Bin ich depressiv?

7 Antworten

Man wird geboren, darf etwas lernen, lernt wertvolle Menschen kennen, liebt und wird geliebt, macht etwas aus sich und seinen Fähigkeiten, darf zeigen, was man kann und bekommt noch Geld dafür, gründet eine Familie und lebt in ihr weiter, darf seine Kinder ins Leben begleiten und ihm Werte vermitteln, ...  so könnte doch Deine Aufzählung auch lauten, oder? Es ist allein Deine Sichtweise, die alles so trostlos macht!

Meine Vorstellung: man wird geboren und das Leben in seiner ganzen Vielfalt liegt vor einem. Es liegt an einem selbst, was man daraus macht. Du kannst das Glas für halbvoll oder halbleer ansehen - Deine Sichtweise! Geburt und Tod gehören nun mal zum Leben, genau wie Freude und Leid.

Das Leben kann schön und lebens-wert sein, wenn man es aktiv mitgestaltet. Das ist jedenfalls meine persönliche Bilanz aus bisher 68 gelebten Lebensjahren. Und ich wurde gewiss nicht mit dem Goldenen Löffel im Mund geboren, hatte keine unbeschwerte Kindheit, musste mich ordentlich durchboxen, bin seit Jahren chronisch krank, musste geliebte Menschen gehen lassen... trotzdem!

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du noch sehr jung bist und keine Depression im medizinischen Sinne vorliegt bei Dir. Dann kann ich Dir nur raten, Deine Sichtweise auf's Leben zu ändern! Komm raus aus der passiven Opferrrolle und fang an, die Weichen für ein positives Leben zu stellen. Denn: Dein Leben hat nur so viel Sinn, wie Du ihm zu geben vermagst. Und: das Glück macht einen Riesenbogen um Pessimisten...

Mit der Opferrolle hast du völlig Recht. Ich habe mich lange als Opfer gesehen, bis ich mich daraus befreit habe. Man ist nur Opfer, wenn man passiv ist und alles über sich ergehen lässt. Wenn man aktiv ist und sein Leben in die eigene Hand nimmt, dann wird man Akteur und fühlt sich auch so.

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"das Glück macht einen Riesenbogen um Pessimisten" - Sehr schön :-)

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Eins stimmt erstmal, man wird geboren und wird am Ende sterben.

Wie das Leben dazwischen ist, hängt in den Kindheitsjahren viel vom familiären Umfeld ab und wie man mit Schule und Aufgaben zurecht kommt.

Danach hat man es selbst in der Hand, etwas aus seinem Leben zu machen und sein Leben nach seinen Wünschen zu gestalten und somit seinen Sinn im Leben zu finden.

Dazu gehört aber auch, dass man weiß was man will, dass man seine Schwächen und Stärken kennt, seine Stärken ausbaut und zum beruflichen Weiterkommen nutzt.

Damit hat man schon den ersten Grundstein gelegt, nicht am Existenzminimum dahinzuvegetieren.

Natürlich besteht das Leben aus Höhen und Tiefen. Man kommt ab und an an einem Tiefpunkt an. Wichtig ist aber immer, nicht liegen bleiben sondern aufstehen und weitermachen.

Es gibt auch Erfolgserlebnisse und darüber sollte man sich freuen und auch sonst das Positive in den Mittelpunkt rücken. Ändere, was du ändern kannst, alles andere nimm gelassen und finde deinen eigenen Weg.

Wenn du das geschafft hast, dann siehst du dein Leben nicht mehr so pessemistisch. Das Leben ist schön, man muss aber das Schöne im Leben entdecken, damit man es genießen kann.

Leben ist Leiden sagen die Buddhisten.

Ich sehe es eigentlich ähnlich wie du: Man wird geboren, erlebt einen Haufen Schei...e und stirbt. Wozu das Ganze, wo ist da der Sinn ?

Mittlerweile habe ich allerdings eine Antwort gefunden: Es geht um das, was dir Spaß macht, es geht immer nur um gute Gefühle. Das ist es was dich durchs Leben leitet, das bist du selbst, deine Seele, dein Potential ...

Das bedeutet allerdings nicht, nur faul rum zu liegen und Schokolade zu essen, weil es sich grad so gut anfühlt. Man muss schon recht oft gewisse Widerstände überwinden, um an die wirklich guten Gefühle, an den Spaß heranzukommen.

Beispiel Reisen. Wenn dir Reisen Spaß macht, musst du z.B. auch bereit sein das Geld dafür zu erarbeiten, früh aufstehen, um den Flieger zu kriegen, 12 h im engen Flieger rumsitzen ...

Fazit also: Man muss selbst etwas dafür tun, damit das Leben Spaß macht und einen Sinn hat.

"Glück ist eine Überwindungsprämie"   Jens Corssen

Die Lösung, die du anbietest, wird mit Sicherheit dir geholfen haben, aber sie ist leider nicht allgemeingültig. Spaß allein kann keinen Sinn geben... das ist jedenfalls meine Erfahrung: Sie führt oftmals in mindestens eine Sucht. Und "gute Gefühle" sind vergänglicher als der Morgentau.

Das Problem, was ich da sehe, ist, dass du dich in einer "Spaßgesellschaft" verrennst - und wenn du da mal aus irgendeinem Grund rausfliegst, hast du echt die Arschkarte gezogen. Ich sehe leider deine Antwort als einen speziell dir einmanipulierten Glaubenssatz.

Gruß
Rawir X

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@Rawir

Korrekter Einwand. Ich weiß, was du meinst.

Das was ich meine ist nicht unbedingt Spaß im Sinne der Spaßgesellschaft, sondern Spaß im Sinne des eigenen Ichs. Der bessere Begriff wäre dann wohl Freude.

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@Federico

Jupp *g* Freude ist wesentlich näher an dem dran, was auch ich absolut als ein Ziel sehe.

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Angst vor Psychose, stimme sagt ich bin krank

Hallo liebe Leute,

mein Name ist Jenny ich bin 20 Jahre alt & seit 3 Tagen stimmt etwas mit mir nicht.

Es hat angefangen das ich dachte ich bekomme einen Herzinfarkt als ich einschlafen wollte immer diese Gedanken und ein kribbeln so das ich nicht schlafen konnte nun ist es aber so weit das mein inneres Ich mir sagt das ich krank bin, es hört nicht auf in mir, ich kann nicht schlafen, es fühlt sich gespannt an, ich bin unzufrieden und habe panische angst.

Ich möchte gerne das es aufhört aber ich weiß nicht was es ist & ob ich lieber in eine Psychatrie sollte? Liegt es an meinen Verlustängsten? Freund gestorben, Tante. . meine zwei über alles geliebten Hunde. Seitdem meine Tante gestorben ist rauche ich tägllich zum einschlafen Marihuana, anders geht es nicht. Ich bin seit Jahren schon depressiv (unbehandelt) aber ich glaube nicht das es daran liegt oder das es eine Depression ist was mich zur zeit beschäftigt.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen oder mir einen Rat geben.

Ich danke allen lesern schonmal, Dankeschön. :)

Liebe Grüße Jenny

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was sind das für depressionen

hi, eigendlich weis ich nicht ob dieses thema hier rein passt.

seid einiger zeit plagen mich depressionen und zwar hatte ich noch nie ein solches intensives und schlimmes gefühl wenn ich sonst depressiv war.

es fühlt sich so an als ob die depression ganz tief in mir drin endsteht und breitet sich in den ganzen körper aus, es ging mir schon oft schlecht aber noch nie so intensiv. alles wird hoffnungslos, ich fühle mich verlassen und alleine, es hat keinen sinn mehr.

ich würde mir desswegen jetzt wirklich nichts antun! nur in solchen momenten weis ich nicht was ich machen sollte, nimand könnte mir helfen.

habt ihr einen ratschlag wie ich solche situationen am besten überstehe ? ich bin sicher das es wieder weg geht aber ich halte es fast nicht aus, dieses gefühl.

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Zu meiner Vergangenheit:

  • jetzt 19 Jahre alt, weiblich

  • als Kind von Mutter (todunglücklich, verzweifelt, ich schätze depressiv) geschlagen und häufig angeschrien - habe sie trotzdem geliebt und tue es immernoch

  • Trennung der Eltern, als ich 10 war, Streitereien gingen vor mir und meinem kleinen Bruder weiter

  • Mutter starb nach langer Krankheit (Krebs), als ich 14 war - wohne seitdem bei meinem Vater bzw. jetzt seit einem halben Jahr alleine

  • mein Vater war schon immer sehr viel am arbeiten (min. 70h pro Woche), daher wenig Zeit - seit Krankheitsbeginn von meiner Mutter war ich deshalb sehr oft alleine (Bruder im Internat)

  • nie richtiges Vertrauensverhältnis zu beiden Eltern

  • beginnend mit 15/16: sexuelle Belästigung (verbal und körperlich), 2 1/2 Jahre lang - ist jetzt zum Glück vorbei, jedoch realisiere ich erst jetzt, wie sehr mich das belastet und "geschädigt" hat

  • in den belastendsten Situationen (Krankheitsbeginn meiner Mutter sowie kurz nach ihrem Tod) wurde ich jeweils von meinen damaligen besten Freundinnen quasi im Stich gelassen, einfach ein, pardon, schei* Timing...

Nun zu meinen psychischen Symptomen, wenn man das so nennen kann...:

  • Ich habe seit etwa 2 Jahre ein extremes Essverhalten. Regelmäßig überkommen mich richtige Fressanfälle, bei denen ich alles (vorwiegend süßes) in mich reinstopfe bis zum Geht-nicht-mehr. Dass ich dennoch "nur" etwa 10 Kilo zu viel auf den Rippen hab, kann ich mir nicht erklären. Anschließend habe ich solche Schuldgefühle, dass ich in letzter Zeit auch schon mit dem Finger im Hals vor der Toilette gekniet habe - es belastet mich sehr, aber anstatt besser zu werden verschlimmern sich diese Attacken nur (häufiger und heftiger). Ansonsten esse ich eigentlich relativ gesund - viel Gemüse, bes. Salat, Fisch, Vollkornprodukte, ich rauche nicht und trinke nur Wasser und Saft, seeehr selten Alkohol.

  • Des weiteren habe ich in letzter Zeit immer öfter an Panikattacken - mir schießen bestimmte, eigentlich nicht allzu schlimme oder verstörende Bilder durch den Kopf (habe - leider - ein sehr gutes bildliches Gedächtnis..) die mir extreme Angst machen. Ich habe vorhin z.B. eine Stunde gebraucht, bevor ich mich getraut habe, die Dusche zu betreten. Nur mit runtergelassenem Rollo am Badfenster und verschlossener Türe (nochmal - ich wohne alleine), aus Angst, die Bilder könnten plötzlich irgendwo auftauchen und JA ICH WEIẞ, ich bilde mir das ein!! Ansonsten bin ich immer sehr schreckhaft, vor allem was Geräusche angeht, des ist zT schon lächerlich...

den zweiten Teil poste ich in die Kommentare...
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