Bezuschusst die Krankenkasse auch teurere Hörgeräte?

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2 Antworten

Kann das teure Hörgerät also medizinisch begründet werden, wenn zum Beispiel die günstige Hörhilfe nicht in der Lage ist, eine medizinisch ausreichende Versorgung zu erreichen, müssen Krankenkassen auch diese teureren Modelle bezahlen.

Wenn eine solche medizinische Begründung jedoch nicht möglich ist, zahlen die Krankenkassen im Regelfall nur so genannte Festbeträge. Diese Festbeträge liegen meist bei gut 420 Euro pro Hörgerät. Entscheidet man sich für eine Hörhilfe, dessen Preis diesen Pauschalbetrag übersteigt, so sind die entsprechenden Kosten aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Wenn zwei Hörhilfen benötigt werden, liegt der Festbetrag bei knapp 760 Euro, weil die Krankenkassen automatisch einen Abschlag in Höhe von 20 Prozent von den Kosten des zweiten Hörgeräts abzieht.

Es ist gesetzliche geregelt, dass Akustiker so genannte Kassen-Geräte anbieten müssen, die keine Zuzahlung durch den Patienten erfordern. Es ist also durchaus möglich, eine Hörhilfe zu erhalten, das – abgesehen von der Rezeptgebühr – keine persönlichen Kosten verursacht. Die Ausstattung dieser einfachen Hörgeräte ist jedoch eher mager, so dass es in erster Linie um eine Grundversorgung geht. Ob ein solches Kassen-Gerät zu den eigenen Anforderungen und Vorstellungen passt, lässt sich letztlich nur nach einem Praxistest beim Akustiker entscheiden. http://www.welches-hoergeraet.de/horgerate-und-krankenkasse-kostenubernahme-durch-die-gesetzliche-krankenkasse-89.html

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