Bleiben Depressionen für immer?

2 Antworten

Eine Depression kann man therapieren, aber es besteht dann eine größere Wahrscheinlichkeit nochmals eine zu bekommen. Doch da solltest du dir mit 16 keine Gedanken darüber machen, das kann sich auch noch ganz zum Guten wenden.

Es gibt tatsächlich Menschen, die ein Leben lang unter Depressionen leiden. Aber du bist noch so jung, da besteht auf jeden Fall noch die Möglichkeit, die Depressionen in den Griff zu bekommen und zu heilen. Gib die Hoffnung nicht auf, arbeite mit deinem Therapeuten und dem Arzt Hand in Hand, dann wird alles wieder gut.

HALLO zusammen. Es geht um meinen Bruder, er ist Alkoholiker, depressiv und ist meiner Meinung nach auch noch paranoid... Was kann ich tun?

Vor ca fünf Jahren haben seine Paranoia einen ersten Höhepunkt erreicht. Er hat inzwischen alle Freunde vergrault, die meisten Familienmitglieder auch. Nur mich schreibt er dann und wann Mal an und klagt sein Leid, macht mir aber auch Vorwürfe und sagt solche Dinge wie:" wird Zeit das du stirbst" oder" ihr seid doch Schuld an meiner ganzen scheisse" , einmal hat er mir vorgeworfen ich hätte ihn bei so einer assi tv Sendung( mitten im Leben oder ähnliche Formate) vorgestellt, bzw angeworben...das war so: er wurde bei einer Bekannten social Media Seite von einer unbekannten angeschrieben, er sieht sich ihr Profil an und sieht das eben diese Frau bei einem tv Sender arbeitet und meldet sich dann bei mir und meint, wie oben beschrieben, das ich diese Frau auf ihn angesetzt hätte.... Oder fragt er mich warum ihn alle Leute auf der Straße angrinsen... Unsere Mutter ist vor knapp zehn Jahren gestorben und er war dabei als es zu Ende ging. Seid dem trinkt er. Erst nur am Wochenende und mit Freunden, aber seid ca fünf Jahren trinkt er täglich, Schnaps und andere Sachen... Er hat Probleme mit dem Magen und so weiter, ich schiebe das auf den Alkohol. Er hat mich wieder, nach gut nem Jahr gar keinen Kontakt, angeschrieben und sagt er hat Depression und er sich am liebsten umbringen will. Ich habe ihm vorgeschlagen er solle doch Mal zum Therapeuten gehn und sich helfen lassen, er antwortet, ihm sei alles egal und er vertraut auch keinem, ich schreibe er soll es doch wenigstens mal versuchen... Keine Antwort... Ich will ihm gerne helfen, er ist ja mein Bruder und ich hab ihn lieb... Aber er will ja nicht.... WAS KANN ICH TUN???

Danke schon mal....

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Verzweifelt. Schwere Depression unheilbar?

Seit ich 12 bin habe ich Depressionen. Heute bin ich 20 Jahre alt und bin "gesegnet" mit schweren Depressionen, einer Angststörung und Borderline. Ist selbstverständlich alles von mehreren Psychologen diagnostiziert. Ich habe Tabletten also Antidepressiva genommen die helfen mir nicht. Ich überlege ein anderes Medikament auszuprobieren. Ich habe eine Therapie gemacht, war in einer Tagesklinik und einige Tage in einer offenen Psychatrie.

Ich bin absolut verzweifelt, da ich das Gefühl habe das mir nichts hilft und niemand mich versteht. Ich habe Angst mein Leben lang ans Bett gefesselt zu sein. Ich bin noch jung und habe so eine schlimme Depression, dass ich nicht einmal duschen, Zähne putzen, Haare bürsten und andere alltägliche Dinge tun kann. An arbeiten oder Ausbildung ist selbstverständlich nicht zu denken. Bin arbeitsunfähig. Das Arbeitsamt rät mir zu Erwerbsunfähigkeitsrente, die ich aber ungern anfordern will da ich ja doch noch ein Fünkchen Hoffnung habe gesund zu werden. Ich erwarte ja nicht, dass ich komplett beschwerdefrei bin aber wenigstens will ich meinen Alltag schaffen können und niemanden zur Last fallen. Meine Familie und mein Freund verstehen die Krankheit nicht. Psychische Erkrankungen sind für Sie Märchen. Sie fahren mich natürlich zur Klinik oder Ärzten aber verstehen tun sie es nicht. Trotzdem bin ich vorallem meiner Mutter dankbar die mir Vitamine und Bücher zum Thema kauft die Betroffenen anscheinend geholfen haben.

Eigentlich sollte die Jugend eines Menschen die schönste Zeit seines Lebens sein aber mein Leben ist eine Qual. Durch meine Borderline Erkrankung verstümmel ich mich selbst sogar im Gesicht und danach hasse ich mich noch mehr. Die Klinik nimmt mich erst an wenn mein Blut drogenfrei ist. Der Entzug wäre kein Problem, den habe ich schon mehrmals durchgezogen aber ohne Drogen schaffe ich es nicht mal aufzustehen und da ich mit meinem Freund zusammen wohne und er mich wie gesagt kaum versteht kann ich auf seine Unterstützung nicht zählen. Wenn ich den Haushalt nicht irgendwie einigermaßen erledige oder Termine wahrnehmen kann macht er mich weiter fertig. Ein Teufelskreis. Also nehme ich einiges an Drogen um meine Angelegenheiten wenigstens minimal zu erledigen den niemand macht sie für mich wenn nicht ich selbst.

Tut mir leid für den langen Text.

Meine Frage ist wie ihr eure schwere Depression einigermaßen oder vielleicht sogar ganz besiegt habt? Ich will mein Leben in den Griff bekommen schaffe aber wie gesagt nicht. Ich verliere die Hoffnung und glaube langsam dass es für mich keine Heilung gibt. Selbstmordgedanken sind zwar immer da natürlich aber ich würde es nie durchziehen, da ich meiner Familie vorallem meinen Geschwistern so etwas niemals antun kann und ich selbst habe denke ich wie gesagt auch noch Hoffnung.

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