Bluter?

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1 Antwort

Die Bluterkrankheit unterteilt sich in Hämophilie A und B, je nachdem, ob der Gerinnungsfaktor VIII oder IX im Blut fehlt. Die Krankheit wird über das X-Chromosom vererbt und trifft in erster Linie Männer.

Mit speziellen Untersuchungsmethoden ist eine Früherkennung der Erkrankung schon im Mutterleib möglich. Wichtig ist die Familienvorgeschichte.

Symptome der Bluterkrankheit sind auffällig große und häufige Blutergüsse und schwer stillbare Blutungen. Eine leichte Ausprägung der Bluterkrankheit wird oft erst bei Eingriffen wie dem Ziehen eines Zahnes bemerkt. Schwerere Ausprägungen zeigen sich durch innere Spontanblutungen, von denen vor allem die Gelenke betroffen sind (Mögliche Folgeerkrankungen).

Diagnostiziert wird die Bluterkrankheit durch Blutuntersuchungen. Die Notwendigkeit einer Therapie orientiert sich am Schweregrad der Erkrankung, das heißt dem Ausmaß des Gerinnungsfaktormangels. Leichte Defekte benötigen keine Dauertherapie.

Die Betroffenen mit ausgeprägtem Faktorendefekt müssen lebenslang Präparate mit dem fehlenden Gerinnungsfaktor injizieren. Bei stärkeren Blutungen werden neben der Substitution mit Gerinnungsfaktoren auch Bluttransfusionen durchgeführt.

Bluterkranke sollten vor allem gefährliche Sportarten meiden, ihre Geschicklichkeit trainieren und durch Zahnpflege ihre Zähne zu erhalten versuchen.

http://www.gesundheitpro.de/Bluterkrankheit-Haemophilie-Blut-A050829ANONI012936.html

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