur ihm ist fürchterlich schwindelig.Er hing über das Gitter und wollte auch so bleiben.Ich leistete die üblichen erste Hilfe Massnahmen aber sein Zustand verschlechterte sich. Ich rief die 112 und als die endlich kamen hatte ich es geschafft das er in einem Stuhl saß.Nun begann das Szenarium der Behandlung.Infusion, usw.!das EKG zeigte Abweichungen,der Blutdruck war auf 220!Er wurde immerzu angesprochen war aber kaum ansprechbar.Er konnte sich nicht bewegen,brach weiter und sagte der Schwindel würde immer schlimmer werden.Der Notarzt wurde dazu gerufen,man spritzte ihm etwas in den Mund.Den Kopf wollte er dabei nicht anheben.Ersass die ganze zeit mit gebeugtem Oberkörper da! Dann sollte er versuchen aufzustehen....was überhaupt nicht ging.Auf die Liege sollte er.nach 2.Min.mischte ich mich ein und bat das nachzulassen.8.Leute standen um ihn herrum...da wares doch wohl möglich ihn auf die Trage zu heben...trotz der Schläuche. Nun liegt er auf der kardiologie auf der Wachstation.ich weiß bis jetzt noch keine Diagnose .Kein Arzt erreichbar.Personal darf nichts sage. ganz kurz durfte ich meinen Mann sprechen(ansprechbar).Er wußte auch noch nichts Visite unterwegs.Die Schwester hatte wohl kurz im Vorbeigehen angedeutet das man einen Schlaganfall-oder Gleichgewichtsausfall vermutet.Ich fahre gleich ins KH und werde dann wohl was erfahren.Kann mir jemand irgendwas dazu sagen?Und wie soll ich mich verhalten?das KH hat keinen so sonderlich guten Ruf.Aber der Notarzt wollte ihn dahin haben.Sie werden ihn mir doch wohl nicht schon mit nach hause geben? danke, Eure besorgte AlmaHoppe

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