Blutbildkontrolle notwendig bei Einnahme von Antidepressiva Trimipramin)?

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2 Antworten

Hallo,

bei der regelmäßigen Einnahme des Antidepressivum Trimipramin sollten regelmäßig ( möglichst alle 3 Monate ) das Blutbild und die Leberenzyme kontrolliert werden, weil als Nebenwirkung nicht selten ein Transaminasenanstieg und eine Leuko-und Thrombozytopenie sowie eine Eosinophilie von den Herstellern beschrieben wird.

Auch werden, vor allem bei höherer Dosierung, Herzrhythmusstörungen sowie starke Blutdruckschwankungen beobachtet, so dass sowohl Blutdruck- als auch EKG-Kontrollen sinnvoll sind !

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sonne123 03.10.2017, 18:40

Danke @ Tigerkater und Lilly für eure hilfreichen Antworten. Also steht es doch nicht ganz umsonst in der PB. Vielleicht hält er es erst als notwendig, wenn sich Nebenwirkungen zeigen. Ich nehme ihm das nicht übel. Er ist in einem Alter wo er sich längst zur Ruhe setzen könnte, aber das kommt für ihn noch nicht in Frage. 

@Tigerkater, ich habe da mal eine Frage in Sachen Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Bei meinem Hausarzt habe ich das Gefühl ihm zu sagen, was gut wäre, wie eben eine Blutbildkontrolle oder ähnliches. Ist das nicht seine Aufgabe? Oder ist das Standard? Ich meine dann könnte ich mich doch gleich selbst behandeln oder sehe ich das verkehrt? Sooft bin ich Gott sei Dank nicht dort von daher noch alles vertretbar.

LG 

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LillyCooper 03.10.2017, 21:27
@sonne123

Standard ist das mit Sicherheit nicht dem Arzt sagen zu müssen was er tun soll... 

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sonne123 04.10.2017, 09:55
@LillyCooper

Über einen Wechsel habe ich schon nachgedacht. Aber wohin??? Da ist guter Rat teuer. So muss ich froh sein, das er noch praktiziert. Als meine Mutter noch lebte,musste ich öfter zu ihm. Jetzt eher seltener, von daher noch in Ordnung. Wenn es so bleibt ist es okay. Bei meinem Mann sieht es schon anders aus aufgrund seiner Erkrankungen. Da ist ein HA ein absolutes Muss....LG 

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LillyCooper 04.10.2017, 10:50
@sonne123

Ich bin damals auch durch meine Eltern an meinen Hausarzt gekommen. Der hat schnell den Rezeptblock in der Hand gehabt. Den musste ich auch oft sagen was mal anstehen würde.. 

dem haben sie vor knapp 2 Jahren die Zulassung entzogen. 

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Tigerkater 04.10.2017, 17:02
@sonne123

Hallo Sonne123 : Natürlich hast Du völlig Recht ! Wenn der Arzt Dir ein Medikament verschreibt, sollte er selbstverständlich Dich auch darüber informieren, welche Nebenwirkungen zu erwarten sind und auch, welche Kontrolluntersuchungen im Laufe der Zeit erforderlich werden !!!

Wenn dies bei Dir und Deinem Arzt so sein sollte, wäre es an der Zeit, den Arzt zu wechseln !!!

Wenn dies wir Du schreibst bei Dir nicht möglich ist, wirst Du nicht umhin kommen, Dich selbst zu informieren oder in einem Forum wie diesem nachzufragen.

Ich helfe auch gerne, wenn ich kann !!!

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sonne123 04.10.2017, 18:32
@Tigerkater

Da wird mir wohl nichts über bleiben und eben alles selbst in der Hand nehmen. Ich kann mich noch gut an die Anfangszeit mit Tavor erinnern....das Wartezimmer leer, ich war wenn es hoch kommt vielleicht 3 Minuten im Sprechzimmer. Rezept und einige Worte gewechselt das war es schon. Im Internet habe ich dann erstmal gelesen, wie abhängig das Mittel machen kann und man es auf keinen Fall ständig nehmen soll. Das hätte ich ohne diese Info gemacht und wäre auf direktem Wege in die Abhängigkeit geschlittert. Nicht immer liest man die PB von Anfang bis Ende. 

Danke für dein Angebot der Hilfe. Werde ich ggf. gerne in Anspruch nehmen. 

LG 

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Hallo Sonne 123, 

Ich nehme Citalopram (auch ein antidepressivum) und werde jedes Jahr 1 mal zum Blutbild gebeten. Hatte auch schon mal trimipramin und da war es nicht anders. Denke bei allen langzeit genommenen Medikamenten sollte 1 mal im Jahr Leber und nierenwert gemacht werden. 

Liebe Grüße 

Lilly 

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sonne123 03.10.2017, 18:40

Danke :-) 

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