Bin verwirrt - Keim oder nicht?

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Liebe Lexi!

Dein Staphylococcus aureus ist zwar nachgewiesen, aber offensichtlich ist er - zum Glück - noch nicht multiresistent geworden!!! Er spricht immer noch auf das Mittel "Methicilin" an. Ich verstehe allerdings nicht, dass man Dir dieses Antibiotikum nicht sofort verordnet hat!! Die Auskunft der Sprechstundenhilfe "es ist alles in Ordnung" kann ja so wohl nicht ganz stimmen. Dich an das Krankenhaus zu verweisen finde ich - gelinde gesagt - eine Unverschämtheit!! Geh doch bitte - auch an den Feiertagen - zur nächstgelegenen hausärztlichen Notfallsprechstunde und besteh darauf, dieses AB zu bekommen! Dort haben nicht nur örtliche Ärzte Dienst, sondern oft auch ganz andere Ärzte. Wenn der eindeutige Laborbefund vorliegt ist es doch sch...egal, wer Dir das AB dagegen verschreibt!!!! Zur Unterstützung des Ganzen gebe ich Dir noch einen hilfreichen Tipp per PN. Lass Dich auch an den Feiertagen davon nicht aus der Ruhe bringen.

Frohe Feiertage und gute Besserung wünscht walesca

Baldige Besserung wünscht Dir walesca

Das sehe ich auch so. Über die Sprechstundenhilfe will ich mich lieber nicht näher äußern. Du musst da hartnäckig bleiben - es muss sich doch ein Arzt finden, der Dir dieses Antibiotikum verordnet.

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@gerdavh

Ganz lieben Dank für das Sternchen! Ich hoffe, Du konntest das Antibiotikum wenigstens noch auf Umwegen bekommen und es ist jetzt alles wieder in Ordnung. LG

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@walesca

Hallo! Ja, ich hatte von einer Vertretungsärztin noch ein Antibiotikum (Amoxicillin) bekommen. Ich sollte das auch relativ hoch dosiert nehmen. Aber außer einigen Nebenwirkungen hat es keinerlei Wirkung gezeigt. Jetzt sind es fast 12 Wochen und es hat sich nichts verändert. Es eitert immer weiter. :-(

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@Lexi77

Das tut mir wirklich leid! Einen weiteren, möglicherweise hilfreichen Rat habe ich Dir gerade als PN geschrieben. Alles Gute!! LG

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Ich verstehe allerdings nicht, dass man Dir dieses Antibiotikum nicht sofort verordnet hat!!

 

Au, weia ! Methicillin ist in der Anwendung beim Menschen schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr in Gebrauch. Zügige Resistenzentwicklung, nur intravenöse Gabe möglich und schreckliche Nebenwirkungen. Das ist jetzt ein reines Laborantibiotikum.

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Liebe Lexi,

ich denke schon, das der Staphylococcus den Eiter auslösen kann, ich würde in deinem Fall darauf bestehen, das man was dagegen macht. Sei Vorsichtig, nicht das du eine Sepsis bekommst, oder der Eiter weitergeht. Hat man bei dir die Entzündungswerte gemessen?

Ich reagiere sehr empfindlich auf Keime, da ich nach meiner Herz OP den Keim Pseudonomas aerugionsa hatte, den Keim habe ich anscheinend immer auf meiner Haut, darum nerve ich die Ärzte immer wenn ich zur OP muss, damit er sich nicht wieder in eine Wunde einnistet. Zum Glück ist es bei den letzten 2 OP´s gut gegangen.

Für dich auch ein schönes Weihnachtsfest

LG Mahut

Danke für deine Antwort. Dann muss ich mal gucken, dass ich heute noch irgendwo einen (vernünftigen) Arzt finde, denn mein Hausarzt hat nach der Vormittagssprechstunde seine Praxis für den Weihnacht aura in bis zum 2.1. geschlossen. Und die anderen Ärzte im Ort, die die Vertretung machen, kann man eigentlich alle verrgessen...

Blutbild inkl. Entzündungswerte wurde mehrfach gemacht, alleine in der Woche Krankenhaus 5 mal. Die Entzündungswerte lagen immer im Normbereich, CRP immer <3.0 (Normwert <5) und Procalcitonin <0.2 (<0.5). Nur die Leukozyten waren 3x leicht erhöht, aber nur ganz leicht. Ansonsten war nur einmal g-Globulin (keine Ahnung wofür der Wert ist) leicht erhöht 20.6 (10.3-19). Alle anderen Werte lagen immer im Normbereich. Deswegen haben die im Krankenhaus ja auch nichts weiter unternommen...

Danke! LG

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Hallo Lexi,

es ist überhaupt nichts in Ordnung wie die Sprechstundenhilfe behauptet .Bei Dir wurde ein MSSA Keim nachgewiesen und dieser gehört ebenfalls zu den häufigsten Keimen nosokomialer Infektionen. Du solltest Dir dringend eines der folgenden Medikamente besorgen denn diese sind gegen MSSA Keime wirksam .
Amoxicillin/Clavulansäure,Sultamicillin,Ampicillin/Sulbactam , Cefalexin (Gruppe-1-Cephalosporin), Cefazolin (Gruppe-1-Cephalosporin), Cefuroxim (-axetil) (Gruppe-2-Cephalosporin),Clindamyci,Flucloxacillin ,Azithromycin, Clarithromycin,Erythromycin, Roxithromycin.

Ich wünsche Dir gute Besserung und Frohe Weihnachten!

LG bobbys

Was bedeutet Rechtsherzbelastung?

Hallo zusammen! Letzte Woche wurde im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes eine Sonografie des Bauches gemacht. Die untersuchende Ärztin beschrieb eine erweiterte Lebervene und eine erweiterte Vena cava inferior. Daraufhin wurde noch ein Herzecho gemacht, der Kardiologe meinte aber, es wäre alles normal, er würde keine Auffälligkeiten sehen, er wüsste nicht, was seine Kollegin da gesehen hatte.

Heute wurde nochmal ein Bauch-Ultraschall gemacht (anderer Untersucher). Ich konnte danach einen kurzen Blick auf den Befund werfen. Da stand wieder was von der erweiterten Lebervene, außerdem "Vena cava inferior ektatisch". Bei der Diagnose stand "Anzeichen auf Rechtsherzbelastung".

Der Stationsarzt war relativ kurz angebunden. Er fragte nur, ob ich Probleme mit dem Herzen hätte und ob schonmal ein Echo gemacht worden wäre. Ich habe dann gesagt, dass es erst letzte Woche gemacht wurde und daraufhin sagte er mir, er würde sich den Befund raussuchen. Sonst hat er mir nichts mehr weiter erklärt.

Jetzt habe ich mal gegoogelt, was das alles bedeutet, aber irgendwie passt das alles nicht. Ich habe keine Herzprobleme und auch die Lunge ist o.k. Auch alle Blutwerte sind gut, Leberwete nicht erhöht. Ich bin im Krankenhaus wegen meiner Magenentleerungsstörung und aktuell starken Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Ich verstehe das Ganze irgendwie nicht. Kann mir das jemand leicht verständlich erklären, was so eine Erweiterung der Venen bedeutet? Und was eine Rechtsherzbelastung ist? Weiß vielleicht auch jemand, wie es dazu kommen kann? Beim letzten Ultraschall vor 3 Monaten wurden diese Auffälligkeiten (die ja jetzt reproduzierbar sind) noch nicht beschrieben.

Danke im Voraus und sorry, dass der Text so lang geworden ist. Viele Grüße Lexi

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Seit 3 Monaten(!) Halsentzündung

Hallo liebe gf community,

ich musste vor 3 Monaten für 3 Wochen Antibiotika nehmen (Doxy) und nach 2 1/2 Wochen Einnahmezeit bekam ich eine leichte Halsentzündung

Die ersten Symptome waren Schluckbeschwerden und Aphtenbildung auf dem Gaumenzapfen und über dem Gaumen und ein leichter weißlicher Belag auf der Zunge vorallem im hinteren Bereich.

Ich habe dann sofort eine "Notfall" Praxis aufgesucht weil es Samstag war. Der behandelnde Allgemeinmediziner diagnostizierte eine Soorösophagitis (Mundsoor?) und verschrieb mir eine ganze packung Fluconazol. Nach Google Recherche zu dem Medikament habe ich dann doch erstmal bis Montag gewartet um das mit meine Hausarzt zu besprechen. Dieser meinte jedoch es keine klinischen Anzeichen für einen Soor gäbe aber das ich das Antibiotika besser nicht mehr nehmen soll und erstmal einen HNO aufsuche.

Ich bin dann zum HNO der auch eine leichte Halsentzündung diagnostizierte aber meinte das ich das erstmal beobachten soll weil es vieleicht von alleine wieder abklingt. Mundsoor klinisch nicht auffällig.

2 Wochen später wurde es eher schlechter als besser und ich bin wieder hin zum HNO der mir dann Cefuroxim verschrieb und einen Abstrich machte. Mit diesem Antibiotika wurde es etwas besser doch als ich dann zur Kontrolle kam wurde mir gesagt das der Abstrich negativ war! Der HNO wirkte etwas Ratlos und sagte nur das ich abwarten und wenn es nicht besser wird noch mal kommen soll.

Nach 2 Wochen bin ich zu einem anderen HNO gegangen der wieder das gleichte diagnostizierte, kein Mundsoor, aber eine Halzentzündung. Er verschrieb mir wieder Cefuroxim und machte einen Abstrich. Leider hat das AB diesmal kein bischen geholfen. Bei dem Abstrich kam aber heraus das "mäßig viele" Candida Albicans Sporen(?) nachgewiesen wurden und das diese für meine Probleme verantwortlich seien könnten, nichts bakterielles. er verschrieb mir Ampho-Moronal Lutchtabletten. Leider haben diese Tabletten auch nicht gewirkt! Der Arzt meinte nur ich soll das beobachten und das er mir zur not Lidocain spritzen geben könnte die die entzündung eindämmen (aber Heilen wird es diese Entzündung doch nicht oder? Es bringt mir doch nichts wenn sie eh wieder kommt!)

Ich bin männlich, 22 Jahre alt und fühle ich sonst fit und gesund aber so langsam macht mir das echt Sorgen! Das kann doch nicht sein das ich diese Halsentzündung schon 3 Monate mit mir rumschleppe und nicht mal weiß was die Ursache ist? Das einzige wovon ich stark ausgehe ist das es irgend etwas mit der ersten Antibiotikaeinnahme zu tun hat.

(unten gehts weiter)

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