Blinddarmdurchbruch, künstliches Koma

1 Antwort

Hallo anestico,

zu Deiner 1. Frage:

Wieso sollte es zu einer perforierten Appedicitis kommen, wenn es noch nicht mal eine Appendicitis ist? Wenn er nicht entzündet ist, ist die Appendix sehr klein, im inneren eigentlich sogar leicht zu übersehen. Da ist nichts zum platzen.

Ist er jedoch entzündet und es handelt sich wirklich um eine akute Appendicitis, dann kann es zu einer Perforation kommen, aber bis es soweit ist, hast Du schon so starke Schmerzen, das Du freiwillig ins Krankenhaus fahren würdest. Spätestens wenn es perforiert, wirst Du höllische Schmerzen haben. Aber da würde sich noch mehr zeigen, als nur Schmerzen.

Zu Deiner Frage hier:

Das ist gut möglich. Sollte es sich wirklich um eine perforierte Appendicitis handeln und es zu einer Peritonitis (Bauchfellentzündung) gekommen sein (das ist eigentlich bei einem geplatzten "Blinddarm" normal), ist die ganze Soße in Deinem Bauchraum.

Je nach dem , wie groß die Operation war und wie sehr Du dadurch geschwächt bist, kann es sehr gut möglich sein, das man Dich in ein künstl. Koma versetzt, damit sich der Körper besser von den Strapazen erholen kann. Denn das ist der einzige Sinn und Zweck des künstl. Komas. Das der Körper sich besser erholen kann.

Überlebenschance nach Herzinfarkt mit Sauferstoffmangel

Hi, ich bin zur zeit etwas niedergeschlagen. letzten sonntag hatte mein onkel (52 jahre alt) einen herzinfarkt bei sich zuhause in der garage. meine tante fand ich bewusstlos und blau angelaufen dort liegen. keiner weiß wie lange er schon dort lag. der notarzt hat anscheinend über 30 minuten reanimiert was ja dann auch gelang. er wurde ins naheliegende krankenhaus gebracht und ins künstliche koma versetzt. dort bekam er dann auch noch eine lungenentzüdung und die ärzte sagten, dass teile seines herzens schwer beschädigt sind und schon verhärtet wären. jetzt haben sie die mittel für das künstliche koma abgesetzt (gestern), aber er wird nicht wach und spricht auf nichts an. er tut aber allerdings selbstständig atmen und unser hausarzt hier im ort kam zum zeitpunkt der reanimation zufällig vorbei (wohnt in der selben straße) und beteiligte sich. er meinte das die augen meines onkels noch auf eine taschenlampe reagiert hätten. ich frage mich jetzt ob überhaupt noch chancen bestehen, dass im gehirn nicht so viel beschädigt wurde? die ärzte jedenfalls geben keine großen chancen (ärzten vertraue ich aber auch nicht 100%)

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