Betablocker für 3 1/2 Tage abgesetzt, schlimm?

4 Antworten

Ein Blutdruck-Messgerät kostet nicht sehr viel.

Da bekannterweise der erhöhte Blutdruck sehr häufig mit der Gewichtsreduktion sich normalisieren kann, solltest Du den Blutdruck zu Hause häufiger selbst kontrollieren und die Dosis Deines Betablockers dem Blutdruck anpassen.

Es ist durchaus möglich, dass Du in Zukunft die Medikation beenden kannst. Aber immer nur nach längerer Kontrolle und Ausschleichen des Medikamentes.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

hallo,

das blutdruckmessgerät (für den oberarm, sanitätshaus) wurde ja bereits erwähnt.

die normalisierung des blutdrucks bedeutet, dass das medikament wirkt. und auch nur so hältst du die diät zur gewichtsreduktion durch.

du bist auf einem guten weg - aber noch lange nicht aus der gefahrenzone.

wie und wann du das medikament absetzen kannst, besprich bitte mit deinem arzt. wenn es dir gelingt, innerhalb eines jahres dein gewicht zu normalisieren und zu halten und du dich regelmässig genug bewegst, kannst du sicher mit dem arzt über ein ausschleichen des medikaments sprechen. wie gesagt - es geht um den zeitraum von etwa einem jahr.

wenn du deinen zustand dauerhaft normalisieren willst, musst du geduld haben. vor allem - du solltest wieder einen job finden. und je nach stress im beruf läufst du vielleicht auch gefahr, in dein altes verhaltensmuster zurückzufallen. das solltest du erst mal abwarten, bevor du im geringsten daran denkst, ohne dein medikament weiterzumachen.

ich drücke dir jedenfalls die daumen, dass es klappt ;)

Hallo Slifer,

so ein Mist, meine Antwort war sehr lang und mein Browser schloß sich aufgrund Absturz... jetzt wieder neu und in Kurzform:

Du bist auf einem guten Weg! Es ist super, dass Du deine Lebensweise überdenkst und etwas für dich tust. Ich habe aber ein paar kritische Fragen, ob dein Arzt folgende Dinge gemacht hat:

  • EKG?
  • Langzeit-EKG?
  • Ultraschall Niere / Nebenniere?
  • Bestimmung Hormonstatus morgens: Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin

Um es auf den Punkt zu bringen: 95% aller Bluthochdrücke sind durch ungesunde Lebensführung und damit ohne echte organische Ursache entstanden. Man spricht dann von einem "essentiellen Bluthochdruck" - fein!

Aber hallooooo!!! Du bist 21 Jahre alt und gerade bei jungen Menschen mit solchen Blutdruckamplituden ist es verdammt nochmal angezeigt, differentialdiagnostisch deutlich mehr zu machen!!!! (siehe die vier Punkte oben). Denn gerade die jungen Menschen gehören zu den 5% bei denen organische Ursachen vorliegen.

Sei kritisch, wenn die o. g. Untersuchungen nicht stattgefunden haben, denn diese Untersuchungen gehören zum Basisrepertoire für Bluthochdrücke in deinem Alter, bei deinem Blutdruck und ansonsten unklarer Genese.

Es sollte einfach abgeklärt sein, bevor Du bis zum St-Nimmerleinstag Bisoprolol mampfst, aber in Wahrheit eine organische Ursache vorliegt.

Beste Grüße von Otti

Woher ich das weiß: Studium / Ausbildung

Vielen Dank für die Antwort!

Werde auf jeden Fall nochmal zum Arzt gehen und Ihn diesbezüglich fragen.

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@Slifer1996

Hi Slifer,

ich freue mich, dass Du dem nachgehst.

Besten Gruß

Otti

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Muss ich mir Sorgen um Schlaganfall machen?

Hallo und schönen Abend,

Im Moment mache ich mir ein wenig Sorgen. Ich bin 22 Jahre alt und leide seit etwas über einem Jahr an Bluthochdruck und nehme deswegen auch einmal täglich Bisoprolol 5mg. Zur Zeit der Diagnose habe ich ca. 105 Kg gewogen bei einer Körpergröße von 1,88. inzwischen habe ich ca. 11 Kilo abgenommen und mir geht es soweit ok, bis auf eine gewisse Schlappheit durch die Medikamente. Neulich habe ich wieder Yoga gemacht und eine auf dem bauch liegende Pose, die eine anspannende Haltung voraussetzt gemacht. Da ich schon länger keinen „Sport“ mehr gemacht habe für den ich Kraft aufbringen musste habe ich mir nicht so viel dabei gedacht und wollte die Pose solange wie möglich durchhalten. Um das zu schaffen habe ich allerdings mein Atem angehalten und mein Blutdruck ist in die Höhe geschossen. Dies habe ich auch gemerkt doch meinem Herzen ging es noch gut also machte ich erstmal weiter. Allerdings spürte ich wie der Druck in meinem Kopf immer größer wurde und mir wurde auch etwas schwindelig. Ich ahne auch etwas leichtes „zwicken“ spüren. Dann hörte ich relativ bald auf und als ich mich aufrichtete war mir immernoch etwas schwindelig und mein Herz schien auch nicht ganz mit dem Blutdruck klar zu kommen. Mein Herz beruhigte sich wieder relative schnell, doch diese Benommenheit blieb bis zu einem gewissen grad und sie ist jetzt zwei Tage später immernoch etwas da. Ich fühle mich einfach nicht mehr so auf den Punkt konzentriert. Außerdem war da so Dumpfheitsgefühl bzw. eine gewisse „Taubheit“ die meinen Hinterkopf hochging. Nicht auf der Schädeldecke sondern ehr darunter. Seit ca. einer Stunde spüre ich dieses leichte Kribbeln unter meiner Schädeldecke bis zur Stirn. Muss ich mir Sorgen bezüglich eines Schlaganfalls machen? Vielen Dank für eure Antwort. 

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