Bin - bipolar-, also ständig manisch/depressiv. Ist man das ein Leben lang?

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Hallo neuhaus, wenn die Diagnose bei dir bestätigt wurde, dann ist eine vollständige Heilung unwahrscheinlich aber nicht unmöglich. Die bipolare Störung ist nicht heilbar in dem Sinne, dass man ein paar Monate Medikamente einnimmt und dann wieder gesund ist.

Mit konsequenten Behandlung kann man aber als bipolare Persönlichkeit ein normales Leben führen. Das Problem ist nur, dass die Erkrankten bei Medikation und Therapie nicht konsequent sind und oft wieder Rückfälle erleiden.

Wenn du also bewusst mitarbeitest und den Willen zum Gesundwerden hast, kannst du das auch schaffen. Viel Glück!

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Zusatz: Das ist meine persönliche Meinung und Erfahrung.

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Hallo...@neuhaus!Soviel ich weiß ist die "bipolare Störung" ein lebenslanger Zustand!Es ist daher sehr wichtig das der Betroffene und auch die ihm nahestehenden Personen alles über diese Krankheit und Behandlung wissen!1)Lese Dich durch Websites-Bücher und höre Dir evt. Vorträge an.2)Schließe Dich einer SH-Gruppe an um von Erfahrungen anderer Betroffenen zu lernen.3)Spreche offen mit Ärzten und Therapeuten .4)Mache Dich zum "EXPERTEN"-->denn ein informierter Patient ist der sicherste Weg zum Erfolg! Alles Gute für Dich von AH.

im grunde hat man mindestens ein leben lang ein erhöhte risiko, wieder manisch oder depressiv zu werden. man kann das aber ein stück weit auch selbst beeinflussen und seine selbstheilungskräfte nutzen sowie seine gefühle besser einschätzen und regulieren lernen. mach psychoedukation und lerne dich und deine gefühle und gedanken besser kennen und lerne deine warnzeichen zu fühlen und zu sehen. achte auf stress und belastungen, lerne ein gutes stressmanagment und lerne stressbewältigung für dein wohlbefinden. gehe in selbsthilfe und nimm deine nahen angehörigen mit und informiere sie. höre ihnen zu, wenn sie dich warnen. trage verantwortung für dich und dein leben, dann kannst du (mit und evtl ohne medikamente) ein gutes leben ohne oder mit wenigen gefühlsschwankungen und akuten krisen leben.

Ist ein glückliches Leben ohne Freunde möglich oder kann das die Psyche des Menschen schädigen?

Hallo liebe Community!

Ich bin mittlerweile 18 Jahre alt und hatte noch nie Freunde. Ja, Freunde ist ein dehnbarer Begriff, aber ich hatte noch nie in meinem Leben Leute, mit denen ich am Abend ausgegangen bin oder etwas in der Freizeit unternommen habe.

Ich schildere euch kurz meine soziale Isolation: Ich war früher auf der Volksschule und Hauptschule im gleichen Gebäude. Dort kam ich mit meinen Klassenkameraden eigentlich immer gut aus und war ziemlich beliebt. Ich habe aber mit denen in der Freizeit nie etwas unternommen und hatte außerhalb der Schule in meinem Wohnort niemanden, den ich kannte. Meine Geschwister hingegen hatten schon immer Freunde. Also so hat sich mein Leben über die 9 Jahre Volksschule und Hauptschule hin gestreckt.

Ich war zwar ab und zu mal bei einem Klassenkameraden, aber das auch nur selten und den kenne ich jetzt nicht mehr. Danach bin ich 1 Jahr auf eine polytechnische Schule gegangen und dort auch keinen Anschluss gefunden, weil ich mich blöd aufgeführt habe. Nähere Details dazu möchte ich dazu nicht aufführen.

Mittlerweile gehe ich auf eine Berufsschule und mache eine Ausbildung. In der Schule komme ich eigentlich gut klar, aber bei dem 1 Tag in der Woche, wo die Schule stattfindet, kann man sich nicht kennen lernen.

Lange Rede, kurze Frage: Ich habe es ja 18 Jahre lang ohne Freunde ausgehalten. Wird das auch in Zukunft sein oder kann es sein, dass ich eine psychische Störung bekomme?

Jetzt wohne ich noch bei meinen Eltern und meiner Familie und bin täglich in Gesellschaft, aber wenn ich mal in meine eigene Wohnung ziehe, dann werde ich einsam in meine Wohnung sitzen und die Einsamkeit zu spüren bekommen, was jetzt nicht der Fall war, weil ich ja noch bei meinen Eltern wohne.

Kann ich auch weiterhin ohne Freunde glücklich sein?

Es gibt ja Menschen, die geborene Einzelgänger sind. Albert Einstein war einer von ihnen und ist heute auf der ganzen Welt bekannt.

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Kennt sich wer aus mit dem Medikament Risperdal?

Dieses Medikament habe ich verschrieben bekommen wegen folgendes: Gedächtnisstörung Konzentrationsstörung Reizüberflutung gegen Logorrhö Depersonalisation

Ein Symptom das ich neben der Depersonalisation als belastend empfand kann ich leider schwer beschreiben. Es ähnelt dem psychogenen Kopfschmerz.

Aber meine Gedankengänge waren noch nie geordnet, also indem Fall sollte es relativ komisch sein, dass ich mein ganzes Leben lang psychische Probleme habe.

Mein Gedächtnis ist normalerweise überdurchschnittlich Vollkommen dämlich bin ich auch nicht, sondern mir fiel es schon immer schwer in der Schule mein Bestes zu Geben.

Zurzeit bekomme ich 0,5 mg Risperdal. Ich bin männlich und 15 Jahre alt. Das Medikament hilft nur manchmal gegen die Konzentrationsstörung.

F45.2v F84.5v

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Hässliche bewegungseinschränkende Narben am Hals

Im Sommer wollte ich mir das Leben nehmen - dummerweise habe ich mich in den Hals geschnitten, weil mein Onkel es mit Pulsadern versucht hatte und das nie klappte. Ich hatte schwere Depressionen. Jetzt sind die Depressionen weg, aber die Narbe ist 17 cm lang, spannt bei jeder Bewegung und auch beim kauen habe ich höllische Schmerzen. Alles spannt. Es fühlt sich an, als hätte ich ständig einen Verband um den Hals. Ich habe auch Nervenschmerzen, weil ich den Zungennerv getroffen habe, dadurch habe ich eine einseitige Zungenlähmung, kann die Nahrung die links im Mund liegt, mit der Zunge nicht erreichen. Aber am Schlimmsten sind die furchtbaren Narbenschmerzen und das furchtbare Aussehen der Narbe. Wenn ich die Wahrheit sage, wie es passiert ist, will kein Mensch mehr mit mir zu tun haben, finde keinen neuen Partner und auch beruflich nur Absagen. Aber am Schlimmsten sind die Schmerzen. Was soll ich nur tun?

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Planlos nach Magenspiegelung

Hallo liebe Leser :)

ich bin 23 und war gestern bei meiner ersten Magenspiegelung. Habe schon mein Leben lang das Problem, dass mir alles leicht auf den Magen schlägt. Früher Kummer und Stress wegen Mobbing in der Schulzeit, dadurch bedingt auch starkes Untergewicht...

Im Frühjahr hatte ich eine Magendarmgrippe, die mich ziemlich umgehauen hat. Seitdem habe ich ständige Angst davor, mich in der Öffentlichekit übergeben zu müssen. Das geht soweit, dass ich mich nicht mehr traue mit Freunden wegzugehen oder mal ein Bisschen Alkohol zu trinken oder ausßer Haus zu essen. Seit dem Sommer ist mir eigentlich jeden Tag übel, vor allem nach dem Essen. Besonders schlimm ist es nach fettigen und süßen Speisen.

Bei der Spiegelung kam raus, dass organisch alles ok ist, abgesehen davon, dass viel zu viel Magensäure in meinem Magen ist. Der Arzt hat gesagt, dass Säurehemmer da helfen, er mir aber nicht empfehlen will, die mein Leben lang zu nehmen. Er meinte ich hätte einen empfindlichen Magen, damit müsste ich mich eben abfidnen. Ist das jetzt alles? Mich schränkt das alles stark ein und belastet mittlerweile sogar meine Psyche (hatte schon Gespräche mit Psychologen, aber es ist eben nicht immer alles nur psychosomatisch, auch wenn alle Ärzte das gern sagen, wenn sie nichts finden). Ich soll nun noch diverse Unverträglichkeitstests machen. Aber ganz ehrlich? Das kanns doch jetzt nicht gewesen sein? Mit 23 nur noch Schonkost, ein Leben, was sich nur noch nach meinem Magen richtet und Verzicht auf so ziemlich alles, was Spaß macht, weil ich nie weiß, wann die nächste Übelkeit kommt? Versteht mich nicht falsch, mir ist bewusst, dass es viel schlimmere Probleme gibt, aber ich fühle mich so abgewimmelt von dem Arzt. Vielleicht hat ja jemand ein ähnliches Problem und hat Tipps, wie man mit dem "sauren Magen" am besten umgeht :)

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schwache Blase

Hallo Community,

ich bin 20 Jahre alt und habe schon seit Kindheitstagen eine schwache Blase. In der Schule habe ich in jeder Pause das Klo aufgesucht und auf Klassenfahrten und Ausflügen habe ich keine Gelegenheit für einen Klogang ausgelassen. Heute ist es immernoch so. Auch nachts kann ich nicht durchschlafen, weil ich durchschnittlich drei mal auf die Toilette muss. Ich könnte mir vorstellen, dass es manchmal nur Einbildung ist, aber wenn es schon weh tut, weil ich nicht auf Toilette kann, ist es sicherlich keine mehr. Wenn ich besonders viel trinke, ist es noch schlimmer als sonst. Beim Arzt war ich deswegen noch nie, weil ich es schließlich nicht anders kenne, aber in manchen Situationen ist es sehr lästig. Ich möchte deswegen eigentlich keine Tabletten nehmen und selbst wenn diese helfen, habe ich Angst, dass es nach Absetzen der Tabletten wieder wie vorher ist und mein Leben lang möchte ich keine nehmen.

Ich freue mich über jede nützliche Antwort.

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Angst vor unfruchtbarkeit

Als ich mit 14 meine Periode bekam hatte ich ziemlich starke Menstruationsbeschwerden. (Starke Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bewusstlosigkeit) daraufhin bekam ich die Pille verschrieben obwohl ich noch gar keinen Sex hatte. Die Pille hat meine Beschwerden stark gelindert und so wusste ich auch immer genau wann meine Periode kommt. Ich war sehr zufrieden dass meine starken Beschwerden ein Ende hatten. Das ist mittlerweile 6 Jahre her, inzwischen benutze ich den Nuvaring da ich jetzt GV habe und die Pille öfters vergaß. Jetzt meine eigentliche Frage.. Ich benutze seit Beginn meiner ersten Periode und 6 Jahre durchgehend hormonelle Verhütungsmittel. Also ich hatte noch nie (bis auf vielleicht 2 mal) auf 'natürliche Weise' meine Periode. Und da hormonelle Verhütungsmittel bekanntlich den Eisprung verhindern hatte ich also noch nie einen Eisprung und meine Eierstöcke haben noch nie ''gearbeitet''. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht aber jetzt macht es mir etwas Sorgen. Ich habe gelesen das es vorallem schädlich ist wenn man früh mit hormonellen Verhütungsmitteln beginnt, da die Eierstöcke im Wachstum lahmgelegt werden und nie ihre eigene Wirkung entfalten können, und sie lernen nie körpereigenes Östrogen kennen. Wenn ich irgendwann mal den Nuvaring absetze weil ich mir ein Baby wünsche, werden dann meine Eierstöcke ganz normal ''arbeiten'', Schließlich haben sie es ja noch nie. Oder wird es ewig dauern? Schließlich hatte ich ja noch nie einen Eisprung, und die Eierstöcke haben es vielleicht ''verlernt'' Eizellen zu produzieren. Ich weiß es hört sich seltsam an.. Aber ich mache mir wirklich Gedanken darüber und habe Angst unfruchtbar zu sein / werden. Außerdem habe ich extreme Angst irgendwann mal die Verhütung abzusetzen, da ich eben extreme Beschwerden habe während der Periode. Aber ich kann doch nicht mein Leben lang künstliche Hormone zu mir nehmen.

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