Benommenheit seit 3 Wochen?

1 Antwort

Bitte geh zum Arzt und erzähle ihm das genau so wie hier.

Manchmal verschleppt man noch was nach einem grippalen Infekt, das sollte unbedingt abgeklärt werden.

Auch kann das - wie Du schon vermutest - am starken Wachstumsschub liegen.

Auf jeden Fall aber abklären lassen, ob was von der Erkältung nachgeblieben ist. Das ist wirklich wichtig!

Alles Gute!

Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen, Panikattacken...etc.?

Hallo Community,

dank diverser Recherchen weiß ich bereits, dass ich keineswegs alleine bin, nun suche ich nach aktuellen Tipps und Erfahrungswerten und hoffe, hier fündig zu werden.

Meine Geschichte in (bestmöglicher) Kurzform:
Vor knapp 2,5 Jahren erlitt ich aus heiterem Himmel eine heftige Panikattacke, danach hin und wieder etwas Schwankschwindel und Benommenheit.

Nach 6 Monaten kam eine weitere, eher schwache Attacke, von dieser blieb eine dauerhafte innere Unruhe, Schwindel und Benommenheit häuften sich und ich hatte trotz Sport vermehrt Rückenprobleme. Mein Hausarzt attestierte ziemlich zügig eine stressbedingte Angststörung als Ursache, was ein hinzugezogener Psychater aufgrund meines Stresslevels bestätigte und entsprechend zunächst leichte Psychopharmaka verordnete.

Dabei blieb es dann bis vor 3 Monaten, ich hatte zwar dank Medis weniger Angst vor dem nächsten Anfall, die Symptome selbst waren aber weiterhin da und steigerten sich. Autofahren und Menschenmengen wurden unangenehm, ich reagierte empfindlich auf gehäufte visuelle und akustische Impulse. Dann wurde der Schwindel innerhalb von Tagen fast durchgehend, es kamen Ohrensausen, Tinitus, Sehstörungen, Übelkeit, Muskelkrämpfe und heftige Verspannungen in Nacken und Schultern dazu. Mein Arzt sah die Angststörung als stark gewachsen an, ergänzte um depressive Züge und wollte die Medis erhöhen. An dem Punkt reichte es mir, denn depressiv fühlte ich mich beim besten Willen nicht und die einzige mir bekannte Angst war die vor dem nächsten Anfall.

Seit zwei Wochen bin ich nun arbeitsunfähig und auf Lösungssuche losgezogen... großes Blutbild = alles top. HNO = alles top. Augenarzt = minimale Verschlechterung. Neurologe = alles top.

Interessant wurde es beim Orthopäden... die Röntgenbilder zeigen eine Fehlstellung der HWS, offenbar verursacht durch eine langfristige massive Fehlstellung des Beckens. Diese könnte seiner Erfahrung nach SÄMTLICHE meiner Symptome auslösen und unbehandelt auch über die Zeit hinweg deutlich verschlimmern.

Mein heutiger Stand ist also, dass ich eventuell (!) fast zwei Jahre auf eine psychische Störung behandelt wurde, die ich gar nicht habe. Klar spüre ich Angst, aber eben nur vor dem Schwindel und den möglichen Folgen. Das ist aber keine Störung sondern völlig normal. Weit logischer erscheint mir, dass beeinträchtigte Nerven oder Gefäße im Halsbereich für Benommenheit, Sehstörungen und Schwindel verantwortlich sein können, was dann körperlichen Stress auslöst (Panikattacke).

FRAGE: War hier jemand schon am selben Punkt und kann mir Erfahrungen oder Tipps für die nächsten Schritte beisteuern? Eine Behandlung der HWS ist ja nicht gerade risikolos, weiterhin in diesem Zustand rumlungern will ich aber auch nicht, zumal es ja eher schlechter denn besser wird.

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