Blasentumor streut in die Knochen

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2 Antworten

Bei Verdacht auf eine Geschwulst in der Blase, wird eine Zytoskopie (Blasenspiegelung) durchgeführt. Dabei wird unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose ein Endoskop (spezielles Instrument, starr oder flexibel) durch die Harnröhre in die Harnblase vorgeschoben. Das Innere der Harnblase kann nun über eine Optik begutachtet werden. Wenn ein Tumor in der Harnblasenwand entdeckt wird, lässt sich bereits abschätzen wie tief er in die Wand eingedrungen ist. Gleichzeitig können Gewebeproben entnommen und mikroskopisch untersucht werden. Mit Hilfe der Spiegelung der Harnblase und den Probenentnahmen, kann die Diagnose sicher gestellt werden.

In weit fortgeschrittenen Stadien des Karzinoms findet man häufig Tochtergeschwülste in den umgebenden Lymphknoten und bei einer hämatogenen Ausbreitung (über das Blut) in der Leber, Lunge und im Skelett, die sich im CT und MRT gut nachweisen lassen (Metastasen). Zur weiteren Diagnostik und Beurteilung der Tumorausdehnung sollten weitere Verfahren wie Ultraschall, Röntgenuntersuchung der Harnwege, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) und Knochenszintigrafie bei Verdacht auf Knochenmetastasen durchgeführt werden.

http://www.chirurgie-portal.de/onkologie/blasenkarzinom-blasenkrebs.html

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Weil man bei der Zystoskopie "vor Ort" ist und sich die Gelegenheit einer Biopsie der Blasengewebes zwecks weiterer Therapie bietet.

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