Betreuungsvollmacht

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5 Antworten

Hallo synonima,

es gibt eine Vorsorgevollmacht. Da kann man die Person seines Vertrauens einsetzen die im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit. in Vertretung die entsprechenden Dinge wahrnehmen. Hierbei besteht der Vorteil darin, dass eine besondere Betreuerbestellung durch das Vormundschaftsgerichts infolge der zuvor erklärten ausdrücklichen Bevollmächtigung entbehrlich wird.

Die Vorsorgevollmacht kann man entsprechend individuell ausstellen. Ja und bei einem Notar hinterlegen!

http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/Das_Betreuungsrecht.pdf?__blob=publicationFile

Nun kann man sich schlau machen beim VDK oder SoVD zum Thema.

Wenn allerdings so eine Vollmacht ausstellen möchte sollte der Betroffene schon in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sein! Wie das im Zusammenhang mit dem Testament zu sehen ist .....?

Dies sollte schon vor 20 Jahren geschehen sein. Der Überlebende ist dement und kann nicht gefragt werden.) es gibt eine Bundesnotarkammer wo man sich erkundigen kann ...

VG Stephan

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Hallo,

wer fragt denn nach der Vorsorgevollmacht? Du schreibst deine Schwester ist zunehmend dement, somit wird sie nicht mehr in der Lage sein eine Vollmacht zu erstellen bzw. wird man diese anzweifeln ,wenn sie in ihrem jetzigen Zustand geschrieben wird. Du kannst dich auch nicht irgendwo einfach selber eintragen lassen ,dies entscheidet das Betreuungsgericht.

LG Bobbys

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Eine Vollmacht oder Verfügung kann nur von einer im juristischen Sinne geschäftsfähigen Person ausgestellt werden. Ist bereits ein Demenzsyndrom manifest, so muss eine Betreuung über ein Vormundschaftsgericht eingerichtet werden. Hierzu ist eine Begutachtung des Pat. durch einen Richter erforderlich (meist auf Grundlage eines ärztlichen Gutachtens).

Es ist nicht unbedingt sinnvoll, die verschiedenen Betreuungsbereiche (Vermögensangelegenheiten, Unterbringung, Einwilligung zu medizinischen Maßnahmen) auf verschiedene Personen zu verteilen.

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Es gibt vom Bundesministerium der Justiz das Heft "Betreuungsrecht" mit ausführlicher Information zur Vorsorgevollmacht. Du kannst es Dir herunterladen.

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Hallo synonima,

nicht alle Vollmachten sind für diesen Fall nutzbar. In Ihrem Fall ist zu empfehlen, sich mit dem Vormundschaftsgericht bei Ihrem Amtsgericht in Verbindung zu setzen und einen Antrag auf Betreuung Ihrer Schwester zu bitten. Hierbei sollte unbedingt die bisherige Betreuung durch Ihre Tochter erwähnt werden, da diese wohl im Einvernehmen mit Ihrer Schwester das bereits gemacht hat. Ich kann mich mit dem Beitrag von " bobbys " auf keinen Fall idendifizieren, da bei einem Versagen auch Forderungen an Sie entstehen können. In der gerichtlich gestützten Betreuung werden alle drei - sechs Monate die Kosten ( Ausgaben -Sonderausgaben ) von einem derer Mitarbeiter geprüft, so dass hier Fehler sofort gefunden werden. Eine Betreuung durch einen fremden, der ganzen Familie nicht bekannten und durch das Vormundschaftsgericht bestellten Betreuer kann ich in Ihrem Falle nicht empfehlen, die hierfür entstehenden Kosten stehen in keinem Fall zum zeitlichen Aufwand. Es ist immer am besten, einen Betreuer aus der Familie zu nutzen, hier können auch Sie oder Ihre Tochter einen geringen Betrag zur Aufwandsentschädigung erhalten.

Mit freundlichen Grüßen Klausgerd ( Berufsbetreuer )

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alegna796 03.01.2014, 11:11

Das ist eine gute Antwort und ich kann das nur bestätigen. Ich selbst wurde von einem Familienangehörigen zu der Zeit als er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war, zum Betreuungsbevollmächtigten bestimmt (natürlich mit meinem Einverständnis). Jetzt ist der Fall eingetreten, dass er nicht mehr geschäftsfähig ist und so ergibt sich von selbst, dass ich jetzt seine Angelegenheiten regele. Das kann schon mit einer Bankvollmacht beginnen, wenn der Angehörige noch völlig gesund ist. Wenn aber ein Mensch keinerlei Vorsorge getroffen hat und wird handlungsunfähig, dann kann man - wie schon beschrieben - beim Amtsgericht die Betreuung beantragen. Das wird in der Regel auch bewilligt.

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