Besteht eine Gesundheitsgefahr für Tankstellenmitarbeiter

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3 Antworten

Also ich bezweifle, dass in den Klimatisierten und belüfteten Shops der Tankstellen eine wirkliche Gesundheitsgefärdung für den Arbeitnehmer besteht. Dies könnten sich Tankstellen nicht leisten und ich halte es für zweifelhaft.

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Beim Betanken von Kraftfahrzeugen entweichen, sofern keine Minderungsmaßnahmen ergriffen werden, Kraftstoffdämpfe.

Mit den Kraftstoffdämpfen gelangen vor allem flüchtige Kohlenwasserstoffe, insbesondere das krebserregende Benzol, in die Luft.

Um diese Umweltbelastungen zu begrenzen, mussten bis auf eine geringe Anzahl kleinerer, älterer Tankstellen alle Tankstellen bis Ende 1997 mit einer speziellen Minderungstechnik zur Gasrückführung, den sog. "Saugrüsseln", ausgestattet werden.

"Saugrüssel" sollen die beim Betanken entweichenden Kraftstoffdämpfe absaugen und in den Lagertank der Tankstelle zurückführen.

Tankstellen, die ab dem 1.4.2003 in Betrieb gehen, müssen mit einer automatischen Überwachungseinrichtung ausgestattet sein. Für bestehende Tankstellen gelten Übergangsfristen bis zum 31.12.2007 - gestaffelt nach der Höhe des Benzinumschlags.

Bereits seit dem Inkrafttreten der Verordnung müssen neue Tankstellen mit Saugrüsselsystemen ausgerüstet werden, die einen System-Wirkungsgrad von mindestens 85 % aufweisen.

(http://www.umweltbundesamt.de/luft/schadstoffe/voc.htm)

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Vor Jahren noch, als der Tankwart dafür zuständig war, die Autos mit Sprit zu befüllen, da könnte es so gewesen sein. Heutzutage ist die Aufgabe der Tankwarte jedoch nur noch das rechtzeitige Bestellen von Treibstoffen, das Kassieren von Geld und das Ausstellen von Rechnungen. Den Benzoldämpfen sind sie nicht mehr so ausgesetzt wie früher.

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